Buchstabe Nu - Medizinlexikon (Seite 1 von 2)

Medizinisches Lexikon - N

Nubekula
leichte wölkchenförmige Form der Hornhauttrübung. Macula cornea. Mehr zu Nubekula
Nucha
Nacken. Mehr zu Nucha
nuchalis
den Nacken betreffend, zum Nacken gehörig. Mehr zu nuchalis
Nüchternblutzucker
morgendl. Blutglukosewert vor Nahrungsaufnahme, der vom zirkadianen Rhythmus abhängt u. für die Diagnostik pathol. Kohlenhydrattoleranzstörungen herangezogen wird. Mehr zu Nüchternblutzucker
Nüchterngrenze
Zeitraum, in dem Pat. vor Durchführung einer Allgemeinanästhesie keine flüssige bzw. feste Nahrung zu sich nehmen dürfen. N. sollte normalerweise vor Wahleingriffen 12 h betragen, kann aber bei dri... Mehr zu Nüchterngrenze
Nüchternheit
Zustand der Nahrungskarenz vor operativen Eingriffen, der das intraoperative Aspirationsrisiko mindert. Zur N. gehört, präoperativ nichts zu essen, nichts zu trinken, keine Bonbons zu lutschen o. K... Mehr zu Nüchternheit
Nüchternschmerz
relativ typ. für Ulcus duodeni o. präpylor. Ulkus. N. kann auch als Nachtschmerz auftreten, der durch Nahrungsaufnahme (Food relief) o. Antazida prompt verschwindet. N. kommt aber auch beim sog. Re... Mehr zu Nüchternschmerz
Nüchternsekretion
Basalsekretion. Mehr zu Nüchternsekretion
Nüchternspeichel
der sofort nach dem Erwachen der Mundhöhle entnommene Speichel. Mehr zu Nüchternspeichel
Nüchternwert
der ohne Nahrungsbeeinflussung im Nüchternzustand des Pat. meist morgens ermittelte Wert eines biol. Parameters, z. B. Nüchternblutzucker. Mehr zu Nüchternwert
Nüchternzustand
Phase, postabsorptive. Mehr zu Nüchternzustand
Nuck, Anton
(1650–1692), Anat., Leiden. Mehr zu Nuck, Anton
Nuck-Divertikel
Reste des Processus vaginalis peritonei bei der erwachsenen Frau; hat Bedeutung für die Entstehung von Leistenbrüchen. Mehr zu Nuck-Divertikel
Nuck-Kanal
Processus vaginalis peritonei. Mehr zu Nuck-Kanal
Nuck-Zyste
Hydrozele beim Mädchen. Mehr zu Nuck-Zyste
Nuclear Crowding
dichte Ansammlung von kleinen Tumorzellen im Zellausstrich, die nur wenig Zytoplasma besitzen u. so das Bild eines Kernhaufens mit Kernüberlappung zeigen (bei kleinzelligen anaplast. Tumoren). Mehr zu Nuclear Crowding
Nuclear Magnetic Resonance
Kernspinresonanz. Mehr zu Nuclear Magnetic Resonance
Nuclearmoulding
dicht beieinanderliegende kleine Tumorzellen mit spärl. Plasma, deren Kerne sich gegenseitig abflachen u. eindellen. Entstehung einer Mosaikstruktur im Zellausstrich bes. beim kleinzelligen Bronchi... Mehr zu Nuclearmoulding
Nuclei pontis
Kerngebiete in der Brücke (Pons) des Metenzephalons zur Umschaltung der Tractus corticopontini. Mehr zu Nuclei pontis
Nuclei vestibulares
4 Endkerne des N. vestibularis vom Nervus vestibulocochlearis, N. vestibularis inferior (Roller-Kern), N. v. lateralis (Deiters-Kern), N. v. medialis (Schwalbe-Kern), N. v. superior (Bechterew-Kern... Mehr zu Nuclei vestibulares
Nucleolonema
Schwammwerk im Nukleolus aus körnigem (Pars granulosa) u. fädigem (Pars fibrosa) Ribonukleoprotein. Mehr zu Nucleolonema
Nucleolus
Nukleolus. Mehr zu Nucleolus
Nucleus
Nukleus. Mehr zu Nucleus
Nucleus ambiguus
motor. Ursprungskern für die Fasern der Willkürmotorik des N. glossopharyngeus u. N. vagus am Boden der Rautengrube. Mehr zu Nucleus ambiguus
Nucleus caudatus
Schweifkern, grauer Kern des Endhirns; hat die Gestalt eines nach kaudal konkaven Bogens u. als Teile ein vorderes breites Caput, welches hinten in eine sich verschmälernde Cauda nuclei caudati übe... Mehr zu Nucleus caudatus
Nucleus cochlearis
ventraler (N. c. anterior) u. dorsaler (N. c. posterior) Endkern des N. cochlearis in der Medulla oblongata, 2. Neuron der Hörbahn. Mehr zu Nucleus cochlearis
Nucleus coeruleus
im Hirnstamm gelegene Gruppe noradrenerger Neurone. Mehr zu Nucleus coeruleus
Nucleus dentatus
größter Kern in der weißen Substanz des Kleinhirns, u. a. Beginn des Tractus cerebellorubralis. Mehr zu Nucleus dentatus
Nucleus dorsalis
Kerngebiet an der Basis der Hintersäule der grauen Substanz des Rückenmarks; Umschaltstelle des Tractus spinocerebellaris posterior. Mehr zu Nucleus dorsalis
Nucleus emboliformis
keilförmiger Kern an der medialen Seite des Nucleus dentatus des Kleinhirns. Mehr zu Nucleus emboliformis
Nucleus fastigii
Kleinhirnkern am Dach des IV. Ventrikels. In ihm erfolgt Umschaltung eines Teils des Tractus vestibulocerebellaris (sensor. Kleinhirnbahn). Mehr zu Nucleus fastigii
Nucleus globosus
mehrere kleine kugelförmige Kerne in der weißen Substanz des Kleinhirns zwischen Nucleus fastigii u. Nucleus emboliformis. Mehr zu Nucleus globosus
Nucleus intermediolateralis
Kern im Seitenhorn des Rückenmarks von C8–L3; spinales Zentrum des Sympathikus. Mehr zu Nucleus intermediolateralis
Nucleus intermediolateralis sacralis
im Sakralmark von S2–S4 zwischen Vorder- u. Hinterhorn befindl. spinales Zentrum des Parasympathikus. Mehr zu Nucleus intermediolateralis sacralis
Nucleus intermediomedialis
an der Basis der Hintersäule das Rückenmark durchziehende Nervenzellansammlung. Beginn des Tractus spinocerebellaris anterior. Mehr zu Nucleus intermediomedialis
Nucleus interpeduncularis
Nervenzellansammlung im Mittelhirn zwischen den Hirnschenkeln im Bereich der Fossa interpeduncularis. Mehr zu Nucleus interpeduncularis
Nucleus interstitialis
Kern im Mittelhirn am Boden des Aquaeductus cerebri, u. a. Beginn des Fasciculus longitudinalis medialis. Mehr zu Nucleus interstitialis
Nucleus lentiformis
Teil der Basalganglien des Gehirns. Besitzt 2 Anteile, Putamen u. Globus pallidus, von denen das erstere dem Endhirn, das letztere funktionell u. entwicklungsgeschichtl. dem Zwischenhirn angehört. Mehr zu Nucleus lentiformis
Nucleus olivaris inferior
Olivenhauptkern in der Medulla oblongata mit Verbindungen zu Rückenmark u. Kleinhirn. Mehr zu Nucleus olivaris inferior
Nucleus paraventricularis
vegetativer Kern des Zwischenhirns nahe des dorsalen Rands des Foramen interventriculare. Beginn einer neurosekretor. Bahn. Mehr zu Nucleus paraventricularis
Nucleus proprius columnae posterioris
die Hintersäule des Rückenmarks durchziehendes Kerngebiet; Ende peripherer sensibler Neurone der Schmerz- u. Temperaturempfindung. Mehr zu Nucleus proprius columnae posterioris
Nucleus pulposus
innerer, strukturloser gallertiger Kern eines Discus intervertebralis. Mehr zu Nucleus pulposus
Nucleus ruber
rötl. gefärbte Anhäufung von Ganglienzellen im Mittelhirn unter den Colliculi superiores, wichtiges Zentrum des extrapyramidalen Systems. Mehr zu Nucleus ruber
Nucleus salivatorius
unteres (N. s. inferior) u. oberes (N. s. superior) Kerngebiet der Rautengrube für die parasympath., sekretor. Innervation der Kopfspeicheldrüsen über N. intermedius, N. vagus u. N. glossopharyngeus. Mehr zu Nucleus salivatorius
Nucleus subthalamicus
Luys-Körper, Corpus subthalamicum Luysi; grauer Kern des Zwischenhirns am Boden des III. Hirnventrikels. Mehr zu Nucleus subthalamicus
Nucleus supraopticus
vegetativer Kern des Zwischenhirns über dem Chiasma opticum, Beginn einer neurosekretor. Bahn. Mehr zu Nucleus supraopticus
Nucleus tractus solitarii
Kerngebiet der Rautengrube, Umschaltstelle der Geschmacksfasern von N. intermedius, N. glossopharyngeus u. N. vagus. Mehr zu Nucleus tractus solitarii
Nucleus-pulposus-Hernie
hernienartige Ausladung des Nucleus pulposus der Zwischenwirbelscheibe. Infolge degenerativer Veränderungen wie Osteochondrose u. Spondylose des Zwischensegments bilden sich Risse im Anulus fibrosu... Mehr zu Nucleus-pulposus-Hernie
Nude mouse
Mäusemutante mit kongenitaler Thymusdysplasie. Durch fehlende T-Zell-vermittelte Immunreaktionen u. weitere biol. Defekte, wie z. B. fehlendes Haarkleid gekennzeichnet. Einsatzgebiet: Genetik, Immu... Mehr zu Nude mouse
Nuel, Jean-Pierre
(1847–1920), Otol., Sinnesphysiologe, Löwen, Gent u. Lüttich. Mehr zu Nuel, Jean-Pierre
Nuel-Raum
Raum zwischen äußeren Pfeilerzellen u. äußeren Phalangenzellen im Organum spirale, der kaliumarme Corti-Lymphe enthält (im Ggs. zu kaliumreicher Endolymphe des Ductus cochlearis). Mehr zu Nuel-Raum
Nuhn, Anton
(1814–1889), dt. Anat., Heidelberg. Mehr zu Nuhn, Anton
Nuhn-Drüse
Glandula lingualis apicalis. Mehr zu Nuhn-Drüse
nuklear
zum Zellkern gehörend. Mehr zu nuklear
Nuklearmedizin
med. Disziplin, die sich mit der In-vivo- u. In-vitro-Diagnostik unter Verwendung von Radionukliden u. Radiopharmaka u. Einsatz von Kernstrahlungsmeßtechnik (Szintillationsdetektor, Gammakamera, Ga... Mehr zu Nuklearmedizin
Nuklearpharmaka
Radiopharmaka. Mehr zu Nuklearpharmaka
Nuklearreaktion
Feulgen-Reaktion. Mehr zu Nuklearreaktion
Nukleasen
Enzyme, die exonukleolyt., d. h. von den Enden her (Exonukleasen), o. endonukleolyt., d. h. kettenintern (Endonukleasen), durch Spaltung der 3',5'-Phosphodiesterbindung Nukleinsäuren abbauen. Nach ... Mehr zu Nukleasen
Nukleation
Ausfällung bzw. Kristallbildung in der Matrix des Knochengewebes. Ca-, PO4- u. OH-Ionen liegen im Skelett als Hydroxylapatit vor. Na+, K+, Mg2+, Karbonat u. organ. Anionen, wie Zitrat u. Laktat, si... Mehr zu Nukleation
Nukleationszeit
erforderl. Zeit, bis es zum Auftreten von Cholesterinmonohydratkristallen in einer isotropen Galle bei 37 °C kommt. Mehr zu Nukleationszeit
Nukleationszentrum
nach der Adsorptionstheorie der Mineralisation die Orte in verkalkungsbereiten Gebieten der Hartgewebe, die die Kristallkeimbildung fördern. Mehr zu Nukleationszentrum
Nuklein
von F. Miescher 1869 geprägte Bez. für eine aus „Eiterzellen“ gewonnene Substanz, die nach heutiger Terminologie als Chromatin zu bezeichnen wäre. Mehr zu Nuklein
Nukleinsäureaddukte
Einige Xenobiotika können durch Biotransformation (bes. in der 1. Phase) biol. aktiviert werden (Giftung). Sie werden dadurch sehr reaktionsfähig u. setzen sich mit Zellbestandteilen um. Bevorzugte... Mehr zu Nukleinsäureaddukte
Nukleinsäurebasen
stickstoffhaltige Bestandteile der Nukleinsäuren, Nukleotide u. Nukleoside. Unterschieden werden die Purinbasen Adenin u. Guanin u. die Pyrimidinbasen Uracil, Thymin u. Cytosin sowie einige seltene... Mehr zu Nukleinsäurebasen
Nukleinsäuremethylasen
Enzyme, die Methylgruppen – meist von S-Adenosylmethionin als Methylgruppendonator – auf Zuckerreste o. Basen der Nukleinsäure übertragen (Basen, seltene). Die Methylierungen erfolgen postreplikati... Mehr zu Nukleinsäuremethylasen
Nukleinsäuren
Desoxyribonukleinsäure, Ribonukleinsäure. Mehr zu Nukleinsäuren
Nukleinsäurepolymerasen
DNA-Polymerasen, RNA-Polymerasen. Mehr zu Nukleinsäurepolymerasen
Nukleinsäurestoffwechsel
Stoffwechsel der Desoxyribonukleinsäure (DNA) u. Ribonukleinsäure (RNA). Die Synthese der Nukleinsäuren erfolgt im Zellkern sowie in Mitochondrien u. Chloroplasten, bei Prokaryonten im Zytoplasma u... Mehr zu Nukleinsäurestoffwechsel
Nukleinsäuresynthese
DNA-Biosynthese, RNA-Biosynthese. Mehr zu Nukleinsäuresynthese
Nukleographie
Auffüllung des Nucleus pulposus mit pos. Kontrastmittel durch Punktion zum Nachweis o. Ausschluß eines Nucleus-pulposus-Prolapses. Diskographie. Mehr zu Nukleographie
Nukleohistone
Histone. Mehr zu Nukleohistone
Nukleoid
Genom von Mikroorganismen (funktioneller Zellkern), enthält die DNA der Bakterien; nicht durch Kernmembran vom Zytoplasma getrennt. Mehr zu Nukleoid
Nukleokapsid
besteht aus Virusgenom u. Kapsid, ist bei Viren ohne Envelope mit dem Virion ident. Mehr zu Nukleokapsid
Nukleolemma
Nukleus. Mehr zu Nukleolemma
Nukleolin
im Nukleolus vorkommendes Protein. Beteiligt an der Biogenese der Ribosomen (Assoziation von ribosomalen Proteinen u. ribosomaler RNA). Mehr zu Nukleolin
Nukleolus
Kernkörperchen; im Nukleoplasma (Nukleus) lokalisierte, membranlose Kernorganelle (1–3 ?m Durchmesser), nur im Interphasekern vorhanden. Lichtmikroskop. stark basophil (RNA), elektronenmikroskop. o... Mehr zu Nukleolus
Nukleoluschromosomen
Chromosomen, die den Nukleolusorganisator enthalten. Mehr zu Nukleoluschromosomen
Nukleolusdissoziation
Auseinanderweichen der Nukleolusbestandteile. Mehr zu Nukleolusdissoziation
Nukleolusfärbung
Darstellung des Nukleolus mit Methylenblau bei pH 4–5, Nachweis der Ribosepolynukleotide. Dient der Differenzierung mono- u. polynukleolärer Zellen. Mehr zu Nukleolusfärbung
Nukleolusorganisator
Abschnitt einiger Chromosomen, an dem die Bildung des Nukleolus erfolgt. Lokalisiert zwischen Chromosom u. Satelliten. Mehr zu Nukleolusorganisator
Nukleolussegregation
z. B. nach Gabe von Zytostatika. Mehr zu Nukleolussegregation
Nukleon
aus Protonen u. Neutronen bestehender Baustein des Atomkerns. Die Anzahl der Protonen (Ordnungszahl) legt die Stellung des betreffenden Atoms im period. System der Elemente fest, die Neutronen best... Mehr zu Nukleon
Nukleoplasma
Kerninhalt, Nukleus. Mehr zu Nukleoplasma
Nukleoproteine
aus Nukleinsäuren (DNA, RNA) u. Proteinen supramolekular organisierte Strukturen; z. B. Chromatin, Ribosomen, virale Nukleokapside (Virion). Nukleinsäuren u. Proteine sind i. d. R. nichtkovalent mi... Mehr zu Nukleoproteine
Nukleosidanaloga
strukturähnl. Verbindungen der für die Nukleinsäuresynthese erforderl. Nukleoside Adenosin, Guanosin, Thymidin u. Cytidin. Viele N. hemmen zelluläre bzw. virale DNA-Polymerasen u. sind daher als Zy... Mehr zu Nukleosidanaloga
Nukleosidasen
eine Gruppe von Enzymen, die die nukleosidglykosid. Bindungen zwischen Base u. Zucker in Nukleosiden hydrolyt. spalten. N. wirken unspezif. auf Purin- bzw. Pyrimidinnukleoside (Purinnukleosidase bz... Mehr zu Nukleosidasen
Nukleosiddiphosphatase
hydrolyt. Enzym im Nukleotidstoffwechsel, das die Spaltung von Nukleosiddiphosphaten in Nukleosidmonophosphate u. Phosphorsäure katalysiert. Die N. wirkt relativ unspezif. auf Inosindiphosphat, Gua... Mehr zu Nukleosiddiphosphatase
Nukleosiddiphosphate
zu den Nukleotiden zählende Pyrophosphorsäureester der Nukleoside. Auf der Stufe der N. entstehen aus Ribonukleosiddiphosphaten durch Reduktion die Desoxyribonukleosiddiphosphate. Die N. enthalten ... Mehr zu Nukleosiddiphosphate
Nukleosiddiphosphatkinase
Enzym im Nukleotidstoffwechsel, das unspezif. Nukleosiddiphosphate zu Nukleosidtriphosphaten umwandelt. Dabei stammt das übertragene Phosphat aus einem Nukleosidtriphosphat, meist ATP. Mehr zu Nukleosiddiphosphatkinase
Nukleosiddiphosphatzucker
energiereiche Nukleotidderivate der Monosaccharide, Intermediate der Biosynthese von Di-, Oligo- u. Polysacchariden. Bes. Bedeutung besitzen die Uridindiphosphatglukose („aktive Glukose“, entsteht ... Mehr zu Nukleosiddiphosphatzucker
Nukleoside
Verbindungen zwischen Nukleinsäurebasen u. einem Zucker. Nach der Zuckerkomponente unterscheidet man Ribonukleoside u. Desoxyribonukleoside. Zwischen Base u. Zucker bildet sich eine N-glykosid. Bin... Mehr zu Nukleoside
Nukleosidkinasen
Gruppe der Kinasen, die relativ substratspezif. Nukleoside zu Nukleosidmonophosphaten phosphorylieren. Vertreter sind die Inosinkinase u. die Desoxyadenosinkinase. Mehr zu Nukleosidkinasen
Nukleosidmonophosphate
Monophosphorsäureester der Nukleoside (Nukleotide). Mehr zu Nukleosidmonophosphate
Nukleosidmonophosphatkinase
Kinase im Nukleotidstoffwechsel, die unspezif. Nukleosidmonophosphate zu Nukleosiddiphosphaten umwandelt. Mehr zu Nukleosidmonophosphatkinase
Nukleosidphosphate
Nukleotide. Mehr zu Nukleosidphosphate
Nukleosidphosphorylasen
Gruppe von Enzymen, die phosphorolyt. Nukleoside in Pentosephosphate u. die entsprechende Nukleinsäurebase spalten. Man unterscheidet die gruppenspezif. Purin-N. u. Pyrimidin-N. sowie spezif. N. (z... Mehr zu Nukleosidphosphorylasen
Nukleosidribosyltransferase
Enzym, das den Austausch einer Nukleinsäurebase gegen eine andere in einem Nukleosid katalysiert. Dabei werden spezif. nur Ribonukleoside umgesetzt. Den Basenaustausch in Desoxyribonukleosiden kata... Mehr zu Nukleosidribosyltransferase
Nukleosidstoffwechsel
ist eng mit dem Purin- u. Pyrimidinstoffwechsel u. dem Stoffwechsel der Nukleotide u. Nukleinsäuren verbunden. Die Synthese der Nukleotide aus freien Basen läuft über den Salvage-Mechanismus (Salva... Mehr zu Nukleosidstoffwechsel
Nukleosidtriphosphate
Triphosphorsäureester der Nukleoside, wichtige Gruppe der Nukleotide. N. weisen zwei Pyrophosphatbindungen mit hoher Hydrolyseenthalpie auf u. dienen im Stoffwechsel als Energiespeicher u. -überträ... Mehr zu Nukleosidtriphosphate
Nukleosom
repetitives Grundstrukturelement des Chromatins. Das sog. N.-Core besteht, im wesentl. im Inneren des kugelförmigen Partikels lokalisiert, aus je zwei Histonen 2A u. 2B, 3 u. 4 sowie 140–160 Basenp... Mehr zu Nukleosom

Quellen:

  • Zetkin/Schaldach - Lexikon der Medizin. © Elsevier GmbH, München
  • Schäffler/Menche - Gesundheit heute - Laborwerte. © Knaur Ratgeber Verlag, München

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