Buchstabe Ny - Medizinlexikon (Seite 1 von 1)

Medizinisches Lexikon - N

N-Yperit
1934 in den USA entwickelter, hautschädigender chemischer Kampfstoff. Mehr zu N-Yperit
Ny
13. Buchstabe des griech. Alphabets; als Präfix u. wissenschaftl. Konstante gebraucht. Mehr zu Ny
NYHA
Abk für New-York-Heart-Association; Vereinigung, nach deren Klassifikation z. B. Herzinsuffizienzen eingeteilt werden (Schweregrad der Herzinsuffizienz gemäß NYHA I-IV). New-York-Heart-Association-... Mehr zu NYHA
Nyhan, William L.
(geb. 1926), amerik. Päd., San Diego. Mehr zu Nyhan, William L.
nykt-
nächtl., nachts. Mehr zu nykt-
Nyktalgie
nächtl. auftretender Schmerz, z. B. Brachialgia paraesthetica nocturna. Mehr zu Nyktalgie
Nyktalopie
bei Tag herabgesetztes Sehvermögen wegen Netzhautreizung, besseres Sehen in der Dämmerung. Ursachen: Makuladegeneration, starke Blendungsempfindlichkeit (z. B. amblyope Augen) o. rein funktionell. ... Mehr zu Nyktalopie
Nyktometer
spez. Typ eines Adaptometers zur Ermittlung der Sofortadaptation u. Blendempfindlichkeit. Erfaßt wird nur der Adaptationsvorgang der Zapfen im Bereich der Netzhautgrube. Eine neben dem Testfeld ang... Mehr zu Nyktometer
Nykturie
vorwiegende Harnproduktion u. Entleerung während der Nacht. Vorkommen u. a. bei Herzinsuffizienz, Diabetes mellitus, Nierenerkrankung mit Retention harnpflichtiger Substanzen. Mehr zu Nykturie
Nylander-Probe
unspezif. Nachweis auf reduzierende Zucker im Harn mit Wismutsalzen. Heute wird der Benedict-Probe der Vorzug gegeben. Mehr zu Nylander-Probe
Nymphae
die kleinen Schamlippen. Mehr zu Nymphae
Nymphe
Entwicklungsstadium in der präimaginalen Phase der Arthropoden. Bei Acari sämtl. Stadien nach der Larve, bei Insecta mit Heterometabolie letztes Stadium vor der Imago. Mehr zu Nymphe
Nymphitis
Entzündung der kleinen Schamlippen. Mehr zu Nymphitis
Nymphomanie
abnorm übersteigertes sexuelles Verlangen der Frau. N. kann Sympt. einer Manie o. Neurose sein. Hypersexualität. Mehr zu Nymphomanie
Nymphoncus
geschwulstförmige Auftreibung der kleinen Schamlippen. Mehr zu Nymphoncus
Nymphotomie
operative Entfernung der kleinen Schamlippen. Mehr zu Nymphotomie
Nystagmographie
Aufzeichnung des Nystagmus entweder durch Messung der Verschiebung des bulboelektr. Felds (Elektrookulographie) o. mittels photoelektr. Registrierung eines von der Hornhaut reflektierten Infrarotli... Mehr zu Nystagmographie
Nystagmometrie
rechnergesteuerte Auswertung von Elektronystagmographien. Mehr zu Nystagmometrie
Nystagmovisometrie
Methode der objektiven Sehschärfenbestimmung. Dabei werden die durch bewegte Objekte ausgelösten spontanen Augenbewegungen als Indikator für das Erkennen ausgenutzt (optokinet. Nystagmus). Mehr zu Nystagmovisometrie
Nystagmus
unwillkürl. rhythm. Augenbewegungen in best., sich wiederholende Richtungen. Es gibt physiol. u. pathol. Formen. Physiol. N.: 1. optokinet. N.: beim Verfolgen von bewegten Gegenständen, z. B. beim ... Mehr zu Nystagmus
Nystagmus retraktorius
ruckartiges Zurücktreten beider Augen bei Prozessen im 4. Ventrikel. Mehr zu Nystagmus retraktorius
Nystagmusintensität
gekennzeichnet durch Amplitude (fein-, mittel-, grobschlägig) u. Frequenz (wenig, mittel, sehr frequent). Mehr zu Nystagmusintensität
Nystagmusintensitätsgefälle
Charakteristikum zur Unterscheidung von vestibulärem u. blickparet. Nystagmus. Flaches N.: Zeichen eines richtungsbestimmten, vestibulären, horizontalen Nystagmus. Mehr zu Nystagmusintensitätsgefälle
Nystagmusmyoklonie
bes. Form der Myoklonie, die fam. in der Bretagne vorkommt (Lenoble-Anbineau). Mehr zu Nystagmusmyoklonie
Nystagmusschlagfeld
Charakteristikum des Rucknystagmus; Bezugnahme auf Ausgangsstellung „Blick geradeaus“ u. hinsichtl. medialer u. lateraler Orbitahälfte. Mehr zu Nystagmusschlagfeld
Nystagmusschlagform
Charakteristikum des Spontan- u. Provokationsnystagmus; 2 Nystagmushauptformen: Pendelnystagmus (= undulierender Nystagmus, Kennzeichen des okulären Nystagmus) u. Rucknystagmus (= blickparet. bzw. ... Mehr zu Nystagmusschlagform
Nystatin
Polyen-Antibiotikum aus Streptomyces noursei. Ein auch intern wirksames Antimykotikum. Mehr zu Nystatin
Nysten, Pierre Hubert
(1774–1817), frz. Päd., Paris. Mehr zu Nysten, Pierre Hubert
Nysten-Gesetz
Nysten stellte 1811 das Gesetz auf, daß die Leichenstarre i. a. in der Kiefermuskulatur beginnt, daß dann Hals u. Arme, Beine u. zuletzt die Muskulatur der Sprunggelenke totenstarr werden. Mehr zu Nysten-Gesetz

Quellen:

  • Zetkin/Schaldach - Lexikon der Medizin. © Elsevier GmbH, München
  • Schäffler/Menche - Gesundheit heute - Laborwerte. © Knaur Ratgeber Verlag, München

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