Buchstabe Oe - Medizinlexikon (Seite 1 von 1)

Medizinisches Lexikon - O

O. E.
Abk für Oxford-Einheit. Mehr zu O. E.
ÖBIG
Abk für Österreichisches Bundesinstitut für Gesundheitswesen. Mehr zu ÖBIG
Ödem
Ansammlung von Flüssigkeit mit unterschiedl. Eiweiß- u. Zellgehalt (Transsudat im Ggs. zum Exsudat) im interstitiellen Raum u. in Körperhöhlen. Pathogenet. wichtig: gestörter Lymphabfluß, erhöhter ... Mehr zu Ödem
Ödipuskomplex
in Anlehnung an den antiken Mythos des König Ödipus von Theben, der unwissentl. u. unwillentl. seinen Vater Laios erschlägt u. seine Mutter Iokaste heiratet, beschreibt Sigmund Freud mit dem Ö. die... Mehr zu Ödipuskomplex
Oehlecker-Probe
Verträglichkeitskontrolle mit den ersten 20–40 ml des rasch transfundierten Konservenblutes. Nach 15 min dürfen beim Pat. keine Unverträglichkeitssymptome auftreten; veraltet. Mehr zu Oehlecker-Probe
Oenothera biennis
Samen enthalten fettes Öl (Primrose oil) mit hohem Anteil an mehrfach ungesättigten Fettsäuren, u. a. bis 10 % Gammalinolensäure, die offenbar eine spezif. Beeinflussung der Prostaglandinbiosynthes... Mehr zu Oenothera biennis
oesophagicus
zum Ösophagus gehörig. Mehr zu oesophagicus
Oesophagomalacia acida
postmortale Andauung der Ösophagusschleimhaut u. -wandung durch Magensaft, bes. bei Krankheiten des Gehirns. Mehr zu Oesophagomalacia acida
Oesophagus
Ösophagus. Mehr zu Oesophagus
Oestradiol
Östrogene. Mehr zu Oestradiol
Oestridae
Fam. der Diptera. Obligate Myiasisfliegen bei domestizierten u. wildlebenden Huftieren. Med. bedeutsam: Oestrus ovis u. Rhinoestrus purpureus, Erreger der nasopharyngealen Myiasis bei Schafen, Wild... Mehr zu Oestridae
Oestriol
Östriol. Mehr zu Oestriol
Oestron
Östron. Mehr zu Oestron
Oestrus ovis
Oestridae. Mehr zu Oestrus ovis
Oestrushormone
Östrogene. Mehr zu Oestrushormone
Öffnungsblende
Aperturblende. Mehr zu Öffnungsblende
Öffnungsdauerkontraktion
anod. Verkürzungsrückstand. Die Verkürzung des Muskels überdauert in der Nachbarschaft der Anode den polarisierenden Strom bei u. nach Öffnung des Stromkreises noch für best. Zeit. Mehr zu Öffnungsdauerkontraktion
Ökologie
Lehre von den Wechselbeziehungen der Organismen untereinander u. mit ihrer Umwelt, wobei zwischen Autökologie (Wechselbeziehungen zwischen Einzelorganismus bzw. Art u. Umwelt) u. Synökologie (Bezie... Mehr zu Ökologie
Ökonische
Bez. für das Wirkungsfeld einer Art im Ökosystem. Mehr zu Ökonische
Ökosystem
Einheit von Biotop u. Biozönose, die von den Abhängigkeiten der Lebewesen untereinander u. deren anorgan. Umwelt bestimmt wird. Ö. regulieren sich teilweise selbst, können aber, da sie offene Syste... Mehr zu Ökosystem
Ölakne
häufige arbeitsbedingte Akne (Akne). Entsteht durch intensive, wiederholte Benetzung der Haut mit Mineralölen, selten auch pflanzl. u. tier. Ölen. Typ. Lokalisation: Unterarme u. Oberschenkel (Aufl... Mehr zu Ölakne
Öle, ätherische
flüssige Gemische lipophiler, flüchtiger Verbindungen, die durch Wasserdampfdestillation gewonnen werden u. den typ. Geruch der Pflanze bedingen. Klärung der Zusammensetzung ä. Ö. erfolgt meist dur... Mehr zu Öle, ätherische
Öle, fette
Fettsäureglycerolester, die aus Pflanzensamen, Früchten u. aus tier. Organen gewonnen werden, wobei die Fettsäure, bes. Ölsäure, ungesättigt ist. Man unterscheidet: 1. trocknende Öle, die in dünner... Mehr zu Öle, fette
Ölfleckphänomen
bei Psoriasisnagel durch subunguales Schuppenmaterial bedingter, anfangs rötl. Fleck; allmähl. Aussehen wie Öltropfen, schiebt sich mit dem Nagel nach vor. Mehr zu Ölfleckphänomen
Ölgranulom
Ölzysten. Mehr zu Ölgranulom
Ölplombe
Auffüllung einer Pneumolysenhöhle mit Paraffinöl; obsolet. Mehr zu Ölplombe
Ölpneumonie
meist subakut verlaufende vorwiegend interstitiell lokalisierte Pneumonie nach Inhalation, Instillation o. Aspiration von Öl o. ölhaltigen Substanzen. Mineralöle führen zu stärkeren Veränderungen a... Mehr zu Ölpneumonie
Ölsäure
Oleinsäure. 9,10-Oktadecensäure, CH3–(CH2)7CH=CH(CH2)7COOH; einfach ungesättigte, bei Zimmertemperatur flüssige Fettsäure; als Glycerolester in wechselnden Mengen in fast allen Fetten enthalten; be... Mehr zu Ölsäure
Ölstühle
vorwiegend bei Maldigestion (Pankreaserkrankungen) auftretende Fettstühle, bei denen sich Öl absetzt. Mehr zu Ölstühle
Ölzucker
Elaeosaccharum. Mehr zu Ölzucker
Ölzysten
Ölgranulome. Zysten im Fettgewebe, bes. in Fettgewebegeschwülsten (Lipome), die verflüssigtes Fett enthalten. Mehr zu Ölzysten
Öse
in einem Spezialhalter befestigter u. am freien Ende zu einer Öse von 2–4 mm Durchmesser umgebogener Draht aus Platin o. ä. ausglühbaren Metallen. Dient zur Übertragung von Mikroorganismen auf Nähr... Mehr zu Öse
Ösophagektomie
operative Totalentfernung der Speiseröhre. Mehr zu Ösophagektomie
Ösophagismus
Ösophagospasmus. Mehr zu Ösophagismus
Ösophagitis
Entzündung der Ösophagusschleimhaut. Formen: 1. blande, nicht nekrotisierende Ö.; 2. erosiv-ulzeröse Ö.; 3. schwere pept. Ö. mit chron. Ulkus u. Brachyösophagus. Auslösend: symptomat. bei Infektion... Mehr zu Ösophagitis
Ösophagobiopsie
histol. Untersuchung der Ösophagusschleimhaut nach gezielter endoskop. Zangenbiopsie o. blinder Saugbiopsie. Bei der Saugbiopsie sind größere u. tiefere Biopsien mögl. Mehr zu Ösophagobiopsie
Ösophagobronchialfistel
seltene, angeborene Fistel zwischen Speiseröhre u. Haupt- o. Lappenbronchien. 1. Trachealatresie oberhalb der Bifurcatio tracheae: beide Hauptbronchien entspringen aus dem Ösophagus. 2. Fehlen der ... Mehr zu Ösophagobronchialfistel
Ösophagoenterostomie
Ösophagojejunostomie. Mehr zu Ösophagoenterostomie
Ösophagogastrobulboskopie
Betrachtung von Speiseröhre, Magen u. Bulbus des Zwölffingerdarms. Mehr zu Ösophagogastrobulboskopie
Ösophagogastrostomie
operativ angelegte Anastomose zwischen Ösophagus u. Magen, mit o. ohne Magenresektion. Mehr zu Ösophagogastrostomie
Ösophagographie
Röntgendarstellung des Ösophagus zur Ermittlung von Lage-, Form- u. Innenreliefveränderungen. Nach Schlucken eines Kontrastmittels Zielaufnahmen unter Durchleuchtungskontrolle. Bei Verdacht auf Per... Mehr zu Ösophagographie
Ösophagojejunostomie
operativ angelegte Anastomose zwischen Ösophagus u. Jejunum mit o. ohne vorherige Exstirpation des Magens o. eines Ösophagusteils. Mehr zu Ösophagojejunostomie
Ösophagokardiogastromyotomie
Kardiomyotomie. Mehr zu Ösophagokardiogastromyotomie
Ösophagoskop
Instrument zur Betrachtung u. Behandlung der Speiseröhre. 3 wesentl. Typen: starres, offenes Ö., das außer der Betrachtung alle mögl. instrumentellen Eingriffe zuläßt; starres, langes Ö. mit kleine... Mehr zu Ösophagoskop
Ösophagoskopie
Betrachtung der Speiseröhre mit einem Ösophagoskop bei Verdacht auf eine organ. Ösophaguserkrankung. Die Kombination mit intravitaler Färbung, Bürstenzytologie, Biopsie, Schlingenabtragung, Fremdkö... Mehr zu Ösophagoskopie
Ösophagospasmus
retrosternale u./o. epigastr. Schmerzen mit Dysphagia, die durch simultane, sehr lange anhaltende, kräftige Kontraktionen im Speiseröhrenkörper hervorgerufen werden. Dabei kann sich der untere Ösop... Mehr zu Ösophagospasmus
Ösophagotrachealfistel
abnorme Verbindung zwischen Speiseröhre u. Luftröhre. Angeborene Ö.: häufig mit Ösophagusatresie verknüpft, die Fistel liegt typischerweise in Höhe des 7. Hals- o. 1. Brustwirbels. Typ III–IV der V... Mehr zu Ösophagotrachealfistel
Ösophagus
Speiseröhre. Anat. muskulöser, etwa 25 cm langer Schlauch, der am unteren Ende des Pharynx beginnt, vor der Wirbelsäule im hinteren Mediastinum abwärts zieht u. im Ostium cardiacum in den Magen mün... Mehr zu Ösophagus
Ösophagus-Magen-Darm-Szintigraphie
Gammakamera-Sequenzaufnahmen von Ösophagus u. Magen zur Beobachtung von Peristaltik, Motilität u. Entleerung, Zeitaktivitätskurven. Methode: Einnahme einer radioaktiv markierten flüssigen o. festen... Mehr zu Ösophagus-Magen-Darm-Szintigraphie
Ösophagusagenesie
Fehlen der Speiseröhre durch Nichtanlage. Tritt nur bei schweren, nicht lebensfähigen Fehlbildungen auf. Häufiger ist die Ösophagusatresie. Mehr zu Ösophagusagenesie
Ösophagusatresie
angeborener Verschluß der Speiseröhre mit o. ohne Verbindung zur Trachea o. zum Bronchialsystem (Ösophagotrachealfistel). Für die Klinik hat sich die Einteilung in 4 Typen bewährt (Vogt-Klassifikat... Mehr zu Ösophagusatresie
Ösophagusbougierung
tgl. Bougierung des oberen Blindsacks bei Ösophagusatresie mit weiter Distanz der Stümpfe. Ziel ist die Verlängerung des oberen Blindsacks, um eine Anastomose zu ermöglichen. Mehr zu Ösophagusbougierung
Ösophagusdivertikel
3 Erscheinungsformen: 1. pharyngoösophageales Pulsionsdivertikel (Zenker-Divertikel); 2. epibronchiales, bifurkationsnahes Traktionsdivertikel; 3. epiphrenales Pulsionsdivertikel. Das epibronchiale... Mehr zu Ösophagusdivertikel
Ösophagusdruck
Druck in der Speiseröhre, abhängig von Ort der Messung u. Kontraktionszustand der Muskulatur. Der Ö. ist eine Meßgröße in der Lungenfunktionsdiagnostik, wird als Differenzdruck zur umgebenden Atmos... Mehr zu Ösophagusdruck
Ösophagusduplikation
sehr seltene Verdopplung eines Speiseröhrenabschnitts. Der überschüssige Kanal liegt in der Submukosa o. zwischen den Muskelschichten, mitunter auch außerhalb mit eigener Wandung u. öffnet sich wie... Mehr zu Ösophagusduplikation
Ösophaguselektrokardiographie
spez. Ableitungsmethode des EKG (Elektrokardiogramm). Mehr zu Ösophaguselektrokardiographie
Ösophagusendoprothese
in den Ösophagus eingelegtes Rohr zur Freihaltung des Speisewegs bei bösartigen Tumoren als palliative Behandlung. Abb. Mehr zu Ösophagusendoprothese
Ösophagusersatzsprache
zur Verständigung nach Laryngektomie vom Pat. zu erlernen, abhängig vom Ausmaß der Laryngektomie bzw. Resektion (Pharynx, Zungengrund, Zungenbein), Ausbildung einer Pseudoglottis, oberer Ösophagusa... Mehr zu Ösophagusersatzsprache
Ösophagusfremdkörper
Verlegung der Speiseröhre durch Fremdkörper. Häufigster Sitz in 1., seltener 2. o. 3. Enge, Druckbeschwerden, Erstickungsgefühl, Wandschädigung durch Einriß o. Druck bei längerer Verweildauer, Gefa... Mehr zu Ösophagusfremdkörper
Ösophagusgeschwülste
Ösophagustumoren. Mehr zu Ösophagusgeschwülste
Ösophaguskarzinom
Krebs der Speiseröhre. Abb. Mehr zu Ösophaguskarzinom
Ösophagusmembran
seltene Form eines angeborenen, partiellen (Ösophagusstenose) o. totalen (Ösophagusatresie) Verschlusses der Speiseröhre durch eine quere Scheidewand (Diaphragma). Meist im unteren Abschnitt. Mehr zu Ösophagusmembran
Ösophagusmotilität
Ösophagusperistaltik. Mehr zu Ösophagusmotilität
Ösophagusperforation
selten spontane (Verätzung, Boerhaave-Syndrom, Karzinom), häufiger instrumentelle Durchbrechung der Speiseröhrenwand. Gefährdete Stellen: Recessus piriformis, gastroösophagealer Übergang, mittlere ... Mehr zu Ösophagusperforation
Ösophagusperistaltik
Kontraktionswelle der Ösophagusmuskulatur mit vorangehender Erschlaffungswelle, kaudalwärts mit einer Geschwindigkeit von 2–4 cm/s verlaufend u. dem Transport des Ösophagusinhalts dienend. Kontroll... Mehr zu Ösophagusperistaltik
Ösophaguspseudodivertikel
beim Ösophagospasmus auftretendes röntg. Phänomen (korkenzieherartiger, locken- o. rosenkranzartiger Ösophagus), das auch eine Divertikelbildung vortäuscht. Mehr zu Ösophaguspseudodivertikel
Ösophagusresektion
teilweise o. vollständige chir. Entfernung der Speiseröhre. Mehr zu Ösophagusresektion
Ösophagusruptur
Zerreißung, Berstung des Ösophagus in Form der traumat. Ö. durch Fremdkörper, Instrumenteneinwirkung u. ä., u. der spontanen Ö. unklarer Genese, meist nach Erbrechen eintretend. Boerhaave-Syndrom. Mehr zu Ösophagusruptur
Ösophagusstenose
Enge der Speiseröhre. Angeborene Ö.: membranöse u. streckenförmige Ö. Funktionelle Ö.: Achalasie, auch als prim. Ö. bezeichnet. Pept. Ö.: Bes. bei Reflux. Ö. nach Eingriffen wegen Ösophagusatresie,... Mehr zu Ösophagusstenose
Ösophagusstimme
Ösophagusersatzsprache. Mehr zu Ösophagusstimme
Ösophagusstriktur
hochgradige narbige Verengung der Speiseröhre, verursacht durch Verätzungen, chron. Geschwüre u. a. Mehr zu Ösophagusstriktur
Ösophagustumoren
Geschwülste der Speiseröhre. Gutartige Ö. (selten): Leiomyome, Fibrome, Lipome, Myome, Hämangiome. Bösartige Ö.: vorwiegend Plattenepithelkarzinome. Wesentl. Sympt. der Ö. sind Dysphagie, Stenoseer... Mehr zu Ösophagustumoren
Ösophagusvarizen
submuköse bzw. subepitheliale erweiterte Venen des Ösophagus. Arten: 1. sehr selten angeborene, nicht familiäre Anomalie ohne portale Hypertension; 2. relativ seltene Ö. im oberen Drittel (Downhill... Mehr zu Ösophagusvarizen
Ösophagusvarizenblutung
gefährl. Komplikation der Ösophagusvarizen, deren Letalität schon beim 1. Schub um 40 % liegt. Bei bestehenden Ösophagusvarizen kann die Blutung in 30–50 % aus pept. Läsionen u. nicht aus den Variz... Mehr zu Ösophagusvarizenblutung
Ösophagusverätzung
durch Säuren, Laugen, Phenole o. Reinigungsmittel, die versehentl. o. aus suizidaler Absicht getrunken werden, bedingte Verätzung der Speiseröhre. Sympt. u. Verlauf sind vom Umfang der Verätzung ab... Mehr zu Ösophagusverätzung
Ösophaguswandsklerosierung
Verödung blutender Ösophagusgefäße. Bei der paravasalen Ö. wird Polidocanol neben die Varizen im Abstand von 1–2 cm injiziert. Bei der intravasalen Ö. wird Polidocanol intravasal u. paravasal durch... Mehr zu Ösophaguswandsklerosierung
Ösophaguszysten
Vorderdarmzysten. Mehr zu Ösophaguszysten
Österreichisches Bundesinstitut für Gesundheitswesen
1973 gegründete Einrichtung der österreich. Bundesregierung (Sitz: Wien), die durch wissenschaftl. Untersuchungen auf den Gebieten Organisation des Gesundheitswesens (Krankenhausbedarfsplanung, ärz... Mehr zu Österreichisches Bundesinstitut für Gesundheitswesen
Östracyt
wird im Gewebe in seine wirksamen Östrogen- u. Stickstofflost-Komponenten (Hormone, Alkylanzien) gespalten. Anwendung: Prostatakarzinom. Mehr zu Östracyt
Östradiol
Östradiolum, 1,3,5(10)-Estratrien-3,17 ?-diol, (17 ?)-Estra-1,3,5(10)-trien-3,17-diol, C18H24O2 E., Estradiol; Abk E2; das wirksamste natürl. Östrogen neben Östron (E1) u. Östriol (E3). Bildung hau... Mehr zu Östradiol
Östran
chem. Grundköper der Östrogene. Es ist ein Abkömmling des Sterans u. hat 18 Kohlenstoffatome. Mehr zu Östran
Östriol
eins der drei sog. klass. Östrogene mit Östron (E1) u. Östradiol (E2); Ö. wird in konjugierter Form im Harn ausgeschieden. Abb. Mehr zu Östriol
Östriolglukuronid
Ausscheidungsprodukt des Östriols. Mehr zu Östriolglukuronid
Östrogenantagonisten
nichtsteroide Substanzen wie z. B. Ethamoxytriphetol (MER-25) u. Chlomiphen (Mrl-41), die best. östrogene Wirkungen hemmen, teilweise aber selbst schwachen östrogenen Einfluß auf gewisse Erfolgsorg... Mehr zu Östrogenantagonisten
Östrogene
Geschlechtshormone, die vorwiegend zur Entwicklung der weibl. Geschlechtsmerkmale führen. Chem. sind die Steroide mit 18-C-Atomen, deren Ring A im Ggs. zu allen anderen Steroiden ein Benzenring ist... Mehr zu Östrogene
Östrogeneffekt
Aufbau eines atroph. Plattenepithels der Vagina unter Östrogenstimulierung zu einem reifen Plattenepithel mit eosinophilen Superfizialzellen. Mehr zu Östrogeneffekt
Östrogenrezeptoren
intrazytoplasmat. Proteine in Epithelien der Mamma aus der Gruppe der Steroidrezeptoren, die für die progn. Beurteilung u. postoperative endokrine Ther. von Mammakarzinomen wesentl. Bedeutung besit... Mehr zu Östrogenrezeptoren
Östrogentest
parenterale Verabreichung von Östrogen zur Klärung der Amenorrhö, nachdem der Gestagen-Test dreimal neg. ausfiel. Eine anschließende Blutung (nach 2–4 Wochen) sagt, daß das Endometrium vorhanden u.... Mehr zu Östrogentest
Östron
eines der drei sog. klass. Östrogene mit Östradiol (E2) u. Östriol (E3). 1929 durch Butenandt u. Doisy aus Schwangerschaftsharn eliminiert, wird aus androgenen Vorstufen im peripheren Fettgewebe sy... Mehr zu Östron
Östronsulfat
Schwefelsäureester des Östrons. In der Leber gebildetes (Östrogene) inaktives Ausscheidungsprodukt dieses Sexualhormons, das den Körper entweder mit dem Harn o. der Galle verläßt. Mehr zu Östronsulfat

Quellen:

  • Zetkin/Schaldach - Lexikon der Medizin. © Elsevier GmbH, München
  • Schäffler/Menche - Gesundheit heute - Laborwerte. © Knaur Ratgeber Verlag, München

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