Buchstabe Op - Medizinlexikon (Seite 1 von 2)

Medizinisches Lexikon - O

OP
Abk für Operation bzw. für Abteilungen, in denen chir. Eingriffe vorgenommen werden (Operationssaal). Mehr zu OP
Opal-Codon
durch intragen. Punktmutation entstandenes UGA-Codon in der Messenger-RNA, das für keine Aminosäure codiert u. damit zu frühzeitiger Termination (Abbruch) der Peptidkettensynthese am Ribosom führt.... Mehr zu Opal-Codon
Opaleszenz
opalartiges Schillern (Trübung) einer Lösung bei Lichtdurchfall; Folge der Beugung des Lichts an den in der Lösung befindl. Teilchen. Mehr zu Opaleszenz
Open-book-Fraktur
Beckenbruch. Mehr zu Open-book-Fraktur
Operation
beim lebenden Menschen aus ther. Gründen durchgeführter Eingriff mit dem Ziel, einen krankhaften Prozeß zu beseitigen, wobei die körperl. Integrität zeitweilig o. auch für immer aufgehoben sein u. ... Mehr zu Operation
Operation, explorative
Operation zur Sicherung einer Krebsdiagnose, einschl. Probeexzision u. Feststellung der Tumorausdehnung. Dabei kann auch die Inoperabilität das Ergebnis sein. Staging-Operationen. Mehr zu Operation, explorative
Operation, stereotaktische
Verfahren zur gezielten Zerstörung o. Reizung von Gehirngebieten, die unterhalb der Großhirnrinde liegen. Mit Hilfe eines Netzes von Raumkoordinaten des Schädelinneren, die Bezugspunkte an äußeren ... Mehr zu Operation, stereotaktische
Operationsbericht, rechnergestützter
ein durch eine elektron. Datenverarbeitungsanlage auf der Grundlage rechnerintern gespeicherter Daten angefertigter Bericht über durchgeführte Operationen. Der Vorteil besteht darin, daß diese Date... Mehr zu Operationsbericht, rechnergestützter
Operationsforschung
Wissenschaftsbereich, der die zweckmäßigsten Organisationsformen zielgerichteter menschl. Tätigkeit, insbes. in Leitung u. Planung, untersucht. Die O. strebt optimale Lösungen für die zugrundeliege... Mehr zu Operationsforschung
Operationsgefährdung
Summe der individuellen Risiken, die sich aus Grundkrankheit, begleitenden Krankheiten u. dem Operationstrauma ergeben. Mehr zu Operationsgefährdung
Operationsleuchte
meist schwenkbare Leuchte zur weitgehend schattenlosen Ausleuchtung des Operationsgebiets einschl. tiefer Höhlen. Dazu werden mehrere Lampen (Glühlampen, Quecksilberhochdrucklampen) mit Reflektoren... Mehr zu Operationsleuchte
Operationsmikroskop
an einem Stativ bewegl. montiertes Stereomikroskop u. fest eingebaute Beleuchtungseinrichtung mit schwacher Vergrößerung, großer Schärfentiefe u. relativ großem Abstand zwischen Objekt u. Objektiv,... Mehr zu Operationsmikroskop
Operationstrauma
Summe aller Schädigungen, die sich aus der Durchführung einer Operation, der Lagerung, der Anästhesie u. den psych. Reaktionen ergeben. Mehr zu Operationstrauma
Operationsverstärker
ursprüngl. in der Analogrechentechnik angewendeter elektron. Verstärker, der heute breite Anwendung in der med. Elektronik findet. Er ist als integrierter Schaltkreis aufgebaut (mikroelektron. Baue... Mehr zu Operationsverstärker
Operationsvorbereitung
Summe aller diagn. u. ther. Maßnahmen vor einer beabsichtigten Operation zur Erzielung eines möglichst komplikationslosen intra- u. postoperativen Verlaufs. Abklärung der Grundkrankheit, ihrer Ausd... Mehr zu Operationsvorbereitung
Operator
DNA-Bereich eines Operons, in dem regulator. wirkende Faktoren gebunden werden, wodurch die Transkription (RNA-Biosynthese) gehemmt o. aktiviert werden kann. Genregulation, Genaktivierung, Geninakt... Mehr zu Operator
opercularis
zu einem Operculum gehörend, z. B. Pars opercularis. Mehr zu opercularis
Operculum
Deckel. Mehr zu Operculum
Operculum frontale
die Insula bedeckendes Hemisphärenteil, das zum Stirnlappen des Großhirns gehört. Mehr zu Operculum frontale
Operculum frontoparietale
die Insula bedeckendes Hemisphärenteil, das zum Scheitellappen des Großhirns gehört. Mehr zu Operculum frontoparietale
Operculum temporale
die Insula bedeckendes Hemisphärenteil, das zum Schläfenlappen des Großhirns gehört. Mehr zu Operculum temporale
Operieren, ambulantes
Operationen, die ohne stationäre Aufnahme erfolgen. A. O. können u. a. von Krankenhäusern durchgeführt werden. Die Krankenhäuser sind zur ambulanten Durchführung des i. R. eines dreiseitigen Vertra... Mehr zu Operieren, ambulantes
Operkularfalte
Mesenchymproliferation des 2. Kiemenbogens. Die O. entsteht an der Außenseite der Kiemenregion, bedeckt den Sinus cervicalis u. verschmilzt mit der unteren Halsregion. Mehr zu Operkularfalte
Operon
Einheit gemeinsam regulierter Gene bei Prokaryonten, die aus Strukturgenen (Gen) sowie regulator. Bereichen für die Initiation (Promotor, Operator, Attenuator) u. die Termination der Transkription ... Mehr zu Operon
Operonspaltung
Aufhebung der strukturellen u. funktionellen Integrität eines Operons durch Einbau (Insertion) z. B. von Insertionselementen (bewegl. DNA-Elemente), viralen Nukleinsäuren o. Vektoren. Mehr zu Operonspaltung
Opg
Abk für engl. Oocysts per gram. Bezugsgröße beim quantitativen Nachweis von Oozysten in den Fäzes mittels McMaster-Verfahren. Mehr zu Opg
Ophiasis
bandförmiger, stets am Hinterkopf sitzender Haarausfall; bes. Erscheinungsform der Alopecia areata. Mehr zu Ophiasis
Ophryon
Mittelpunkt der Glabella zwischen beiden Augenbrauen. Mehr zu Ophryon
Ophthalmia
alte Bez. für Ophthalmitis; Augenentzündung. Bei Befall der inneren Augenschichten: Endophthalmitis, bei Befall aller Augenschichten: Panophthalmitis. Mehr zu Ophthalmia
Ophthalmia neonatorum
Ophthalmoblennorrhö, Gonoblennorrhö. Mehr zu Ophthalmia neonatorum
Ophthalmia nodosa
durch Raupenhaare (z. B. Prozessionsspinner) hervorgerufene Augenentzündung, knotenförmige Infiltrate um die Härchen, können bis in die Aderhaut eindringen u. Anlaß zur Keratitis u. Uveitis bilden. Mehr zu Ophthalmia nodosa
Ophthalmia photoelectrica
Verblitzung, Keratoconjunctivitis photoelectrica. Mehr zu Ophthalmia photoelectrica
Ophthalmia sympathica
Ophthalmie, sympathische. Mehr zu Ophthalmia sympathica
Ophthalmica
Pharmaka, die spezif. am Auge eingesetzt werden, Augentropfen (Oculoguttae), Augensalben (Oculenta), an deren Qualität bes. hohe Anforderungen gestellt werden. Mehr zu Ophthalmica
Ophthalmie, sympathische
schwere granulomatöse Uveitis des Partnerauges mit speckigen Hornhautpräzipitaten u. starker Lichtscheu u. Schmerzhaftigkeit, die einer Eröffnung des anderen Auges (Trauma, Operation) folgt u. so z... Mehr zu Ophthalmie, sympathische
Ophthalmoangiopathia hypotensiva
Augenveränderungen bei chron. Mangeldurchblutung. Hypotonie, Katarakt, Irisatrophie, z. B. bei Aortenbogensyndrom. Mehr zu Ophthalmoangiopathia hypotensiva
Ophthalmoblennorrhö
durch Neisseria gonorrhoeae verursachte schwere, unbehandelt zum Erblinden führende, eitrige Konjunktivitis der Neugeborenen. Ansteckung erfolgt beim Durchtritt durch den infizierten Geburtskanal (... Mehr zu Ophthalmoblennorrhö
Ophthalmodynamographie
oszillograph. Registrierung des Bulbus-Orbita-Pulses durch ein Ophthalmodynamometer; obsolete Methode. Mehr zu Ophthalmodynamographie
Ophthalmodynamographiegerät
Ophthalmodynamometer. Mehr zu Ophthalmodynamographiegerät
Ophthalmodynamometer
Gerät zur Messung des Arteriendrucks in der Netzhaut. Für die Messung wird das O. gegen die Lederhaut gedrückt u. so der Druck im Auge erhöht. Diese Druckwerte können am Gerät abgelesen werden. Mit... Mehr zu Ophthalmodynamometer
Ophthalmodynamometrie
Beobachtung der durch Dynamometerdruck auf den Augapfel ausgelösten Pulsation mit Ophthalmodynamometer. Die Meßstelle liegt weiter peripher als bei der Ophthalmodynamographie. Mehr zu Ophthalmodynamometrie
Ophthalmologe
Augenarzt. Mehr zu Ophthalmologe
Ophthalmologie
med. Fachdisziplin, die sich mit der Proph., Diagn. u. Therapie der Erkrankungen des menschl. Sehorgans beschäftigt. Mehr zu Ophthalmologie
Ophthalmometer
von H. von Helmholtz entwickeltes Gerät zur Bestimmung der Krümmungsradien der Hornhautvorderfläche, der Brechkraft der Hornhaut, des Hornhautastigmatismus u. der äußeren u. inneren Krümmungsradien... Mehr zu Ophthalmometer
Ophthalmomyiasis
durch ins Auge eindringende Myiasisfliegenlarven (Maden) hervorgerufene Blepharokonjunktivitis u. Keratokonjunktivitis. Mehr zu Ophthalmomyiasis
Ophthalmopathie, endokrine
organspezif., durch genet. mitbedingte Faktoren autoimmunolog. ausgelöste Erkrankung der retroorbitalen Muskeln mit lymphozytären Infiltrationen, Einlagerung von Mukopolysacchariden, Fibroblastenpr... Mehr zu Ophthalmopathie, endokrine
Ophthalmophthisis
Phthisis bulbi. Mehr zu Ophthalmophthisis
Ophthalmoplegia
Ophthalmoplegie, Augenmuskellähmung. Mehr zu Ophthalmoplegia
Ophthalmoplegia chronica progressiva internuclearis
verläuft progressiv, ist eine okuläre Muskeldystrophie mit Befall einzelner o. aller Augenmuskeln. Selbständiges Krankheitsgeschehen o. Kombination mit progressiver Bulbärparalyse, dann wahrscheinl... Mehr zu Ophthalmoplegia chronica progressiva internuclearis
Ophthalmoplegia congenita
angeborene Augenmuskellähmung. Gehört zu den angeborenen Hirnnervenparesen, verursacht durch Kernaplasie im Okulomotoriusbereich o. Anlagefehler im Verlauf des N. oculomotorius. Mehr zu Ophthalmoplegia congenita
Ophthalmoplegia externa
Lähmung der vom N. oculomotorius versorgten äußeren Augenmuskeln. Okulomotoriuslähmung. Mehr zu Ophthalmoplegia externa
Ophthalmoplegia interna
Lähmung der vom N. okulomotorius versorgten inneren Augenmuskeln (M. sphincter pupillae u. M. ciliaris). Mehr zu Ophthalmoplegia interna
Ophthalmoplegia internuclearis
Schädigung des hinteren Längsbündels u. der Verbindungen zwischen Okulomotorius u. Abduzenskernen. Es resultiert Medialisschwäche bei konjugierten Blickbewegungen nach den Seiten. Konvergenz- u. Fü... Mehr zu Ophthalmoplegia internuclearis
Ophthalmoplegia totalis
Lähmung sämtlicher Augenmuskeln, auch der inneren. Die Augäpfel sind also nicht nur unbewegl., sondern auch die Pupille u. die Akkommodation sind gelähmt. Mehr zu Ophthalmoplegia totalis
Ophthalmoskop
auf H. von Helmholtz zurückgehendes Gerät (Augenspiegel) zur Inspektion u. Untersuchung des Augenhintergrunds. Weiterentwicklungen mit Photo-, Video- o. Lasereinrichtung. Mehr zu Ophthalmoskop
Ophthalmoskopie
Untersuchung u. Betrachtung des Augenhintergrunds mit einem Augenspiegel. Mehr zu Ophthalmoskopie
Ophthalmotonometer
Tonometer. Mehr zu Ophthalmotonometer
Opiatanalgesie
Verfahren der intra- u. postoperativen Schmerzbekämpfung, bei dem Opiate in unmittelbare Nähe zu den schmerzleitenden Strukturen (Opiatrezeptoren) des Rückenmarks gebracht werden. Mehr zu Opiatanalgesie
Opiatanalgesie, intrathekale
Applikation des Opiates in den Durasack u. Liquorraum. Mehr zu Opiatanalgesie, intrathekale
Opiatanalgesie, peridurale
Applikation des Opiates (z. B. Morphium) in den Periduralraum (zwischen Durasack u. Ligamentum flavum der Wirbelsäule). Mehr zu Opiatanalgesie, peridurale
Opiate
Arzneimittel, die Opium o. Opiumalkaloide enthalten, sowie alle synthet. u. halbsynthet. Verbindungen, die chem. vom Morphin abgeleitet werden können. Morphin. Mehr zu Opiate
Opiatrezeptor
Rezeptortyp, der in versch. Organen gefunden wurde, sich aber hauptsächl. in den Strukturen des Zentralnervensystems nachweisen läßt. Über ihn entfalten sowohl die Endorphine als auch die Opioide i... Mehr zu Opiatrezeptor
Opie-Syndrom
Verschluß des Pankreasgangs durch Steine in der Papilla Vateri. Mehr zu Opie-Syndrom
Opioide
im Milchsaft des Schlafmohns (Papaver somniferum) vorkommende Alkaloide, z. B. Morphin, Narkotin, Codein, aber auch gleich o. ähnl. wirkende synthet. u. halbsynthet. Verbindungen. Mehr zu Opioide
Opiophagie
Morphinismus, Drogenabhängigkeit. Mehr zu Opiophagie
Opisthion
anthrop. Meßpunkt am Schädel; dorsaler Medianpunkt des Foramen magnum. Mehr zu Opisthion
Opisthogenie
Kurz- o. Kleinwuchs des Unterkiefers bei unauffälligem Oberkiefer. Kongenitale O.: oft mit anderen Geburtsfehlern kombiniert (Innenohr); 2. fam. O.: weniger auffällig als kongenitale O., Verödung e... Mehr zu Opisthogenie
Opisthognathie
Mikrognathie. Mehr zu Opisthognathie
Opisthokranion
der am meisten nach hinten vorspringende Punkt des Hinterhaupts in der Mediansagittalebene. Die Lage des O. wird durch die Messung der größten Schädel- bzw. Kopflänge bestimmt. Mehr zu Opisthokranion
Opisthorchiasis
durch Befall mit Katzenleberegel (Opisthorchis felineus) hervorgerufene Erkrankung. Erreger ist mit dem chin. Leberegel nahe verwandt. Entwicklungszyklus ähnl.; verbreitet in best. Küstengebieten d... Mehr zu Opisthorchiasis
Opisthorchis felineus
Vertreter der Digenea. Bis 10 mm lang u. 4 mm breit, hellfleischfarben, Kutikula nicht bestachelt, Dotterstöcke in 8 Gruppen aufgeteilt; Eier klein, bräunl. gedeckelt. Entwicklung über die Deckelsc... Mehr zu Opisthorchis felineus
Opisthorchis sinensis
Clonorchis sinensis. Mehr zu Opisthorchis sinensis
Opisthorchis tenuicollis
Opisthorchis felineus. Mehr zu Opisthorchis tenuicollis
Opisthorchis viverrinus
Leberegel, der prim. bei der asiat. Tibetkatze (Viverricula species), aber auch beim Menschen parasitiert u. Opisthorchiasis verursacht. Leberegelbefall. Mehr zu Opisthorchis viverrinus
Opisthotonus
durch ton. Krampf bedingte Lordosehaltung mit Dorsalflexion des Kopfs (Nackensteifigkeit) bei Meningitis, Tetanus, Strychninintoxikation. Mehr zu Opisthotonus
Opitz, John M.
(geb. 1935), Humangenetiker, Madison. Mehr zu Opitz, John M.
Opitz-Frias-Syndrom
G-Syndrom (nach dem Initiale des ersten Pat.), Dysphagie-Hypospadie-Syndrom; autosomal dominant o. X-chromosomal rezessiv erbl., multiples Fehlbildungssyndrom. Sympt.: Dysphagie u. Achalasie mit As... Mehr zu Opitz-Frias-Syndrom
Opium
getrockneter Milchsaft, der durch Anritzen der Samenkapsel des Schlafmohns Papaver somniferum, gewonnen wird. Rohopium enthält Opiumalkaloide. Analgetikum u. Antidiarrhoikum. Als Analgetikum durch ... Mehr zu Opium
Opium, Eingestelltes
Opium titratum, Opii pulvis normatus, Opiumpulver; mit Laktulose auf ein Gehalt von 10 % Morphin titriertes Gemisch. Stark wirkendes Analgetikum, Antidiarrhoikum bei profusen Durchfällen. Mehr zu Opium, Eingestelltes
Opiumalkaloide
Gesamtalkaloidspektrum aus mind. 40 Verbindungen. Hauptalkaloid ist das 1805 von Sertürner erstmals isolierte Morphin (7–21 %); es folgen Noscapin (Narcotin, 1,5–13 %), Codein (0,3–6,6 %), Papaveri... Mehr zu Opiumalkaloide
Opodeldoc
Linimentum saponata-camphoratum, als hyperämisierendes Hauteinreibemittel heute obsolet. Mehr zu Opodeldoc
Oppenheim-Krankheit
Myatonia congenita. Mehr zu Oppenheim-Krankheit
Oppenheim-Zeichen
Pyramidenbahnzeichen. Durch kräftiges Bestreichen des medialen Tibiarands kommt es zur Dorsalextension der Großzehe. Mehr zu Oppenheim-Zeichen
opponens
gegenüberstellend. Mehr zu opponens
Opposition
Gegenüberstellung, z. B. des Daumens gegen die anderen Finger. Mehr zu Opposition
Oppression
Beklemmung. Mehr zu Oppression
OPSI-Syndrom
Abk für engl. Overwhelming postsplenectomy infection; nach Verlust der Milz kann infolge Minderung der körpereigenen Abwehr eine fulminant verlaufende, oft tödl. endende Septikämie (Sepsis), Mening... Mehr zu OPSI-Syndrom
Opsin
Bestandteil des Sehfarbstoffs. Rhodopsin. Mehr zu Opsin
Opsonierung
Veränderung der Oberfläche von Bakterien durch Serumfaktoren als Bestandteil der antibakteriellen Immunität. Bei der O. wirken hitzestabile Antikörper der IgG-Klasse, Immunglobulin M, Komplementfak... Mehr zu Opsonierung
Opsonin
Bakteriotropin. Im Serum u. a. Körperflüssigkeiten enthaltender Faktor, der sich an Partikeln (Bakterien, Zellen, andere Mikroorganismen) bindet u. die Phagozytose fördert. Mehr zu Opsonin
Opsoninindex
Zahl der in polymorphkernigen Leukozyten aufgenommenen Bakterien eines Pat. dividiert durch die Zahl der Bakterien, die die Leukozyten eines Gesunden aufgenommen haben. Wenn der O. normal ist, d. h... Mehr zu Opsoninindex
Opsonintest
von A. Wright angegebener Test zur Ermittlung des Opsoninindex, mit dem festgestellt werden soll, ob eine Infektion durch eine best. Bakterienart vorliegt. Zitratblut des Pat. u. einer Kontrollpers... Mehr zu Opsonintest
Optal
verdünnt zu kühlenden Umschlägen; 40%ig für die hyg. bzw. 60%ig für die chirurgische Händedesinfektion. Mehr zu Optal
Optik, geometrische
Teilgebiet der physikal. Optik, welches die Wirkungsweise der opt. Geräte mit Hilfe des Reflexionsgesetzes u. des Brechungsgesetzes erklärt u. in der die Lichtausbreitung durch Lichtstrahlen darges... Mehr zu Optik, geometrische
Optikusatrophie
Sehnervenatrophie, Atrophia nervi optici; partielle O.: nur auf einzelne Abschnitte beschränkt. Nur temporale Abblassung der Papille meist durch unvollständige O. bedingt. Prim. O.: genet. bedingte... Mehr zu Optikusatrophie
Optikusdekompression
operative Dekompression des N. opticus unter Anwendung des Operationsmikroskops u. der mikrochirurg. Technik. Zielsetzung: Dekompression des N. opticus von Knochensplittern bei Optikuskanalfrakture... Mehr zu Optikusdekompression
Optikusgliom
gliöser Tumor des Nervus opticus (bes. bei der Recklinghausen-Krankheit). Oft von zwerchsackähnl. Gestalt, wobei die Taille im Canalis opticus liegt. Häufiger bei Kindern. Oft schon in der Rheese-G... Mehr zu Optikusgliom
Optikuskolobom
Coloboma nervi optici. Mehr zu Optikuskolobom
optimal
bestmöglich, sehr gut. Mehr zu optimal
Optimum
Adj optimus, optimal. Mehr zu Optimum

Quellen:

  • Zetkin/Schaldach - Lexikon der Medizin. © Elsevier GmbH, München
  • Schäffler/Menche - Gesundheit heute - Laborwerte. © Knaur Ratgeber Verlag, München

Diese Werke einschließlich aller seiner Teile sind urheberrechtlich geschützt. Jede Verwertung außerhalb der engen Grenzen des Urheberrechts ist ohne Zustimmung des Verlages unzulässig und strafbar.

© 2007 - 2011 imedo GmbH, alle Rechte vorbehalten.
Die unter www.imedo.de angebotenen Dienste und Inhalte sind ausschließlich zu Informationszwecken bestimmt und können in keinem Fall professionelle Beratung oder die Behandlung durch einen Arzt ersetzen