Buchstabe Sk - Medizinlexikon (Seite 1 von 2)

Medizinisches Lexikon - S

Skabies
eine parasitäre, leicht übertragbare, durch die Krätzmilbe Sarcoptes scabiei hervorgerufene infektiöse meldepflichtige Hautkrankheit. Infektionsquellen sind der krätzebefallene Mensch o. infizierte... Mehr zu Skabies
Skalare
diejenigen physikal. Größen, zu deren vollständiger Charakterisierung die Angaben einer Maßzahl u. einer Maßeinheit ausreichen, z. B. Temperatur, elektr. Spannung. Mehr zu Skalare
Skalenotomie
operative Durchtrennung des M. scalenus anterior, z. B. bei funktionellen Störungen durch Halsrippen. Mehr zu Skalenotomie
Skalenus-anterior-Syndrom
neurovaskuläre Kompression durch anomalen Ansatz o. Hypertrophie des M. scalenus anterior (Schultergürtelkompressionsphänomene); führt zu funktionellen Durchblutungsstörungen im Bereich der Arme. D... Mehr zu Skalenus-anterior-Syndrom
Skalenusbiopsie
Biopsie, präskalene. Mehr zu Skalenusbiopsie
Skalenuslücke
Lücke zwischen M. scalenus anterior, M. scalenus medius u. 1. Rippe, durch welche die A. subclavia u. der Plexus brachialis hindurchtreten. Mehr zu Skalenuslücke
Skaler
Scaler. Mehr zu Skaler
Skalierung
Gesamtheit der exp. u. math. Methoden zur Messung von Eigenschaften psych. Zustände u. Prozesse. Mehr zu Skalierung
Skalpell
schneidendes Instrument zur Durchführung chir. operativer Eingriffe. Mehr zu Skalpell
Skalpierung
breitflächiger Abriß der behaarten Kopfhaut durch Zug an den Haaren. Mehr zu Skalpierung
Skaphozephalie
durch prämature Synostose der Sutura sagittalis auftretender, dolichozephaler Schädel. Querdurchmesser vermindert bei erhöhtem Längenwachstum. Stirn breiter als Hinterkopf. Sonderform der Sphenozep... Mehr zu Skaphozephalie
Skapulahochstand
Schulterblatthochstand, angeborener. Mehr zu Skapulahochstand
skapular
zum Schulterblatt gehörend. Mehr zu skapular
Skapulodynie
Fibrositis der Skapularmuskulatur, insbes. der Mm. rhomboidei u. des M. levator scapulae. Tastbare Myogelosen entlang des Vertebralrands der Skapula. Mehr zu Skapulodynie
Skarifikation
zahlreiche kleine, künstl. erzeugte Ritzungen in die Haut aus versch. diagn. u. ther. Gründen, z. B. kleiner oberflächl. Hauteinschnitt mit der Impflanzette (Impfmethoden). Mehr zu Skarifikation
Skarifikationstest
Hautprobe, ähnl. dem Pricktest, jedoch wird hierbei durch den Allergentropfen die Haut eingeritzt. Mehr zu Skarifikationstest
Skatol
entsteht im Säugerdarm aus Tryptophan durch bakterielle Eiweißzersetzung. S. ist eine der geruchsintensiven Substanzen der Fäzes. Mehr zu Skatol
Skatologie
Lehre von der Physiol. u. Pathol. der Fäzes. Mehr zu Skatologie
Skatophilie
Vorliebe für Schmutz (Kot). Koprophilie. Mehr zu Skatophilie
Skeletin
am Aufbau der Intermediärfilamente beteiligtes Protein. Kommt insbes. in glatten Muskelzellen, den Z-Scheiben der Herzmuskelzellen u. in den an Desmosomen ansetzenden Tonofilamenten vor; oft syn. z... Mehr zu Skeletin
Skeletotopie
Lagebezeichnung eines Organs in Beziehung zum Knochengerüst des Körpers. Mehr zu Skeletotopie
Skelett
Stützgerüst des Körpers o. einzelner Organe; aus Knochen, Knorpel (z. B. Kehlkopfskelett) o. straffem Bindegewebe (z. B. Herzskelett). Mehr zu Skelett
Skelettalter
Knochenalter, Altersbestimmung. Mehr zu Skelettalter
Skelettenchondromatose
Enchondromatose. Mehr zu Skelettenchondromatose
Skeletthyperostose, diffuse idiopathische
DISH-Syndrom, Spondylosis hyperostotica. Mehr zu Skeletthyperostose, diffuse idiopathische
Skelettierung
Durchtrennung u. Ligatur der zu einem Organ gehörigen Gefäße u. Aufhängebänder vor dessen Resektion o. Exstirpation. Mehr zu Skelettierung
Skelettierung, intrauterine
äußerste, bis zur Freilegung der Knochen gehende Auflösung abgestorbener Feten in der Gebärmutter. Mehr zu Skelettierung, intrauterine
Skelettmuskel
aus Bündeln quergestreifter Muskelfasern, Bindegewebesepten, Blutgefäßen, Nerven u. Rezeptoren (Muskelspindeln) aufgebautes Organ. Je 100 g Feuchtmasse enthält der S. 1 g kontraktile Eiweiße (Aktin... Mehr zu Skelettmuskel
Skelettszintigraphie
nuklearmed. Untersuchungsverfahren. Funktionsmorpholog. Diagnostik des Skelettsystems mit osteotropen Radiopharmaka (99mTc-Phosphonate, z. B. Methylendiphosphonat, MDP) als Teil- o. Ganzkörper-Gamm... Mehr zu Skelettszintigraphie
Skene, Alexander J.
(1838–1900), Gyn. Mehr zu Skene, Alexander J.
Skene-Drüsen
weibl. Glandulae urethrales. Mehr zu Skene-Drüsen
Skene-Gänge
hinter der äußeren Mündung der weibl. Harnröhre gelegene, 0,5–3 cm tiefe Gänge, die zu den Skene-Drüsen führen. Mehr zu Skene-Gänge
Skeptophylaxie
Zustand der Unempfindlichkeit des Organismus auf eine erneute Allergenzufuhr nach vorheriger Auslösung einer subklin. anaphylakt. Reaktion. Als Ursache für das Phänomen wird angenommen, daß eine zu... Mehr zu Skeptophylaxie
SKF 525 A
Biotransformationsblocker. Hemmt v. a. mischfunktionelle Oxidationen in den Lebermikrosomen. Dadurch konnte tierexperimentell der Abbau zahlreicher Pharmaka gehemmt u. die Wirkung verlängert werden. Mehr zu SKF 525 A
SKI
Abk für Schweizerisches Krankenhausinstitut. Mehr zu SKI
Skiaskopie
Untersuchung zur objektiven Refraktionsbestimmung. Wird mit dem durchbohrten Planspiegel Licht in das Auge geworfen, so leuchtet die Pupille rot auf. Wird der Spiegel um seine Achse leicht gedreht,... Mehr zu Skiaskopie
Skin reactive factor
Lymphokin aus sensibilisierten Lymphozyten, das – intradermal injiziert – eine lokale Entzündung verursacht, nachgewiesen mittels Meerschweinchenlymphozyten u. Injektion des serumfreien Kulturübers... Mehr zu Skin reactive factor
Skin resurfacing
Glättung von Hautfalten im Gesicht mit spez., ultrakurz gepulsten CO2-Lasersystemen. Mehr zu Skin resurfacing
Skinner, Burrhus Frederic
(1904–1990), amerik. Psychol. Einer der Hauptvertreter der (neo-) behaviorist. Verhaltenstherapie u. Lernforschung. Sein Hauptforschungsgebiet war das Tierverhalten in kontrollierten Situationen mi... Mehr zu Skinner, Burrhus Frederic
Skinpocken
Melkerknoten. Mehr zu Skinpocken
Skip-Metastase
bei prim. Knochensarkomen, am häufigsten bei Osteosarkomen auftretende Erscheinung der Metastasierung des Primärtumors in den gleichen Knochen, jedoch weit entfernt vom Primärtumor, z. B. Osteosark... Mehr zu Skip-Metastase
Skirrhus
Szirrhus. Mehr zu Skirrhus
skler-
hart. Mehr zu skler-
Sklera
Lederhaut des Auges. Hinterer Teil der äußeren Augenhaut (Tunica fibrosa bulbi). Feste, undurchsichtige Hülle des Augapfels, vorn am Limbus corneae beginnend, hinten durch den N. opticus siebartig ... Mehr zu Sklera
Sklera, blaue
Lobstein-Syndrom. Mehr zu Sklera, blaue
Skleraband
Limbus corneae. Mehr zu Skleraband
Skleradenitis
syphilit. bedingte Lymphknotenverhärtung. Bubo. Mehr zu Skleradenitis
Skleraruptur
Riß des hinteren Teils der äußeren Augenhaut, meist durch Contusio bulbi. Liegt gedeckt meist oben (Bell-Phänomen u. Contrecoup-Effekt) an der dünnsten Sklerastelle (Ansatzbereich äußerer Augenmusk... Mehr zu Skleraruptur
Sklerastaphylom
Vorwölbung der Sklera mit eingelagerter Uvea. Erscheint dadurch bläul. Ohne Uveaeinlagerung: Sklerektasie; Staphylom. Mehr zu Sklerastaphylom
Skleratokornea
Leucoma corneae. Mehr zu Skleratokornea
Sklerektasie
umschriebene Vorbuckelung der Sklera ohne Einlagerung von Uvea. Folge angeborener, erworbener postinflammator. o. degenerativer Skleraverdünnung, meist mit intraokularer Drucksteigerung. Mehr zu Sklerektasie
Sklerektomie
Glaukomoperation (nach Lagrange), bei der am Limbus ein Stück Sklera herausgeschnitten wurde. Die Wunde bedeckte man nur mit einem Bindehautlappen. Prinzip der fistelbildenden Glaukomoperationen (E... Mehr zu Sklerektomie
Sklerem
sklerodermieartige Krankheit der Säuglinge. 1. Sclerema oedematosum (Sklerödem): oft zum Tode führende Krankheit bei dystroph. Kindern. Weiche ödematöse Schwellung der Haut. Bei Druck bleibt keine ... Mehr zu Sklerem
Skleren, blaue
bläul. Verfärbung der Sklera durch Hindurchschimmern der Uvea bei Systemerkrankungen des Bindegewebes (z. B. Hoeve-, Lobstein-, Vrolik-, Blegvad-, Haxthausen-Syndrom). Mehr zu Skleren, blaue
Sklerenikterus
irreführende Bez. für Gelbverfärbung der Lederhaut, da sich die Gallenfarbstoffe nicht in der Sklera ablagern, sondern im submukösen Bindegewebe der Bindehaut. Mehr zu Sklerenikterus
Sklerentrepanation
Elliot-Trepanation. Mehr zu Sklerentrepanation
Skleritis
Lederhautentzündung des Auges. Häufig mit rheumatoider Arthritis o. a. Kollagenkrankheiten kombiniert. Unterschiedl. Verlaufsformen: 1. Nekrotisierende noduläre S.: ähnelt der Episkleritis, verläuf... Mehr zu Skleritis
Sklerodaktylie
Beugekontraktur in den Fingergelenken, Sympt. einer progressiven Sklerodermie. Abb. Mehr zu Sklerodaktylie
Sklerödem
Sklerem. Mehr zu Sklerödem
Sklerodermie
Sclerodermia circumscripta. Mehr zu Sklerodermie
Sklerodermie, progressive
Sklerose, progressive systemische. Mehr zu Sklerodermie, progressive
Sklerokeratitis
Skleritis. Mehr zu Sklerokeratitis
Sklerokornea
angeborene Form der Hornhauttrübung. Vaskularisation u. Vernarbung, die die Hornhaut erfassen. Kornea ist von der Sklera nicht abgrenzbar. Kombination mit weiteren Fehlbildungen: Cornea plana, Ecto... Mehr zu Sklerokornea
Skleromalazie
Skleritis. Mehr zu Skleromalazie
Sklerombakterien
Klebsiella rhinoscleromatis. Mehr zu Sklerombakterien
Skleromyxödem
flächenhafte Verdickung der Haut infolge muzinöser Einlagerungen. Im Serum vermehrt Glukoproteine u. proteingebundene Hexosen, vereinzelt Paraproteine. Pathogenese ungeklärt. Mehr zu Skleromyxödem
Skleronychie
stärkere Verdickung der Nagelplatte. Mehr zu Skleronychie
Skleroproteine
Gerüsteiweiße. Mehr zu Skleroproteine
Sklerose
Verhärtung eines Organs o. Organteils durch Verdickung u. Neubildung von Retikulinfasern u. ihrer Umbildung in kollagene Fasern sowie Verdickung der letzteren (z. B. in Leberzirrhose, chron. Stauun... Mehr zu Sklerose
Sklerose, konzentrische
aufgrund histol. Besonderheiten der Demyelinisierung von Baló beschriebene Entmarkungskrankheit, nicht sicher von der multiplen Sklerose abzugrenzen. Mehr zu Sklerose, konzentrische
Sklerose, multiple
Polysklerose, Sclerosis multiplex, Encephalomyelitis disseminata chronica, mit einer Morbiditätsrate von 5 Kranken auf 1 000 Einwohner in Europa eines der häufigsten organ. Nervenleiden. Ätiol. ung... Mehr zu Sklerose, multiple
Sklerose, progressive systemische
zur Gruppe der Kollagenosen gehörende generalisierte, system. Erkrankung des Bindegewebes. Vielfach beginnend mit einem Raynaud-Phänomen sowie Arthralgien u. Zeichen einer Arthritis. Charakterist. ... Mehr zu Sklerose, progressive systemische
Sklerosierung
z. B. Ösophaguswandsklerosierung. Mehr zu Sklerosierung
Sklerosteose
autosomal rezessive Krankheit mit generalisierter Hyperostose. Beginn im ersten Lj., röntg. manifest ab 5. Lj. Progrediente Hirndrucksteigerung u. Kompression der Hirnnerven. Gigantismus, Syndaktyl... Mehr zu Sklerosteose
Sklerotium
Dauerform von Pilzen. Entsteht durch Verwachsen des Myzels zu einem harten Hyphenverband. S. des Mutterkornpilzes Claviceps purpurea. Mehr zu Sklerotium
Sklerotom
Mesenchymzellen, die sich um die Chorda dorsalis sammeln. Sie kommen aus den ventromedialen Abschnitten der Somiten u. bilden die Anlage der Wirbel. In den Intersegmentalspalten entstehen die Bands... Mehr zu Sklerotom
Sklerotomie
Einschneidung der Sklera. Hintere S.: Skleraeröffnung o. Trepanation mit 2 mm Trepan hinter dem Ziliarkörperbereich, als hero. antiglaukomatöse Operation o. bei Expulsivblutung. Vordere S.: Gonioto... Mehr zu Sklerotomie
Skolex
„Kopf“ der Cestoda. Haftorgan mit Bothrien o. Saugnäpfen, bei einigen Arten mit Rostellum u. Haken. Mehr zu Skolex
Skoliose
Verbiegung der Wirbelsäule in der Frontalebene, die durch Entstehung einer Keilform der Wirbelkörper u. Torsionsdeformität nicht voll korrigierbar ist. Durch die obligate Rotation der Wirbel im Krü... Mehr zu Skoliose
Skoliose, angeborene
durch Fehlbildungen der Wirbelsäule bedingte, laterale Verkrümmung der Wirbelsäule, die einfach (C-förmig) o. zusammengesetzt (S-förmig) sein kann. Ursachen sind meist Hemispondylie o. einseitig sy... Mehr zu Skoliose, angeborene
Skoliosekeim
Der rachit. Sitzbuckel im Säuglingsalter zwingt die Wirbelsäule bei Aufrichtung zur seitl. Verbiegung, also zur Skoliose. Heute kaum noch von Bedeutung. Mehr zu Skoliosekeim
Skolioseliegebrett
nicht portatives, orthopädietechn. Hilfsmittel, auf dem der Rumpf in Rückenlage fixiert wird. Auf der konvexen Seite des Krümmungsscheitels der Skoliose wird zu dessen Abflachung ein passiv korrigi... Mehr zu Skolioseliegebrett
Skoliosewinkel
gibt das Ausmaß der Skoliosekrümmung an. An die Deckplatte des 1. u. die Grundplatte des letzten zur Krümmung gehörenden Wirbels (Neutralwirbel) werden auf dem Röntgenbild Tangenten gezogen. Der Ko... Mehr zu Skoliosewinkel
Skopolamin
Scopolamin. Mehr zu Skopolamin
Skopulariopsismykose
seltene Hautmykose mit derber Knotenbildung. Nach Erweichen u. Perforation bilden sich mit Krusten u. Hornmassen bedeckte Herde; Erreger ist Scopulariopsis (Blochi). Mehr zu Skopulariopsismykose
Skorbut
eine der am längsten bekannten Avitaminosen. Beruht auf Mangel an Vitamin C (Ascorbinsäure); entsteht beim völligen Fehlen an Vitamin-C-haltigen Lebensmitteln nach etwa 4–6 Monaten; außer dem Mensc... Mehr zu Skorbut
Skorpionantiserum
spezif. antitox. Serum gegen Skorpiongifte (neurotox., hämolyt., nekrotisierend). Mehr zu Skorpionantiserum
Skorpione
Unterklasse der Arachnida (Spinnentiere); am Ende des Hinterleibes oft mit Stachel, der zur Verteidigung dient u. Gift injizieren kann. U. a. vermögen Vertreter der Gattungen Tityus (Südamerika) u.... Mehr zu Skorpione
Skorpiongifte
Die in Südeuropa vorkommenden Skorpione sind relativ harmlos; die Erscheinungen nach dem Stich sind ähnl. wie nach einem Wespenstich. Schwere Vergiftungen ruft der Stich durch den Hinterleibsstache... Mehr zu Skorpiongifte
skotochromogen
im Dunkeln Pigment erzeugend. Mehr zu skotochromogen
Skotom
innerhalb der Gesichtsfeldaußengrenzen gelegener relativer (nicht vollständiger) o. absoluter (vollständiger) Ausfall der Lichtempfindung. Nach der Lage werden zentrale (Makulaerkrankungen, retrobu... Mehr zu Skotom
Skotophobin
ein aus dem Gehirn entspr. trainierter Ratten isoliertes, aus 15 Aminosäuren bestehendes Peptid, das nach Injektion in das Gehirn nichttrainierter Ratten in der Lage ist, bei diesen Tieren Dunkelfu... Mehr zu Skotophobin
Skripton
unter der Kontrolle eines Operators (Operon) o. eines Regulons stehende Transkriptionseinheit (RNA-Biosynthese). Alle Strukturgene (Gen) einer solchen Einheit unterliegen einer gemeinsamen pos. (Ge... Mehr zu Skripton
Skrofuloderm
Tuberkulose, kutane. Mehr zu Skrofuloderm
Skrofulose
histor. Begriff, der mit der Disposition zur Tuberkulose in Zusammenhang gebracht wurde (exsudative Diathese). Heutige Existenzberechtigung als Krankheitsbegriff ist fragl. Mehr zu Skrofulose
Skrotalhernie
bis in den Hodensack reichende Hernia inguinalis. Mehr zu Skrotalhernie
Skrotalödem, akutes
plötzl. auftretendes Ödem der Skrotalhaut, schmerzlos. Allerg. o. mit unklarer Genese. Gegen Hodentorsion nicht immer abgrenzbar. Mehr zu Skrotalödem, akutes
Skrotalreflex
Kontraktion der Tunica dartos des Skrotum bei Kältereiz o. Berührung, keine bes. klin. Bedeutung. Mehr zu Skrotalreflex
Skrotalwülste
embryonale Anlage des Hodensacks. Mehr zu Skrotalwülste
Skrotum
Hauttasche, durch eine sagittal gestellte bindegewebige Trennwand (Septum scroti) in 2 Räume unterteilt. Inhalt jeder Hälfte des Hodensacks ist ein Hoden, Nebenhoden sowie der Anfangsteil vom Samen... Mehr zu Skrotum

Quellen:

  • Zetkin/Schaldach - Lexikon der Medizin. © Elsevier GmbH, München
  • Schäffler/Menche - Gesundheit heute - Laborwerte. © Knaur Ratgeber Verlag, München

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