Buchstabe Th - Medizinlexikon (Seite 1 von 4)

Medizinisches Lexikon - T

-thym
das Gemüt betreffend. Mehr zu -thym
2-Thiobarbitursäure
Reagens auf Aldehyde. Dient in der Lebensmittelanalytik z. B. zum Nachweis von Furfurol (Pentosen), von Aldehyden, wie sie bei der Autoxidation von Fetten entstehen. Mehr zu 2-Thiobarbitursäure
Th
chem. Symbol für Thorium. Mehr zu Th
Th1–Th12
Abk für 1.–12. Segment im Brustteil (Thorax) des Rückenmarks. Mehr zu Th1–Th12
Thalamenzephalon
Teil des Dienzephalon. Als T. werden Thalamus, Sub-, Epi- u. Metathalamus gemeinsam dem Hypothalamus gegenübergestellt. Mehr zu Thalamenzephalon
thalamicus
Adj zum Thalamus gehörend. Mehr zu thalamicus
Thalamus
Teil des Dienzephalons. Besteht aus dem Epithalamus (Corpus pineale u. Habenulae), dem Metathalamus (Corpora geniculata) sowie einem an der Grenze zum Hypothalamus gelegenen Subthalamus. Mehr zu Thalamus
Thalamushand
für Thalamusläsionen charakterist. Handdeformität, bestehend aus Beugung in den Grund- u. Überstreckung in den Interphalangealgelenken. Mehr zu Thalamushand
Thalamuskerne
Es sind 3 Kerngruppen zu unterscheiden: 1. Kerne mit vorwiegend subkortikaler Verbindung; 2. Assoziationskerne; 3. spezif. Relaiskerne. Mehr zu Thalamuskerne
Thalamussymptome
von Schmerzzuständen begleitete kontralaterale Hemihypästhesien, Hyperpathien, Thalamushand, athetoide Bewegungen, homonyme Hemianopsie. Mehr zu Thalamussymptome
Thalamustier
überlebend gehaltene Präparation, bei der zwischen Thalamus u. Großhirnrinde ein Trennungsschnitt gelegt ist. Das T. (meist Katze) dient dem Studium der Funktionsweise des Gehirns ohne Beteiligung ... Mehr zu Thalamustier
Thalassämie
durch Alpha- o. Betakettenmangel vorwiegend im Mittelmeerraum (Mediterrananämie) aber auch in Mitteleuropa vorkommende genet. determinierte hämolyt. Anämie (Hämoglobinanomalien). Bei der Alphathala... Mehr zu Thalassämie
Thalassotherapie
Meeresheilkunde. Mehr zu Thalassotherapie
Thalidomid
Sedativum, dessen Anwendung in der Frühschwangerschaft zu gehäuften charakterist. Fehlbildungen der Extremitäten führte (Phokomelie, Amelie). Heutige Ind.: Erythema nodosum bei Lepra, Abstoßungsrea... Mehr zu Thalidomid
Thalidomidembryopathie
durch Einnahme des Sedativums Thalidomid (Handelsname Contergan) in der Frühschwangerschaft (4.–6. Woche Konzeptionsalter) verursachtes Fehlbildungssyndrom bei Neugeborenen, das Anfang der 60er Jah... Mehr zu Thalidomidembryopathie
Thallium
chem. Symbol Tl; Ordnungszahl 81; relative Atommasse 204, 37. Metall, das in der Natur in geringen Mengen weit verbreitet ist. Kontamination v. a. durch Verbrennung von Kohle u. Hüttenwerke. T. ist... Mehr zu Thallium
Thalliumstar
Katarakt bei Thalliumvergiftung. Mehr zu Thalliumstar
Thalliumsulfat
häufig gebrauchtes Rattengift. Aufgrund von Geruch- u. Geschmacklosigkeit auch Verwendung bei Giftmorden u. Suiziden. Epithel- u. Nervengift. Initialsymptome nach oraler Aufnahme Übelkeit, Erbreche... Mehr zu Thalliumsulfat
THAM
Abk für Trishydroxymethylaminomethan, Trispuffer, Tris; Puffersubstanz zur Behandlung azidot. Zustände. Trometamol. Mehr zu THAM
Thanatologie
interdisziplinäre Wissenschaft vom Sterben u. vom Tod, in der med. u. nichtmedizin. Disziplinen zusammenarbeiten. Es können drei Arbeitsgebiete unterschieden werden: 1. ante finem (vor Eintritt des... Mehr zu Thanatologie
Thanatophobie
pathol. Angst vor dem Tod; Phobie. Mehr zu Thanatophobie
Thanatopsychologie
in den USA entwickeltes Teilgebiet der Psychol., das sich mit der Erforschung u. Vermittlung todbezogener Erlebens- u. Verhaltensweisen beschäftigt. Mehr zu Thanatopsychologie
THC
Abk für Tetrahydrocannabinol; Rauschgifte. Mehr zu THC
Thea sinensis
Camellia sinensis. Mehr zu Thea sinensis
Thebacon
halbsynthet. Morphinabkömmling mit ausgeprägten antitussiven, analget. u. suchterzeugenden Wirkungen. Suchtmittel. Mehr zu Thebacon
Thebain
Opiumbestandteil, wirkt konvulsiv, hat keine morphinähnl. Wirkungen. Opiumalkaloide. Mehr zu Thebain
Thebesius, Adam Christian
(1686–1732), Arzt, Hirschberg in Schlesien. Thebesian veins, Vv. Thebesii, Vv. cordis minimae. Mehr zu Thebesius, Adam Christian
Thebesius-Klappe
Valvula sinus coronarii. Mehr zu Thebesius-Klappe
Theca folliculi
Bindegewebeteil des Folliculus ovaricus (Follikel). Innerer Teil (Theca interna) ist zell- u. gefäßreich, äußerer Teil (Theca externa) faserreich. Theca-interna-Zellen bilden Östrogen. Mehr zu Theca folliculi
Theiler, Max
(1899–1972), Tropenmediziner, New York. 1951 Nobelpreis für Med./Physiol. „für seine Entdeckungen über das Gelbfieber u. dessen Bekämpfung“ (d. h. Entwicklung eines Gelbfieberimpfstoffs). T. konnte... Mehr zu Theiler, Max
Thein
Camellia sinensis, Coffein. Mehr zu Thein
Thekaluteinzellen
bei der Bildung des Corpus luteum aus Zellen der Theca folliculi entstandene, lipochromhaltige Zellen, die Progesteron bilden. Abb. Mehr zu Thekaluteinzellen
Thekazellen
Bindegewebezellen der Theca folliculi. Mehr zu Thekazellen
Thekazelltumor
Ovarialfibrom mit lipidhaltigen Zellen. Von den Thekazellen der Follikel abgeleitet; kann als Variante des Granulosazelltumors angesehen werden; z. T. hormonal aktiv (östrogene Substanzen). Mehr zu Thekazelltumor
Thelalgie
Schmerzen in der Brustwarze. Mehr zu Thelalgie
Thelarche
Zeitpunkt des morphol. Wachstums u. der funktionellen Reifung der weibl. Brust bei Mädchen in der Pubertät. Von Konstitution, Klima u. Akzelerationseinflüssen abhängig, grundsätzl. vor Reifung der ... Mehr zu Thelarche
Thelazia
Gattung der Spirurida, Parasiten in den Tränengängen, im Konjunktivalsack u. Augapfel von Säugetieren u. Vögeln. T. callipaeda 7–17 mm lang. Zoonoseerreger. Vorkommen beim Menschen sowie Hund, Katz... Mehr zu Thelazia
Thelerethismus
durch Kontraktion der entsprechenden Muskelfasern bedingte Erektion der Mamille. Mehr zu Thelerethismus
Thelion
Mitte der Brustwarze als anthropometr. Punkt. Anthropometrie. Mehr zu Thelion
Thelitis
Brustwarzenentzündung. Mehr zu Thelitis
Thelorrhagie
Blutung aus der Brustwarze. Mehr zu Thelorrhagie
Thelotismus
Thelerethismus. Mehr zu Thelotismus
Thenar
Daumenballen. Mehr zu Thenar
Thenarmuster
auf dem Daumenballen der Hand vorkommende Musterbildung der Papillarleisten. Mehr zu Thenarmuster
Theobroma cacao
Kakaobaum. Samen enthalten Theobromin, geringe Mengen Coffein, Gerbstoffe u. ca. 40–60 % Fett (Kakaobutter). Mehr zu Theobroma cacao
Theobromin
ein Purinalkaloid der Kakaobohne, im Kern zu 1,4–1,8 %, in den Schalen zu 0,5–1,3 % neben wenig Coffein enthalten. Eine Tasse Kakaogetränk enthält etwa 0,1 g T. u. 0,01 g Coffein. Mehr zu Theobromin
Theophyllin
1,3-Dimethylxanthin. Kommt in geringen Mengen im Tee neben Coffein (früher als Thein bezeichnet) vor, bildet farb- u. geruchlose Nadeln von schwach bitterem Geschmack u. hat coffeinähnl. anregende ... Mehr zu Theophyllin
Theorell, Axel Hugo
(1903–1983), schwed. Med., Biochem., Uppsala, Stockholm. 1955 Nobelpreis für Med./Physiol. „für seine Entdeckungen zur Natur und Wirkungsweise der Oxidationsenzyme“. Mehr zu Theorell, Axel Hugo
Therapeut
eine Behandlung durchführende Person, i. a. ein Arzt o. Psychol.. Mehr zu Therapeut
Therapeutic Community
Gemeinschaft, therapeutische. Mehr zu Therapeutic Community
Therapeutic drug monitoring
Abk TDM. Mehr zu Therapeutic drug monitoring
Therapeutik
Lehre von der Krankenbehandlung. Mehr zu Therapeutik
Therapeutikum
Arzneimittel, Medikament. Mehr zu Therapeutikum
Therapia magna sterilisans
das Ziel von Paul Ehrlich, durch eine Chemotherapie mit hoher Parasitotropie u. geringer Organotropie eine Abtötung der Erreger im Organismus ohne wesentl. Nebenwirkungen zu erreichen. Mehr zu Therapia magna sterilisans
Therapie
Behandlung einer Krankheit. Mehr zu Therapie
Therapie, adjuvante
medikamentöse Zusatztherapie (Chemo- o. Hormontherapie) nach (kurativer) Operation eines Primärtumors mit dem Ziel, bereits abgesiedelte Tumorzellen zu eliminieren o. in der weiteren Entwicklung zu... Mehr zu Therapie, adjuvante
Therapie, duale
Behandlung mit 2 Medikamenten, z. B. Helicobacter-pylori-Eradikation unter Einsatz von Protonenpumpenhemmer u. Amoxicillin. Mehr zu Therapie, duale
Therapie, elektrokonvulsive
1938 durch Cerletti erstmals angegebenes, später durch Kalinowski weiterentwickeltes psychiatr. Therapieverfahren. Bei der e. T. wird unter Anästhesie durch kurze Stromimpulse ein epilept. Anfall k... Mehr zu Therapie, elektrokonvulsive
Therapie, endolymphatische
Bestrahlung des abdominellen Systems durch Infusion von Radiopharmaka. Nachdem eine Lymphszintigraphie über die Speicherfähigkeit des abdominellen Lymphsystems orientiert, wird nach Freipräparation... Mehr zu Therapie, endolymphatische
Therapie, kurative
wird beim Krebskranken einer vollständigen Heilung gleichgesetzt. Mehr zu Therapie, kurative
Therapie, photodynamische
nach Gabe von Photosensibilisatoren wie Hämatoporphyrinderivat (HPD) durchgeführte Laserbestrahlung von Tumoren. Mehr zu Therapie, photodynamische
Therapie, pränatale
sich aus der pränatalen Diagnostik ergebende ther. Maßnahmen, die noch vor der Geburt durchgeführt werden. Mehr zu Therapie, pränatale
Therapie, rational emotive
von A. Ellis konzipierte kognitive Ther. Problemsituationen werden in ein A- (Situation), B- (Bewertung) u. C-Schema (Gefühle) strukturiert. Die Ursache belastender Gefühlsreaktionen sind „irration... Mehr zu Therapie, rational emotive
Therapie, systemische
beruht auf den Erkenntnissen der modernen Systemwissenschaften. Nach dem kybernet.-system. Modell wird die Regelung von Verhalten über Rückkopplungsprozesse erklärbar. Einem linearen Ursache-Wirkun... Mehr zu Therapie, systemische
Therapieempfehlung
von med. Fachgremien erarbeitete optimale Behandlungsrichtlinie für best. Erkrankungen entspr. dem aktuellen Stand wissenschaftl. Erkenntnisse u. prakt. Erfahrungen. Therapiestandard. Mehr zu Therapieempfehlung
Therapiefreiheit
Freiheit des Arztes zur Wahl der ther. Methode, die nach seiner Meinung den höchsten Nutzen für den Pat. bringt, auch wenn kassenärztl. Richtlinien dem widersprechen. Mehr zu Therapiefreiheit
Therapiereserve
Anwendung von z. B. Malariamitteln bei Auftreten von sonst unerklärl. Fieber in Malariagebieten. Mehr zu Therapiereserve
Therapieresistenz
vorhandene o. sich entwickelnde Eigenschaft von Tumoren o. anderen Erkrankungen, auf anfangs o. allg. wirkende ther. Verfahren nicht o. nur in geringem Umfang zu reagieren. Mehr zu Therapieresistenz
Therapieröntgenröhren
Röntgenröhren, die gegenüber Diagnostikröhren auf einer Festanode einen größeren Brennfleck haben (Abmessungen einige Millimeter) u. bei denen die Kühlung nicht durch Abstrahlung aus dem Brennfleck... Mehr zu Therapieröntgenröhren
Therapieservice, pharmakokinetischer
dient der Optimierung der Pharmakotherapie durch eine blutspiegelorientierte Dosis. Feststellung der Einnahmezuverlässigkeit (Compliance). Aufgabe der klinischen Pharmakologie i. R. der med. Betreu... Mehr zu Therapieservice, pharmakokinetischer
Therapieservice, toxikologischer
umfaßt die Suchanalytik bei Vergiftungen mit Arzneimitteln, den chem.-analyt. Nachweis des Arzneimittelmißbrauchs u. der Arzneimittelabhängigkeit (Drug dependence) u. die klin.-pharmak. Bewertung u... Mehr zu Therapieservice, toxikologischer
Therapiestandard
dem Stand der med. Wissenschaft entsprechende Empfehlungen u. Standards zur Ther. von Erkrankungen, z. B. bei bösartigen Tumoren der Einsatz strahlentherapeut., chir. u. chemotherapeut. Maßnahmen u... Mehr zu Therapiestandard
Therapietreue
Compliance. Mehr zu Therapietreue
Therapievergleich
Vergleich der Wirksamkeit u./o. der Nebenwirkungen versch. Therapieformen. Der Wirksamkeitsnachweis hat in einer kontrollierten klinischen Studie zu erfolgen. Ein Vergleich der Verträglichkeit bzw.... Mehr zu Therapievergleich
Therapieverweigerung
Ablehnung ärztl. Maßnahmen durch den Pat.; die Ablehnung zwingend notwendiger diagn. o. ther. Maßnahmen o. der stationären Betreuung ist vom Arzt zu dokumentieren. Arzt, Pat. bzw. sein gesetzl. Ver... Mehr zu Therapieverweigerung
Thermalanästhesie
aufgehobene Wärmeempfindung. Mehr zu Thermalanästhesie
Thermalwässer
natürl. Quellwässer, deren natürl. Temperatur am Quellaustritt im Jahresdurchschnitt 20 °C übersteigt (Definition nach Begriffsbestimmungen für Kurorte, Erholungsorte und Heilbrunnen). In der Bunde... Mehr zu Thermalwässer
Thermen
Thermalwässer. Mehr zu Thermen
Thermistor
temperaturabhängiger elektr. Widerstand. Unterschieden werden Heiß- u. Kaltleiter. Bei den Heißleitern nimmt der Widerstand mit wachsender Temperatur exponentiell ab. Bei Kaltleitern nimmt der Wide... Mehr zu Thermistor
Thermitase
thermostabile Serinprotease aus Thermoactinomyces vulgaris. Mehr zu Thermitase
thermo-
Wärme-. Mehr zu thermo-
Thermoaerosol
Aerosol, das bei der Vernebelung leicht durch Erwärmung des Koppelwassers angewärmt wurde (auf 30–38 °C). Dadurch sollen die bei der Aerosolerzeugung auftretende Abkühlung kompensiert u. für die me... Mehr zu Thermoaerosol
Thermoanalyse
analyt. Verfahren, zu dem alle Methoden zählen, die chem. u. physikal. Veränderungen stoffl. Eigenschaften in Abhängigkeit von der Temperatur untersuchen. Hohe Selektivität wird mit der Thermo-Gas-... Mehr zu Thermoanalyse
Thermodesinfektionswaschverfahren
Waschverfahren unter Verwendung neutraler Waschmittel, bei dem die Desinfektion durch kontrolliertes Aufheizen auf 90 °C für mind. 15 min erreicht wird. Desinfektionswaschverfahren. Mehr zu Thermodesinfektionswaschverfahren
Thermodilution
„Wärmeverdünnung“ als invasive Kreislauffunktionsprobe zur Messung des Herz-Zeit-Volumens o. der Durchblutungsgröße einzelner Organ- o. Gewebebereiche. Stoßförmige Injektion isoton. Lösung wie phys... Mehr zu Thermodilution
Thermodynamik
Verhalten physikal. u. chem. Systeme bei Zu- u. Abführung von Energie. 1. Hauptsatz der T., Satz von der Erhaltung der Energie (Energieerhaltung): in einem abgeschlossenen System (kein Masse- o. En... Mehr zu Thermodynamik
Thermoelement
ein aus zwei versch. miteinander verbundenen Metalldrähten bestehender Temperaturmeßfühler, dessen Kontaktspannung von der Temperatur der Verbindungsstelle abhängt. Mehr zu Thermoelement
Thermogenese
Temperaturregulation, Wärmebildung. Mehr zu Thermogenese
Thermogenese, zitterfreie
vorrangige Form der Wärmebildung des Neugeborenen im Unterschied zum älteren Kind, bei dem die myogene Wärmebildung (Kältezittern, Muskelaktivität) überwiegt. Die z. T. des Neugeborenen basiert auf... Mehr zu Thermogenese, zitterfreie
Thermogenin
Protein der Innenmembran von Mitochondrien des braunen Fettgewebes. Es entkoppelt die ATP-Synthese vom Elektronenfluß u. fördert die Wärmeproduktion (oxidative Phosphorylierung). Mehr zu Thermogenin
Thermographie
Alle Körper senden entspr. ihrer Temperatur (T) eine Wärmestrahlung (Infrarotstrahlung) aus. Für die Strahlungsleistung W gilt: W = konstant T4. Beim Menschen liegen die entsprechenden Wellenlängen... Mehr zu Thermographie
Thermoindifferenzpunkt
Temperaturpunkt bzw. -bereich (eines Bades), bei dem im gebadeten Organismus keine gegenregulator. Mechanismen aktiviert werden u. auch subjektiv kein Wärme- o. Kältediskomfort empfunden werden. In... Mehr zu Thermoindifferenzpunkt
Thermokaustik
bereits im Altertum in Form des Glüheisens, später als Thermokauter (Paquelin-Brenner) zum Schneiden o. Verschorfen in der Chirurgie eingesetztes Verfahren. Seit Anfang des 20. Jh. zunehmend durch ... Mehr zu Thermokaustik
Thermokauter
Gerät zur Koagulation, Verschorfung o. Durchtrennung von Gewebe durch Hitze. Mehr zu Thermokauter
Thermokoagulation, perkutane
Trigeminuseingriffe. Mehr zu Thermokoagulation, perkutane
thermolabil
wärmeempfindl. Mehr zu thermolabil
Thermolumineszenz
eine therm. ausgelöste Lumineszenzstrahlung biol. Substanzen. Wird eine biol. Substanz bei einer genügend tiefen Temperatur mit einer energiereichen Strahlung bestrahlt, so entsteht zunächst eine F... Mehr zu Thermolumineszenz
Thermolysin
eine mikrobielle Metalloprotease. T. enthält ein Zinkatom pro Molekül u. ist thermostabil bei 80 °C. Spaltet bevorzugt Peptidbindungen zwischen Leucin u. Phenylalanin. Mehr zu Thermolysin
Thermometer
Gerät zur Temperaturmessung. Flüssigkeitsthermometer: Gemessen wird die therm. Ausdehnung von Quecksilber (–38 °C–150 °C, bei Stickstoff- o. Argonhochdruckfüllung bis 750 °C) o. organ. Flüssigkeite... Mehr zu Thermometer
Thermometrie
Wärmemessung mit objektiven physikal. Methoden an Punkten o. Flächen, an der Oberfläche, in Körpernischen u. -öffnungen o. mit Meßsonden in Geweben bzw. im Kreislauf. Die T. mit trägen Quecksilbert... Mehr zu Thermometrie

Quellen:

  • Zetkin/Schaldach - Lexikon der Medizin. © Elsevier GmbH, München
  • Schäffler/Menche - Gesundheit heute - Laborwerte. © Knaur Ratgeber Verlag, München

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