Erhöhen Sie Ihre Reichweite und Patientenkontakte.
Buchstabe Ue - Medizinlexikon (Seite 1 von 1)
Medizinisches Lexikon - U
- Über-Ich
- im Instanzenmodell nach S. Freud beobachtet das Ü. das Ich als krit. Instanz u. mißt das aktuelle Ich an seinem Ideal. Das Ü. wirkt als Zensor u. veranlaßt das Ich zur Abwehr von unvereinbaren Trie... Mehr zu Über-Ich
- Überbehaarung
- Hypertrichosis congenita. Mehr zu Überbehaarung
- Überbein
- Ganglion. Mehr zu Überbein
- Überbelastungshemmung
- Schutzhemmung. Mehr zu Überbelastungshemmung
- Überbiß
- Overbite. Mehr zu Überbiß
- Überbrückungsmieder
- Rumpforthese aus Stoff u. einem Metallgerüst, das aus 2 Spangen besteht, die den unteren Thorax bzw. das Becken von dorsal umfassen. Beide sind durch 2 paravertebral der Lendenwirbelsäule verlaufen... Mehr zu Überbrückungsmieder
- Überdosierung
- Versehentl. o. bewußte Überschreitung der zur Diagnostik u. Ther. erfahrungsgemäß erforderl. Dosis. Erhöhung der Dosis u./o. Verkürzung des Applikationsintervalls. Absolute Ü.: gewollte Überschreit... Mehr zu Überdosierung
- Überdruckbeatmung, intermittierende
- Beatmungsform, bei der während der Einatmung ein pos. Druck aufgebaut wird u. die Ausatmung passiv erfolgt. Am Ende der Ausatmung ist der Druck auf 0 zurückgegangen. Verbreitetste Beatmungsform. Mehr zu Überdruckbeatmung, intermittierende
- Überdruckkammer
- Kompressionskammer. Hermet. abgeschlossener Raum zur Simulation von Überdruckbedingungen. Zur Ausstattung der Ü. gehören u. a. zweiseitige Sprechverbindungen, Vorrichtungen zur med. Überwachung, Sc... Mehr zu Überdruckkammer
- Überempfindlichkeit
- Allergie; Unverträglichkeiten gegenüber Nahrungsmitteln. Mehr zu Überempfindlichkeit
- Überernährung
- Folge einer über längere Zeit andauernden Mehraufnahme von Nahrung im Vergleich zum Bedarf des Organismus (pos. Energie- u. Stoffbilanz). Überschuß an aufgenommener Nahrung wird größtenteils in For... Mehr zu Überernährung
- Übererregbarkeit
- Veränderung der Erregbarkeit gegenüber der Norm in Richtung verstärkter Erregbarkeit durch Reizschwellenerniedrigung. Denervationsgesetz. Mehr zu Übererregbarkeit
- Übererregbarkeitsepilepsie
- affektive Epilepsie, Anfallsbeginn durch affektive Veränderung gekennzeichnet. Keine korrekte Bez. Mehr zu Übererregbarkeitsepilepsie
- Übererregbarkeitssyndrom
- Hyperexzitabilität. Mehr zu Übererregbarkeitssyndrom
- Überforderung
- Übertraining. Mehr zu Überforderung
- Übergangsendometrium
- Veränderungen der Gebärmutterschleimhaut in der Menopause während des allmähl. Übergangs vom funktionierenden Endometrium während der Fertilität zum ruhenden Endometrium in der Postmenopause. Mehr zu Übergangsendometrium
- Übergangsepithel
- mehrschichtiges Epithel in den ableitenden Harnwegen (Nierenbecken, Harnleiter, Harnblase), das bei wechselnder Füllung der Hohlorgane seine Form verändert. Schichten: 1. Stratum basale, 2. Stratum... Mehr zu Übergangsepithel
- Übergangsfalte
- Übergang von der Conjunctiva tarsi zur Conjunctiva bulbi. Mehr zu Übergangsfalte
- Übergangsformen
- rezente u. fossile Organismen, die wegen ihres Körperbaus als Modelle für die phylogenet. Entwicklung von primitiveren zu komplizierteren Organisationsformen aufgefaßt werden können. Mehr zu Übergangsformen
- Übergangsfunktion
- Quotient aus dem Zeitverlauf der Ausgangsgröße eines linearen Übertragungsglieds bei sprungförmiger Änderung der Eingangsgröße u. der Höhe des Eingangssprungs (d. h. normierte Sprungantwort). Die Ü... Mehr zu Übergangsfunktion
- Übergangsstuhl
- wasserreiche, grünl. Stühle mit saurer Reaktion bei Neugeborenen. Ü. treten zwischen Mekonium u. Säuglingsstuhl auf. Mehr zu Übergangsstuhl
- Übergangswirbel
- Wirbel im Grenzgebiet der versch. Wirbelsäulenabschnitte, die einseitig o. doppelseitig die Kennzeichen der benachbarten Wirbel annehmen. Bes. häufig im lumbosakralen Übergang (Sakralisation, Lumba... Mehr zu Übergangswirbel
- Übergangszellkarzinom
- Karzinom, das histol. eine dem Übergangsepithel der ableitenden Harnwege vergleichbare Differenzierung aufweist. Vorkommen an Nierenbecken, Ureter, Harnblase. Mehr zu Übergangszellkarzinom
- Überhören
- bei unterschiedl. Hörminderung beider Ohren wird bei der Audiometrie des schlechten Ohrs auch das nichtgeprüfte, bessere Ohr über Luftleitung u. Knochenleitung mit erregt. Dessen Hörschwelle wird d... Mehr zu Überhören
- Überkreuzungszeichen
- Drehmann-Zeichen. Mehr zu Überkreuzungszeichen
- Überlagerung, psychogene
- psych. Komponenten u. psych. Folgeerscheinungen bei prim. organ. Erkrankungen (psychogen), z. T. abhängig von Persönlichkeitsstruktur des Betroffenen. Mehr zu Überlagerung, psychogene
- Überlappungssyndrom
- Overlapping-Syndrom, Mixed connective tissue disease. Mehr zu Überlappungssyndrom
- Überlastungsschaden
- Schaden durch absolute o. relative Überlastung von Muskeln, Sehnen, Knochen u. Gelenken. Ermüdungsbruch, Tendinose, Tennisellenbogen. Mehr zu Überlastungsschaden
- Überlastungsschutzausrüstung
- Ausrüstung zur Erhöhung der Verträglichkeit der bei Horizontal- u. Vertikalmanövern während eines Flugs hervorgerufenen Gravitationsbelastungen aus dem hosenähnl. Überlastungsschutzanzug u. Druckre... Mehr zu Überlastungsschutzausrüstung
- Überlastungstoleranz
- G-Toleranz. Mehr zu Überlastungstoleranz
- Überlaufblase
- Ischuria paradoxa. Mehr zu Überlaufblase
- Überlaufinkontinenz
- Ischuria paradoxa. Mehr zu Überlaufinkontinenz
- Überlebenskurve
- Darstellung der Überlebensrate in Abhängigkeit von der Beobachtungszeit. Mehr zu Überlebenskurve
- Überlebensordnung
- Sterbetafel. Mehr zu Überlebensordnung
- Überlebensrate
- Prozentsatz der bis zu einem best. Zeitpunkt überlebenden Beobachtungseinheiten (z. B. 5-Jahres-Ü.). Da in vergleichenden Studien häufig zensierte Überlebenszeiten beobachtet werden, muß die Schätz... Mehr zu Überlebensrate
- Überlebensrate, relative
- Überlebensrate der Studienpopulation bezogen auf die Überlebensrate der Gesamtpopulation, der diese Studienpopulation entstammt. Mehr zu Überlebensrate, relative
- Überlebenszeit
- In einer kontrollierten klinischen Studie, einer prognost. Studie o. einem Tierversuch der Zeitraum vom Eintritt in die Studie („Nullzeitpunkt“) bis zum Tode. Häufig treten zensierte Ü. der Art auf... Mehr zu Überlebenszeit
- Überlebenszeitanalyse
- statist. Verfahren zur Auswertung von Therapievergleichen u. prognost. Studien, deren Zielkriterium die Überlebenszeit darstellt. Für den univariaten Gruppenvergleich eignen sich Kaplan-Meier-Schät... Mehr zu Überlebenszeitanalyse
- Überleitungsstück
- dünner Teil der Henle-Schleife, Teil des Nephrons. Niere. Mehr zu Überleitungsstück
- Überleitungszeit
- Zeitdauer der atrioventrikulären Erregungsleitung (PQ-Zeit im EKG). Die Ü. wird in erster Linie durch die Filterwirkung des AV-Knotens bedingt; sie ist vom nervalen Tonus abhängig u. beträgt physio... Mehr zu Überleitungszeit
- Übernähung
- operativer Verschluß einer Perforation durch Nähte. Mehr zu Übernähung
- Überreifesyndrom
- Clifford-Syndrom. Mehr zu Überreifesyndrom
- Überschußbildung
- Plusvariante in Teratologie u. Pathol., die mit Vermehrung o. Vergrößerung einhergeht. Ü. i. w. S. ist allg. Riesenwuchs (totaler Gigantismus), örtl. Riesenwuchs (partieller Gigantismus, z. B. Giga... Mehr zu Überschußbildung
- Überschußpotential
- Aktionspotential. Mehr zu Überschußpotential
- Überschußventil
- spez. Ventil an Narkosegeräten, das eine Überfüllung der Systeme u. damit einen unphysiolog. Anstieg des Drucks vermeidet. Unbedingt erforderl. für halbgeschlossene Systeme u. geschlossene Systeme. Mehr zu Überschußventil
- Überschwängerung
- Superfecundatio. Mehr zu Überschwängerung
- überschwellig
- die für die Erregungsauslösung benötigte Mindestenergie (Reizschwelle) übersteigend u. damit mit Sicherheit eine Erregung, z. B. eines Rezeptors, hervorrufend. Mehr zu überschwellig
- Übersegmentierung, konstitutionelle
- Leukozytenanomalien. Mehr zu Übersegmentierung, konstitutionelle
- Übersichtigkeit
- Hyperopie, Refraktionsanomalie. Mehr zu Übersichtigkeit
- Übersprungshandlung
- situationsinadäquate, deplazierte Instinktbewegung, die nicht dem jeweiligen Verhaltensablauf entspricht u. einem anderen Funktionskreis des Verhaltens angehört, z. B. das Übersprungspicken kämpfen... Mehr zu Übersprungshandlung
- Übersterblichkeit
- Exzeßmortalität. Mehr zu Übersterblichkeit
- Überstreckbarkeit
- pathol. Überstreckbarkeit der Gelenke, vorwiegend von Scharniergelenken, durch Überdehnung des Bandapparats, Deformierung der Gelenkkörper, bei Systemerkrankungen, z. B. Down-Syndrom. Physiol. Ü. d... Mehr zu Überstreckbarkeit
- Übersuppressionssyndrom
- nach Absetzen von Ovulationshemmern infolge überschießender Unterdrückung des Funktionskreises Gonadotropinbildung/LH-Gipfel (Zyklusmitte) u. Ovulation auftretende sek. Amenorrhö. Mehr zu Übersuppressionssyndrom
- Überträgermechanismus, synaptischer
- Synapse. Mehr zu Überträgermechanismus, synaptischer
- Überträgerstoffe
- Neurotransmitter, Transmitter. Mehr zu Überträgerstoffe
- Übertragung
- die bes. Art der Beziehung zwischen Pat. u. Ther. Hauptmerkmal ist das Erleben von Gefühlen einer Person gegenüber, die zu dieser Person nicht passen u. die sich in Wirklichkeit auf eine andere Per... Mehr zu Übertragung
- Übertragung, aerogene
- Übertragung von Infektionserregern mit der Luft als Faktor der Erregerübertragung. Vorkommen der Erreger vorübergehend o. ständig in o. auf den Epithelien der Atemwege. Ausscheidung vorwiegend durc... Mehr zu Übertragung, aerogene
- Übertragung, azyklisch-taktile
- Übertragung von Infektionserregern durch einfaches Anheften, ohne daß im Überträger (Vektor) für die Entwicklung des Erregers notwendige Entwicklungsphasen ablaufen. Z. B. Verschleppung von Erreger... Mehr zu Übertragung, azyklisch-taktile
- Übertragung, diaplazentare
- Infektion der Frucht durch hämatogene Plazentapassage von Infektionserregern aus dem Kreislauf der infizierten Mutter. Embryopathien, Fetopathien. Mehr zu Übertragung, diaplazentare
- Übertragung, ephaptische
- Veränderung des elektr. Membranpotentials u. damit des Erregungszustands von Nervenzellen o. -fasern durch Membranströme, die das Aktionspotential unmittelbar benachbarter Zellen o. Fasern begleite... Mehr zu Übertragung, ephaptische
- Übertragung, fäkal-orale
- Erregerübertragung durch mit Kot kontaminierte Lebensmittel, Trinkwasser o. durch Schmierinfektion. Erreger, die v. a. fäkal-oral übertragen werden, sind kurzzeitig o. länger im Darmtrakt lokalisie... Mehr zu Übertragung, fäkal-orale
- Übertragung, germinative
- Übertragung von Infektionserregern von einer zur anderen Generation über Keimzellen (vertikale Übertragung). Die germinative Ü. einer Vielzahl von Infektionserregern tritt bei Arthropoden auf, die ... Mehr zu Übertragung, germinative
- Übertragung, horizontale
- Übertragung von Infektionserregern zwischen gleichzeitig lebenden Individuen einer Population. Formen der h. Ü. sind Vektorübertragung, Kontaktübertragung sowie parenterale Übertragung, fäkal-orale... Mehr zu Übertragung, horizontale
- Übertragung, iatrogene
- Übertragung von Infektionserregern durch ärztl. Behandlungen. Sie schließen sich den Übertragungsweisen mit Faktoren der Erregerübertragung an. Die i. Ü. erfolgt durch Verletzungsinokulation bei op... Mehr zu Übertragung, iatrogene
- Übertragung, neuromuskuläre
- an neuromuskulärer Endplatte durch Freisetzung von Acetylcholin u. Wechselwirkung an Muskelzellmembran mit nikotinergem Rezeptor (Transmitterrezeptoren) ausgelöstes Endplattenpotential, das die Kon... Mehr zu Übertragung, neuromuskuläre
- Übertragungsfaktoren
- Infektionserregerübertragung. Mehr zu Übertragungsfaktoren
- Übertragungsfunktion
- Quotient der Laplace-Transformierten der Ausgangsgröße zur Laplace-Transformierten der Eingangsgröße eines linearen Übertragungsglieds. Die Ü. ist ein Charakteristikum eines jeden linearen Gliedes ... Mehr zu Übertragungsfunktion
- Übertragungsglied
- System o. Abschnitt aus einem System, bei dem Eingangsgrößen (-signale) in best. Weise Ausgangsgrößen (-signale) nur in einer Richtung (ohne Rückwirkung) beeinflussen. Das Ü. besteht selbst aus Ein... Mehr zu Übertragungsglied
- Übertragungswege
- Infektionserreger, Übertragung. Mehr zu Übertragungswege
- Übertragungszeichen
- Sympt. des Clifford-Syndroms. Mehr zu Übertragungszeichen
- Übertraining
- Überforderung. Gesamtbelastung eines Sportlers (Training, Beruf, Studium, psych. Anforderungen usw.) übersteigt seine Belastungsverträglichkeit. Ü. bewirkt progressives Ansteigen der Ermüdung u. St... Mehr zu Übertraining
- Überwanderungselektrophorese
- durch Anlegen einer Gleichspannung beschleunigte Antigen-Antikörper-Reaktion zwischen Analysenprobe (enthält Antigen) u. monospezif. Antiserum im Agargel. Probe u. Antiserum werden jeweils in gegen... Mehr zu Überwanderungselektrophorese
- Überwärmungsbäder
- hyperthermale Vollbäder die zur Anhebung der Körpertemperatur durchgeführt werden. Sie können als Wasserbäder mit schrittweise gesteigerter Temperatur o. als Peloidbäder durchgeführt werde. Wegen d... Mehr zu Überwärmungsbäder
- Übungsbehandlung, psychomotorische
- Fördermaßnahmen auf der Grundlage best. Wahrnehmungs- u. Bewegungsabläufe. Vorhandene Schwächen werden spieler. u. konsequent durch Wahrnehmen, Erfahren, Erleben u. Handeln ausgeglichen. Mehr zu Übungsbehandlung, psychomotorische
- Übungsbehandlung, sensomotorische
- Fördermaßnahmen zur Verbesserung nicht altersgerecht entwickelter o. gestörter Sinnes- u. Bewegungsfunktionen. Mehr zu Übungsbehandlung, sensomotorische
- Uehlinger, Erwin A.
- (1900–1980), Pathologe, Zürich. Grundlegende Arbeiten über Ätiopathogenese der Tuberkulose, über Bronchialkarzinom u. Lungen- u. Skelettpathologie. Mehr zu Uehlinger, Erwin A.
- Uehlinger-Syndrom
- meist bei männl. Jugendlichen mit Beginn der Pubertät auftretende Hyperostosis generalisierte mit Pachydermie. Auffallende Langgliedrigkeit, Hyperostose der Röhrenknochen u. des Beckens, Pachydermi... Mehr zu Uehlinger-Syndrom
Quellen:
- Zetkin/Schaldach - Lexikon der Medizin. © Elsevier GmbH, München
- Schäffler/Menche - Gesundheit heute - Laborwerte. © Knaur Ratgeber Verlag, München
Diese Werke einschließlich aller seiner Teile sind urheberrechtlich geschützt. Jede Verwertung außerhalb der engen Grenzen des Urheberrechts ist ohne Zustimmung des Verlages unzulässig und strafbar.

