Buchstabe Ur - Medizinlexikon (Seite 1 von 3)

Medizinisches Lexikon - U

Urachus
embryonaler Harnleiter. Er entsteht aus dem intraembryonalen Teil der Allantois u. zieht von der Harnblase zum Nabel. Ab der 8. Woche verödet er u. wird zum Ligamentum umbilicale medianum. Mehr zu Urachus
Urachusdivertikel
Form der Urachuspersistenz. In 50 % bleibt der unterste, mit dem Harnblasenscheitel verbundene Abschnitt des Urachus in offener Kommunikation mit dem Blasenlumen (innere Urachusfistel). Erweitert s... Mehr zu Urachusdivertikel
Urachusfistel
Fistula urachalis, Urinfistel, Vesikoumbilikalfistel, Harnblasenfistel; Form der Urachuspersistenz. Angeborenes, vollständiges Offenbleiben des normalerweise vor der Geburt obliterierenden Allantoi... Mehr zu Urachusfistel
Urachuspersistenz
angeborenes Offenbleiben der embryonalen Allantois, die von der Kloake (Harnblase) über den Haftstiel (Nabelschnur) zur Plazenta zieht. Obliteriert zum Ligamentum umbilicale medianum. Totales Offen... Mehr zu Urachuspersistenz
Urachussinus
Form der Urachuspersistenz. Die Allantois persistiert im Bereich des Nabels. Diese äußere Urachusfistel tritt als „nässender Nabel“ auf u. ist sondierbar. Mehr zu Urachussinus
Urachuszyste
partielle Obliteration des Urachus, der, mit Flüssigkeit gefüllt, eine Zyste bildet. Mehr zu Urachuszyste
Uracil
2,4-Dihydroxypyrimidin. Eine Nukleinsäurebase, die in Ribonukleinsäure, Nukleosiden u. Nukleotiden vorkommt. Die Bildung von U. erfolgt i. R. der Pyrimidinbiosynthese, der Abbau verläuft nach Hydri... Mehr zu Uracil
Urämie
Harnstoff im Blut, Harnvergiftung. Endstadium der Niereninsuffizienz mit folgendem klin. Symptomenkomplex: Foetor uraemicus, Anorexie, Nausea, Verwirrtheit, motor. Unruhe, eklampt. Krämpfe, Koma, K... Mehr zu Urämie
Urämiegifte
Das eigentl. U. ist nicht bekannt. Auf der Suche nach dem Toxin wurden viele Substanzen im Serum erhöht gefunden, denen man eine Bedeutung bei der Entstehung der uräm. Sympt. beimißt (Harnstoff, Kr... Mehr zu Urämiegifte
Uran
chem. Symbol U; Ordnungszahl 92; relative Atommasse 238,029. Metall. Dichte 19,04 g/cm3; Schmelzpunkt 1 132 °C; Siedepunkt 3 900 °C. Alle drei Uranisotope sind Alpha- u. Gammastrahler; 238U (Anteil... Mehr zu Uran
Uranismus
männl. Homosexualität. Mehr zu Uranismus
Uranitis plasmacellularis
chron. Entzündung der Gaumenschleimhaut. Mehr zu Uranitis plasmacellularis
urano-
den Gaumen betreffend. Mehr zu urano-
Uranoplastik
Palatoplastik; operativer Verschluß eines Gaumendefekts, bes. einer angeborenen Lippen-Kiefer-Gaumen-Spalte. Mehr zu Uranoplastik
Uranoschisis
Palatoschisis. Mehr zu Uranoschisis
Uranoskopie
Hyperextension der Halswirbelsäule bei schweren Fehlbildungen. Das Hinterhaupt liegt auf dem Rücken. Besteht bei Inienzephalie, Anenzephalie, Notenzephalie. Mehr zu Uranoskopie
Urapidil
wirkt wie Prazosin. Mehr zu Urapidil
Uratarthropathie
Gicht. Arthritis urica. Mehr zu Uratarthropathie
Urate
Salze der Harnsäure. Mehr zu Urate
Uratgicht
Arthritis urica. Mehr zu Uratgicht
Uratkristalle
morphol. als Nadeln o. kleine Stäbchen von 8–10 ?m erscheinend. Nachweis mittels Polarisationsmikroskopie u. Einschiebung eines Rotfilters. Stark neg. doppelbrechend, d. h. bei Rotation des Objektt... Mehr zu Uratkristalle
Uratoxidase
Urikase. Mehr zu Uratoxidase
Uratstein
harter, braun-roter Stein aus harnsauren Salzen. Vorkommen in den ableitenden Harnwegen; Konkremente der Harnorgane. Harnsteine. Mehr zu Uratstein
Uraturie
Im stark sauren Harn (pH 5,5 u. weniger), der trüb aussieht (o. beim Stehen in der Kälte trüb wird), finden sich bei mikrosk. Betrachtung des Sediments massenhaft Urate; charakterist. „Ziegelmehlse... Mehr zu Uraturie
Urbach, Erich
(1893–1946), österreich. Dermat., Wien. Mehr zu Urbach, Erich
Urbach-Wiethe-Syndrom
Lipidproteinose. Mehr zu Urbach-Wiethe-Syndrom
Urdarm
die bei der Gastrulation sich bildende Darmleibeshöhle (Gastrocoelon o. Coelenteron). Mehr zu Urdarm
Urea
Harnstoff. Mehr zu Urea
Ureaplasma urealyticum
Art der Gattung Ureaplasma in der Fam. Mycoplasmataceae, Mycoplasma. Ureaplasma bedingt pathogen bei Erkrankungen des Urogenitaltrakts. Mehr zu Ureaplasma urealyticum
Urease
ein bei Wirbellosen, Pflanzen u. Mikroorganismen vorkommendes Enzym, das die Hydrolyse von Harnstoff in Kohlendioxid u. Ammoniak katalysiert. U. ist ein Nickelprotein u. zeigt eine große Substratsp... Mehr zu Urease
Urease-Test
bakt. Nachweismethode der Harnstoffspaltung der Bakterien, meist Teil der bunten Reihe bzw. Biochemotypie. Mehr zu Urease-Test
Ureaseaktivität
Fähigkeit der Mikroorganismen, Harnstoff zu spalten. Die U. wird als taxonom. Merkmal benutzt. Mehr zu Ureaseaktivität
Ureide
Harnstoffderivate mit sedativhypnot. Wirkung, z. B. Bromisovalerianylcarbamid. Mehr zu Ureide
Ureter
der Ableitung des Harns aus dem Nierenbecken in die Harnblase dienender Kanal. Anat. Der U. hat beim Erwachsenen eine Länge von 30 cm u. einen Durchmesser von 5–7 mm. Er liegt der dorsalen Bauchwan... Mehr zu Ureter
Ureter bifidus
Ureter fissus. Mehr zu Ureter bifidus
Ureter duplex
Fehlbildung mit 2 völlig getrennten Harnleiter. Ursache sind 2 räuml. entfernte Ureterknospen des Wolff-Gangs, die bei dessen Einbeziehung in die Blasenwand getrennte Mündungen erhalten. Jede der b... Mehr zu Ureter duplex
Ureter fissus
partielles Vorliegen von 2 Harnleitern. Spaltureteren entstehen durch Teilung einer Ureterknospe in versch. Höhen, je 25 % teilen sich im proximalen o. distalen, 50 % im mittleren Drittel. Verhalte... Mehr zu Ureter fissus
Ureter triplex
seltenes Vorliegen von drei völlig getrennten o. partiell vereinigten Ureteren auf einer Körperseite. Die zugehörige Niere kann dystop, hypoplast. o. hydronephrot. sein. 4 Formen: 1. drei getrennte... Mehr zu Ureter triplex
Ureter, postiliakaler
Verlauf eines Harnleiters dorsal der A. iliaca communis zur Harnblase. Bedeutung: Harnleiterobstruktion. Embryol. handelt es sich nicht um einen dystopen Ureterverlauf, sondern um eine Gefäßfehlbil... Mehr zu Ureter, postiliakaler
Ureter, retrokavaler
Postcaval ureter, Preureteric vena cava; pathol. Verlauf des Harnleiters hinter der unteren Hohlvene. Nomotope Mündung. Bei Dopplung der unteren Hohlvene wird die re. Vene dorsal gekreuzt. Embryol.... Mehr zu Ureter, retrokavaler
Ureter-Ovarica-Kompressionssyndrom
vorwiegend während u. nach der Schwangerschaft auftretende, meist rechtsseitige Ureterkompression infolge Varikose u. Phlebitis der V. ovarica o. bei Persistenz embryonaler Anastomosen mit der V. c... Mehr zu Ureter-Ovarica-Kompressionssyndrom
Ureterachalasie
Megaureter. Mehr zu Ureterachalasie
Ureteratonie
1. infektiöse Weitstellung des gesamten Harnleiters u. meistens auch des Nierenbeckenkelchsystems, oft beidseitig infolge infektionsbedingter o. tox. Schädigung der nervalen Elemente des Nierenbeck... Mehr zu Ureteratonie
Ureteratresie
Verlegung der Lichtung des Harnleiters durch versch. Ursachen. Er kann in diesem Bereich zu einem Bindegewebestrang umgebildet werden. Angeborene Atresien werden an der ureteropelvinen Verbindung o... Mehr zu Ureteratresie
Ureterblockierung
Uretersteine. Mehr zu Ureterblockierung
Ureterdivertikel
Ausbuchtungen der Wand des Harnleiters. Abortiver Ureter fissus: blind endender Zweig eines Spaltureters, der dem Partner parallel läuft, jedoch die Niere nicht erreicht. Echte angeborene U.: trete... Mehr zu Ureterdivertikel
Ureterdünndarmplastik
Zwischenschaltung eines ausgeschalteten Dünndarmsegments (terminales Ileum) bei großen Defekten u. Verletzungen o. operativen Resektionen sowie ausgedehnten Strikturen. Wegen des hohen Risikos soll... Mehr zu Ureterdünndarmplastik
Ureterektopie
Fehlmündung des Harnleiters außerhalb des Blasendreieckes. Ektope Mündungen in der Harnblase: medial o. unterhalb der nomotopen Öffnung. Ektope, extravesikale Mündungen bei der Frau: Urethra, Vesti... Mehr zu Ureterektopie
Ureterendometriose
Auftreten von endometriot. Zellverbänden im Harnleiter (selten, bei Bauchfellendometriose u., ganz selten, nach Operationsverletzungen). Kommt nur in distalem Harnleiterabschnitt vor. Sympt.: Niere... Mehr zu Ureterendometriose
Ureterenkompressorium
bei der intravenösen Urographie benutztes Gerät zur Verbesserung des Bildkontrasts des Nierenbeckenkelchsystems. Es besteht aus einem um den Unterbauch fixierbaren Gurt, unter dem 2 aufblasbare Gum... Mehr zu Ureterenkompressorium
Ureterersatz
Ureterdünndarmplastik. Mehr zu Ureterersatz
Ureterfistel
1. durch Unfall (selten); 2. durch Operationsverletzungen infolge querer Durchtrennung, wandständiger Verletzungen o. durch zu ausgiebiges Skelettieren des Harnleiters. Spontanabheilung selten. Mei... Mehr zu Ureterfistel
Uretergranulom
unspezif. mit Übergangsepithel überzogenes Granulationsgewebe im Harnleiterlumen, durch länger einwirkenden Druck eines Steins. Folge: Harnstauungsniere u. Stauungsharnleiter, Verwechslung mit Harn... Mehr zu Uretergranulom
Ureteritis
Harnleiterentzündung. Mehr zu Ureteritis
Ureteritis cystica
Bildung multipler kleiner (stecknadelkopfgroßer) Zysten o. polypöser Wucherungen der Harnleiter- u. Nierenbeckenschleimhaut als Folge chron. Infektion. Typ. Röntgenbilder. Folge: Harnstauungsnieren. Mehr zu Ureteritis cystica
Ureterkarzinom
solide o. papilläre Karzinome, selten prim., oft sek. vom Nierenbecken („Abtropfmetastase“) auf den intramuralen o. juxtavesikalen Harnleiter übergreifend. Klin. Hämaturie, Koliken, renale Harnstau... Mehr zu Ureterkarzinom
Ureterkatheter
Harnleiterkatheter aus lackiertem Seidengespinstschlauch o. aus Kunststoffen auf PVC-Basis, i. a. in Zentimetereinstellung mit Markierungen alle 5 cm in den Stärken 3–12 Charr., Länge 45–75 cm zum ... Mehr zu Ureterkatheter
Ureterkatheterung
Harnleiterkatheterung. Einführen eines Ureterkatheters mit Zystoskop unter Sicht in eine o. beide Harnleitermündungen, wobei die Ureterkatheter nur wenig („Pyelogramm von unten“) o. bis in die Nier... Mehr zu Ureterkatheterung
Ureterklappen
bei Neugeborenen nicht seltene, in das Lumen des Harnleiters ragende Schleimhautfalten, die in der Kindheit verschwinden; führen selten zu Obstruktion. Unter angeborenen U. werden versch., zu Steno... Mehr zu Ureterklappen
Ureterknospe
Proliferation im unteren Abschnitt des Urnierengangs. Die U. bildet die ableitenden Harnwege, Harnleiter, Nierenbecken, Nierenkelche u. Sammelrohre. Mehr zu Ureterknospe
Ureteroenteroanastomose
Verbindung der Harnleiter mit dem Darm zur Harnableitung. Ind.: nach Zystektomien wegen Harnblasentumoren, bei inoperablen Harnblasentumoren zur Palliativausschaltung der Blase, bei irreparablen Bl... Mehr zu Ureteroenteroanastomose
Ureterokutaneostomie
Anlegen einer Harnleiterhautfistel. Mehr zu Ureterokutaneostomie
Ureterolithotomie
Entfernung eines Uretersteins durch offene Operationen mit (Längs-)Inzision des Harnleiters. Mehr zu Ureterolithotomie
Ureterolyse
operative Auslösung des im Narbengewebe eingescheideten, abgedrosselten o. abgeknickten Harnleiters. Mehr zu Ureterolyse
Ureterometrie
intraureterale Druckmessung zur dd Abklärung von Nierenbecken- u. Ureterdilatationen zum Ausschluß einer Obstruktion. Anwendung nur bei unklaren Harntransportstörungen, bei denen die Standarddiagno... Mehr zu Ureterometrie
Ureteroneozystostomie
Neueinpflanzung des Harnleiters in die Blase. Mehr zu Ureteroneozystostomie
Ureteronephrektomie
Entfernung der Niere u. des gesamten Ureters mit der Einmündungsstelle in die Harnblase (Blasenmanschette) von zwei getrennten Zugangswegen, z. B. bei einem Ureterkarzinom. Mehr zu Ureteronephrektomie
Ureterosigmoideostomie
Umpflanzung der Harnleiter in das Sigma (Harnleiter-Darm-Anastomose, HDA). Coffey-Mayo-Operation. Mehr zu Ureterosigmoideostomie
Ureterostomie
Fistelung des Harnleiters, a) temporär (U. mit Schlauch), b) endständige Ureterokutaneostomie (Harnleiterhautfistel). Mehr zu Ureterostomie
Ureterotomie
operative Eröffnung des Harnleiters. Mehr zu Ureterotomie
Ureterovaginalfistel
Harnleiterscheidenfistel. Mehr zu Ureterovaginalfistel
Ureterozele
angeborene Vorwölbung der Schleimhaut des intramuralen Harnleiterabschnitts in das Blasenlumen infolge kongenitaler Enge des Ureterostiums. Die „Zyste“ ist außen von Blasenepithel, innen von Harnle... Mehr zu Ureterozele
Ureterpapillom
gutartige papilläre Geschwulst des Harnleiterepithels. Meist gestielt, kann es an langem (10 cm u. mehr) Stiel hängen u. zum Ostium herausschauen, während es oberhalb der Iliakalkreuzung entspringt... Mehr zu Ureterpapillom
Ureterprolaps
sehr seltene Invertierung aller Wandschichten des Ureters in das Blasenlumen, keine Ureterozele. Ursache vermutl. durch kurzfristiges intravesikales Wachstum der Ureterknospe. Mehr zu Ureterprolaps
Uretersteine
fast ausschließl. in den Nieren gebildete Steine, die in den Harnleiter hineinrutschen u. dort gelegentl. festklemmen (eingeklemmte U.), jedoch meist weiterrutschen (wandernde U.). U. werden nach i... Mehr zu Uretersteine
Uretersteine, blockierende
Steinblockade der Niere. Im Harnleiter fest eingekeilter Stein führt zum (temporären) Ausfall der Nierenfunktion (Nierenblockade), die nach Lösung des Spasmus, Abgang o. operativer Entfernung des S... Mehr zu Uretersteine, blockierende
Ureterstenose
Einengung des Harnleiters mit konsekutiver Aufstauung des darüberliegenden Abschnitts des ableitenden Harnsystems, also des oberen Harnleiters u. des Nierenbeckenkelchsystems. Ursachen: 1. prim., a... Mehr zu Ureterstenose
Ureterzyste
Ureterozele. Mehr zu Ureterzyste
Urethan
in Form des Äthylurethans eines der ältesten Zytostatika überhaupt. Seit 1946 wurde es zur Behandlung maligner Tumoren u. v. a. der chron. myelo. Leukämie u. des Plasmozytoms verwendet. Heute hat e... Mehr zu Urethan
Urethra
der Harnableitung aus der Harnblase nach außen dienendes, röhrenförmiges Organ. Urethra feminina, Urethra masculina. Mehr zu Urethra
Urethra feminina
weibl. Harnröhre. 2,5–4 cm lang, beginnt am Fundus der Harnblase mit dem Ostium urethrae internum, welches vom unwillkürl. Musculus sphincter vesicae umrahmt ist. Umgeben vom willkürl. Schließmuske... Mehr zu Urethra feminina
Urethra masculina
männl. Harnröhre. Beim Erwachsenen 20–25 cm lang, beginnt in der Harnblasenwand, zieht als Pars prostatica durch die Vorsteherdrüse. Hier münden in sie beide Ductus ejaculatorius sowie die Ausführu... Mehr zu Urethra masculina
Urethraatresie
angeborener Verschluß der Harnröhre. Wenn nicht durch sofortige Operation zu korrigieren, keine Lebensfähigkeit der betroffenen Kinder. Mehr zu Urethraatresie
Urethradivertikel
Blindsackbildung der Harnröhre, die sich meist entwickelt als Folge einer Harnröhrenverengung durch allmähl. Ausweitung der schlauchartigen Harnröhre proximal der Striktur o. als Ausheilungszustand... Mehr zu Urethradivertikel
Urethradruckprofil
Bestimmung des intraurethralen Drucks zur Differenzierung der versch. Harninkontinenzen. Urodynam. Meßmethode. Mehr zu Urethradruckprofil
Urethragranulom
meist erbsgroßes, breit aufsitzendes, leicht blutendes, auf dem Boden einer Gonorrhö entstehendes Granulom. Mehr zu Urethragranulom
Urethrakarunkel
blauroter (stark vaskularisierter) schwammiger entzündl. Schleimhautprolaps an der äußeren Harnröhrenmündung der Frau. Mehr zu Urethrakarunkel
urethralis
zur Harnröhre (Urethra) gehörend. Mehr zu urethralis
Urethralklappe
Fehlbildung in der hinteren Harnröhre (Blasenhals) des Mannes. Folge: chron. Harnstauung, Balkenblase o. Blasendilatation, Ostiuminsuffizienz, Stauungsharnleiter, Harnstauungsniere. Häufig Infektio... Mehr zu Urethralklappe
Urethralphlegmone
von einer eitrigen Urethritis o. einer Harnröhrenverletzung ausgehende Zellgewebeentzündung. Erreger meist Kolibakterien, Streptokokken, auch Mischinfektion mit Anaerobiern wie anaeroben Streptokok... Mehr zu Urethralphlegmone
Urethralstenose
angeborene Enge der Harnröhre in unterschiedl. Lokalisation. Meist beim männl. Geschlecht. Die Verengungen des Lumens können durch Vergrößerung des Samenhügels (Colliculus-seminalis-Hypertrophie), ... Mehr zu Urethralstenose
Urethralverletzung
Harnröhrenverletzung. Mehr zu Urethralverletzung
Urethraobliteration
Urethralstenose. Mehr zu Urethraobliteration
Urethrastein
in der Harnröhre befindl., meist steckengebliebener Stein aus den oberen Harnwegen o. der Blase. Mehr zu Urethrastein
Urethrastriktur
Harnröhrenverengung. In jedem Teil der Harnröhre mögl. Ursache: 1. entzündl.: spezif. durch Gonorrhö o. Tuberkulose o. unspezif.; 2. posttraumat.-narbig. Folge: Harnstauung, Miktionsbeschwerden. Th... Mehr zu Urethrastriktur
Urethraverdopplung
Harnröhrenverdopplung. Mehr zu Urethraverdopplung
Urethritis
Harnröhrenentzündung. 1. Eitrige U. durch Neisseria gonorrhoeae (U. gonorrhoica, Gonorrhö). 2. Nichtgonorrho. U.: U. simplex acuta mit Reizerscheinungen, schleimigem Ausfluß, auch Brennen beim Harn... Mehr zu Urethritis
Urethritis simplex acuta
Urethritis. Mehr zu Urethritis simplex acuta
Urethrodynie
Harnröhrenschmerzen. Mehr zu Urethrodynie
Urethrographie
Röntgendarstellung der Harnröhre mit Kontrastmittel. Beim Mann Aufnahme in Rücken- u. Schräglage. Das Kontrastmittel wird dazu in die Harnröhre gespritzt, wobei ein spez. Konus der Spritze die Harn... Mehr zu Urethrographie

Quellen:

  • Zetkin/Schaldach - Lexikon der Medizin. © Elsevier GmbH, München
  • Schäffler/Menche - Gesundheit heute - Laborwerte. © Knaur Ratgeber Verlag, München

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