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Buchstabe W - Medizinlexikon

Medizinisches Lexikon - W

Waagen
In den Laboratorien sind zwei Waagentypen in Gebrauch, die je nach erforderl. Genauigkeit benutzt werden: Präzisionswaagen (Genauigkeit ± 10 mg) u. Analysenwaagen (Genauigkeit ± 0,1 mg). Von der Wä... Mehr zu Waagen
Waaler-Rose-Test
indirekter Hämagglutinationstest zum Nachweis von Rheumafaktoren. Mehr zu Waaler-Rose-Test
Waardenburg, P. Johannes
zeitgen. niederländ. Ophth., Arnheim. Mehr zu Waardenburg, P. Johannes
Waardenburg-Syndrom
erbl. o. embryopath. Störungen mit Fehlbildungen wie doppelseitiger Hydrophthalmie, kongenitaler Irishypoplasie, Turmschädel, Papageienschnabelnase, fehlgebildeten Ohren, Dysplasie der Schlüsselbei... Mehr zu Waardenburg-Syndrom
Wabenlunge
Zystenlunge. Mehr zu Wabenlunge
Wabenschädel
Wolkenschädel. Mehr zu Wabenschädel
Wacholder
Juniperus communis. Mehr zu Wacholder
Wachse
Ester höherer Fettsäuren mit höheren, meist einwertigen Alkoholen. Sie enthalten ferner freie Alkohole, Säuren u. a. W. umfassen alle tier., pflanzl., mineral. u. synthet. Produkte, die dem Bienenw... Mehr zu Wachse
Wachskapseln
Chartae ceratae. Mehr zu Wachskapseln
Wachsleber
wachsartige Beschaffenheit einer blutarmen Leber bei Amyloidose. Speckleber. Mehr zu Wachsleber
Wachsmilz
wachsartige Beschaffenheit einer blutarmen Milz bei Amyloidose. Speckmilz. Mehr zu Wachsmilz
Wachstation
fachspezif. Überwachungseinheit, in der zu überwachende Pat. in einer Klinik konzentriert sind. Hier werden Pat. aufgenommen, deren Zustand noch keine Verlegung in eine interdisziplinäre Intensivth... Mehr zu Wachstation
Wachstum
Fähigkeit lebender Zelle o. des Organismus, die eigene Substanz durch Umwandlung aufgenommener Stoffe zu vermehren. Drei Phasen: 1. Latenzphase (log-Phase); 2. exponentielle Phase; 3. stationäre Ph... Mehr zu Wachstum
Wachstum, allometrisches
zeitl. Differenzen im Wachstum eines Organs, verglichen mit dem Organismus. Mehr zu Wachstum, allometrisches
Wachstum, appositionelles
Wachstum einer Struktur durch Anlagerung von außen, z. B. auf Knorpel (Perichondrium) o. Knochen (Periost). Mehr zu Wachstum, appositionelles
Wachstum, autonomes
von übergeordneter Regulation unabhängiges Wachstum. Charakterist. für bösartige Gewächse. Mehr zu Wachstum, autonomes
Wachstum, fixiertes postmitotisches
Wachstumsunfähigkeit von Geweben, deren Zellen keine Zellteilungen o. Regeneration ermöglichen, z. B. Nervenzellen, Herzmuskelzellen. Mehr zu Wachstum, fixiertes postmitotisches
Wachstum, harmonisches
aufeinander abgestimmtes Wachstum aller Organe mit jeweils unterschiedl. Wachstumskurven. Mehr zu Wachstum, harmonisches
Wachstum, infiltrierendes
invasive Ausbreitungsform bösartiger Gewächse mit wurzelförmigem Eindringen in das umgebende Gewebe. Im Ggs. dazu wachsen gutartige Gewächse expansiv, verdrängend. Deshalb sind erstere schwer, zwei... Mehr zu Wachstum, infiltrierendes
Wachstum, intermitotisches
Wachstum von Geweben, deren Zellen die Fähigkeit zur Zellteilung u. Regeneration besitzen, z. B. Epidermis, Darmepithel, hämatopoet. System. Mehr zu Wachstum, intermitotisches
Wachstum, interstitielles
Wachstum einer Struktur von innen heraus. Mehr zu Wachstum, interstitielles
Wachstum, intussuszeptionelles
interstitielles Wachstum im Knorpelgewebe. Mehr zu Wachstum, intussuszeptionelles
Wachstum, invasives
Wachstum, infiltrierendes. Mehr zu Wachstum, invasives
Wachstum, reversibles postmitotisches
W. von Geweben, deren Zellen die Fähigkeit zu Zellteilung u. Regeneration unter pathol. Bedingungen wiedererlangen, z. B. Leber nach Teilresektion. Mehr zu Wachstum, reversibles postmitotisches
Wachstumsfaktoren
multifunktionelle, an Rezeptoren der Zelloberfläche bindende u. interzellulär wirkende, signalgebende Polypeptide (Proteine), die sowohl die Ontogenese kontrollieren als auch die Aufrechterhaltung ... Mehr zu Wachstumsfaktoren
Wachstumsfaktoren, hämopoetische
Sammelbezeichnung für Zytokine, die Hämatopoese beeinflussen. Mehr zu Wachstumsfaktoren, hämopoetische
Wachstumsfaktoren, insulinähnliche
Insulin-like growth factor (IGF); niedrigmolekulare Peptide, die mit dem Insulin strukturell verwandt sind u. unter Kontrolle des Wachstumshormons (somatotropes Hormon) insbes. in Leberzellen, aber... Mehr zu Wachstumsfaktoren, insulinähnliche
Wachstumsfugentransplantation
Transplantation eines Knochenstücks mit Epiphysenknorpel, das am verpflanzten Ort Wachstums- u. Längendifferenzen ausgleichen soll. Das Transplantat ist meist eine autogene proximale Epimetaphyse d... Mehr zu Wachstumsfugentransplantation
Wachstumsfugenverletzung
typ. Verletzung des wachsenden Röhrenknochens mit vielfältigen Formen. 1. Traumat. Epiphysenlösung (Epiphyseolyse): Kontinuitätsunterbrechung in der Mineralisationszone, Germinativzone unverletzt; ... Mehr zu Wachstumsfugenverletzung
Wachstumsfunktion
Zusammenhang einer Wachstumsgröße, wie z. B. das Körpergewicht, mit dem Alter eines Probanden. In Abhängigkeit von den Ausgangshypothesen werden versch. W. unterschieden, z. B. L. von Bertalanffy: Mehr zu Wachstumsfunktion
Wachstumshormon
Hormon, somatotropes. Mehr zu Wachstumshormon
Wachstumsinhibitoren
Faktoren, die das Zellwachstum hemmen. Chalone, Interferone, Tumornekrosefaktor. Mehr zu Wachstumsinhibitoren
Wachstumskolben
Anschwellung des proximalen Axonstumpfes am Ende der traumat. Degeneration nach Durchtrennung. Der W. wächst nach distal u. nutzt die Hanken-Büngner-Bänder als Leitschiene; Nervenregeneration im PNS. Mehr zu Wachstumskolben
Wachstumskontrolle
Prüfung auf wachstumshemmende Einflüsse des Nährsubstrats bei der Testung von biol. Materialien im Wachstumstest, z. B. von inaktivierten Impfstoffen auf das Freisein von vermehrungsfähigen Impfkei... Mehr zu Wachstumskontrolle
Wachstumsprognose
Berechnung der Endgröße aus Körperhöhe, Skelettalter, unter Berücksichtigung der Elterngröße. Mehr zu Wachstumsprognose
Wachstumsregulation, autokrine
Kontrolle der Zellproliferation durch zelleigene Wachstumsfaktoren, die von den produzierenden Zellen zunächst sezerniert wurden u. dann über Rezeptoren der Zytoplasmamembran dieser Zellen zurückwi... Mehr zu Wachstumsregulation, autokrine
Wachstumsschmerz
in der Pubertät bes. nach erhöhter Beanspruchung auftretende, z. T. anhaltende Skelettschmerzen vorwiegend der Diaphysen der langen Röhrenknochen. Ursache ist eine Periostspannung infolge schnellen... Mehr zu Wachstumsschmerz
Wachstumsschub
merkl. Zunahme der Körperlänge, z. B. in den ersten beiden Lj. (erster W.) u. zu Beginn der Pubertät (zweiter W., Präpubertätsschub). Längenwachstum. Mehr zu Wachstumsschub
Wachstumsstimulatoren
Faktoren, die das Wachstum in vitro günstig beeinflussen, z. B. Serum. Mehr zu Wachstumsstimulatoren
Wachstumszone
die ein Explantat umgebende Zellschicht, auch als Proliferationszone bezeichnet. Mehr zu Wachstumszone
Wachszylinder
Zylinder. Mehr zu Wachszylinder
Wachzustand
Vigilität. Zustand der Bereitschaft des Organismus, äußere Reize aufzunehmen, bewußt zu verarbeiten u. wechselnden Anforderungen (einschl. Stoffwechselleistungen) zu genügen. Je nach dem Funktionsz... Mehr zu Wachzustand
Wackelknie
abnorme Beweglichkeit des Kniegelenks, Schmerzen, Unsicherheit beim Gehen, Reizergüsse aus unterschiedl. Ursache (angeborene Bindegewebeschwäche, traumat. o. entzündl. Bänderüberdehnung, Muskellähm... Mehr zu Wackelknie
Wackeltremor
grobes ausfahrendes Wackeln, das bei jeder Haltungsinnervation, verstärkt bei Intentionsbewegungen hervortritt. Zerebellare Störung bei hepatozerebraler Degeneration (Wilson-Krankheit). Mehr zu Wackeltremor
Wadenbein
Fibula. Mehr zu Wadenbein
Wadenepithese
kosmet. Hilfsmittel aus elast. Material zum Ausgleich von Wadendefekten bzw. -umfangsdifferenzen. Mehr zu Wadenepithese
Wadenkrampf
schmerzhafte Verkrampfung der Wadenmuskulatur (Krampus), bes. bei art. Durchblutungsstörungen. Mehr zu Wadenkrampf
Wadenreflex
Gordon-Reflex. Mehr zu Wadenreflex
Wadenschmerz
bei art. Durchblutungsstörungen, Venenthrombosen, Pes planus, z. T. auch bei Cholera u. bei Weil-Krankheit auftretender Spontanschmerz der Wadenmuskulatur. Mehr zu Wadenschmerz
Wadenstecher, gemeiner
Stomoxys calcitrans. Mehr zu Wadenstecher, gemeiner
Wadenwickel
Hausmittel zum Wärmeentzug bei Fieber mittels nasser, in kaltes Wasser getauchter Tücher. Mehr zu Wadenwickel
Waffen, biologische
krankheitserregende Mikroorganismen u. Toxine, die zur Massenvernichtung eingesetzt werden. Mehr zu Waffen, biologische
Wagner, Ernst Leberecht
(1829–1888), dt. Pathologe, Leipzig. Wagner-Unverricht-Syndrom, Form der Polymyositis. Mehr zu Wagner, Ernst Leberecht
Wagner, Hans W.
(1905–1989), Augenarzt, Zürich. Mehr zu Wagner, Hans W.
Wagner-Apparat
Gerät für die äußere Schienung von Knochen nach Frakturen u. Osteotomien. AO-Osteosynthese. Mehr zu Wagner-Apparat
Wagner-Jauregg, Julius von
(1857–1940), österreich. Psychiater, Graz, Wien. 1927 Nobelpreis für Med./Physiol. „für seine Entdeckung des therapeutischen Wertes der Malariainokulation zur Behandlung der dementia paralytica“. Mehr zu Wagner-Jauregg, Julius von
Wagner-Krankheit
erbl. Netzhautdegeneration mit höhergradiger Myopie, Linsentrübung, Glaskörperschrumpfung u. Netzhautablösung. Mehr zu Wagner-Krankheit
Wagner-Unverricht-Syndrom
Form der Polymyositis. Mehr zu Wagner-Unverricht-Syndrom
Wahl, Eduard von
(1833–1890), Chir., Dorpat. Mehr zu Wahl, Eduard von
Wahlreaktionsmethode
Testmethode zur Untersuchung differenzierter Reaktionsfähigkeit des Menschen durch Bestimmung der Reaktionszeit bei der Darbietung opt. u./o. akust. Reize, denen jeweils eine Antwortreaktion (z. B.... Mehr zu Wahlreaktionsmethode
Wahl-Symptom
durch die Bauchdecken sichtbare Darmschlingen u. Darmsteifungen bei mechan. Ileus. Mehr zu Wahl-Symptom
Wahn
inhaltl. Denkstörung, bei der Pat. nicht nachvollziehbare Überzeugungen entwickelt, die wegen ihrer subjektiven Gewißheit durch log. Argumentation nicht korrigierbar sind. Mehr zu Wahn
Wahnideen
die vom Subjekt mit Gewißheit erlebten, durch Argumente nicht korrigierbaren Vorstellungen, deren Inhalte nicht der Realität entsprechen. W. sind nicht zu einem zeitl. vor dem Wahnerleben liegenden... Mehr zu Wahnideen
Wahnstimmung
Stimmung des Unheiml., Vieldeutigen, auf deren Grundlage sich sehr oft Wahnideen entwickeln. Mehr zu Wahnstimmung
Wahn, synthymer
charakterist. Wahnformen bei affektiven Psychosen (hypochondr., Verarmungs- u. Versündigungswahn bei Depressionen; Größenwahn beim man. Syndrom). Mehr zu Wahn, synthymer
Wahnwahrnehmungen
wahnhafte Interpretation wirkl. Wahrnehmungen „ohne verstandesmäßig o. gefühlsmäßig verständl. Anlaß“ (K. Schneider) i. S. einer abnormen Bedeutung. Erstrangiges Sympt. bei Schizophrenien. Wahnform... Mehr zu Wahnwahrnehmungen
Wahrnehmung
zum Bewußtsein gelangende Zuflüsse von Informationen aus den Extero- u. Interorezeptoren, wobei die Großhirnrinde aktiviert sein muß (Wachheitszustand). Bei partieller Aktivität, wie sie im Traum v... Mehr zu Wahrnehmung
Wahrnehmung, außersinnliche
Parapsychologie. Mehr zu Wahrnehmung, außersinnliche
Wahrnehmung, entoptische
opt. Wahrnehmung, die unter best. Bedingungen im Auge selbst hervorgerufen wird, so z. B. die Netzhautgefäße bei diaskleraler Durchleuchtung (sog. Aderfigur) o. das feine Kapillarchagrin der Makula... Mehr zu Wahrnehmung, entoptische
Wahrnehmung, soziale
Social perception. Die Wahrnehmung eines Gegenstands o. einer Person entspricht nicht der Reizgrundlage, sondern wird durch von in der Person des Rezipienten, v. a. im Sozialbereich liegenden Fakto... Mehr zu Wahrnehmung, soziale
Wahrscheinlichkeit
Symbol P. Jedem mögl. Versuchsausgang A (Ereignis) eines Zufallsexperiments wird eine Zahl P(A), die W., zugeordnet, die Werte zwischen 0 u. 1 (bzw. 100 %) annimmt. Die W. vermittelt eine Vorstellu... Mehr zu Wahrscheinlichkeit
Wahrscheinlichkeitsrechnung
math. Disziplin, die sich mit den Rechenregeln für Wahrscheinlichkeiten beschäftigt. Wichtig ist der Additionssatz für Wahrscheinlichkeiten: Die Wahrscheinlichkeit dafür, daß mind. eines von zwei e... Mehr zu Wahrscheinlichkeitsrechnung
Wahrscheinlichkeitsverteilung
gibt an, mit welcher Wahrscheinlichkeit die mögl. Werte einer Zufallsvariablen angenommen werden. Spez. W. sind Normalverteilung, Binomialverteilung, Poissonverteilung. Mehr zu Wahrscheinlichkeitsverteilung
Waisen
Kinder, die beide Eltern durch Todesfall verloren haben. Mehr zu Waisen
Waksman, Selman Abraham
(1888–1973), Biochem., Mikrobiol., New Brunswick, N. J./USA. 1952 Nobelpreis für Med./Physiol. „für seine Entdeckung des Streptomycins, des ersten gegen die Tuberkulose wirksamen Antibiotikums“. Mehr zu Waksman, Selman Abraham
Walcher, Gustaf Adolf
(1856–1935), dt. Gyn., Stuttgart. Mehr zu Walcher, Gustaf Adolf
Walcher-Hängelage
Lagerung im Querbett, so daß das Gesäß die Bettkante überragt u. die Beine frei herabhängen. Hierdurch soll die Conjugata vera für das Eintreten des kindl. Kopfs ins mütterl. Becken erweitert werden. Mehr zu Walcher-Hängelage
Wald, George
(geb. 1906), amerik. Biol., Harvard/Boston. 1967 Nobelpreis für Med./Physiol. (mit R. A. Granit u. H. K. Hartline) „für die Aufdeckung primärer physiologischer und chemischer Vorgänge des Sehens“. Mehr zu Wald, George
Waldenström, Jan Gösta
(geb. 1906), schwed. Int., Lund. Mehr zu Waldenström, Jan Gösta
Waldenström-Krankheit
Morbus Waldenström, Makroglobulinämie. Mehr zu Waldenström-Krankheit
Waldenström-Syndrom
symptomat. petechiale Purpura bei Dys- u. Hyperglobulinämie unterschiedl. u. unbekannter Genese. Mehr zu Waldenström-Syndrom
Waldeyer, Heinrich Wilhelm Gottfried
(1836–1921), dt. Anat., Berlin. Mehr zu Waldeyer, Heinrich Wilhelm Gottfried
Waldeyer-Rachenring
lymphat. Rachenring, der sich aus den beiden Gaumenmandeln, der Zungenmandel, der Rachenmandel u. den beiden Tubenmandeln zusammensetzt. Abb. Mehr zu Waldeyer-Rachenring
Waldrebe
enthält Protoanemonin, lokal reizend (Wiesendermatitis), nach oraler Aufnahme u. Resorption Reizung des Magen-Darm-Trakts, in schweren Fällen Nephritis. Mehr zu Waldrebe
Walker, Arthur E.
(geb. 1907), Neurochirurg, Baltimore. Mehr zu Walker, Arthur E.
Walker, George
zeitgen. amerik. Pathol. Mehr zu Walker, George
Walker-Operation
Traktotomie des Tractus spinothalamicus. Leukotomie. Mehr zu Walker-Operation
Walker-Tumor
schnell wachsender Transplantationstumor mit 100%iger Angehrate u. z. T. spontaner Rückbildung. Nach etwa 2 Wochen Nekrosen im Zentrum. Mehr zu Walker-Tumor
Wallenberg, Adolf
(1862–1949), Int., Danzig. Mehr zu Wallenberg, Adolf
Wallenberg-Syndrom
laterales Oblongata-Syndrom, alternierendes Syndrom mit ipsilateraler Hemihypästhesie im Trigeminusversorgungsgebiet, Lähmungen des IX. u. X. Hirnnerven, zerebellare Ataxie, Horner-Syndrom; kontral... Mehr zu Wallenberg-Syndrom
Waller, August Volney
(1816–1870), brit. Physiol., Birmingham, Genf. Mehr zu Waller, August Volney
Waller-Degeneration
sek., absteigende Degeneration distal der Durchtrennungsstelle einer Nervenfaser mit Axonzerfall u. Markballenbildung in den Schwann-Zellen (Nachweis: Marchi-Methode). Nervenregeneration im PNS. Mehr zu Waller-Degeneration
Wallgren-Virusmeningitis
durch versch. Virusarten hervorgerufene Meningitis mit lymphozytärer Liquorreaktion u. guter Progn. Liquordiagnostik, Virusmeningitis. Mehr zu Wallgren-Virusmeningitis
Wallungen
Hitzewallungen, aufsteigende Hitzewellen. Klimakterium. Mehr zu Wallungen
Walrat
wachsartige Masse aus Schädelhöhlen, Rückgratknochen u. Speck des Pottwals (Physeter macrocephalus). Wegen des Gehalts an Cetylalkohol zu zahlreichen pharmaz. Produkten verarbeitet. Zum Schutz der ... Mehr zu Walrat
Walsh-Spektralanalyse
eine moderne Form zur Gewinnung des Leistungsspektrums bei Zufallsprozessen. Forschungsmäßig bisher für die signaltheoret. Analyse der impulsförmigen Neuronenaktivität, aber auch von EEG-Abschnitte... Mehr zu Walsh-Spektralanalyse
Walter-Reed-Klassifikation
klin. Stadieneinteilung der HIV-Infektion (HIV). WR0: Zugehörigkeit zu einer Hauptbetroffenengruppe ohne Nachweis von HIV-Antikörpern; WR1: HIV-Infektion; WR2: Vergrößerung der Lymphknoten; WR3: Re... Mehr zu Walter-Reed-Klassifikation
Walthard, Max
(1867–1933), dt. Gyn., Frankfurt a. M., Zürich. Mehr zu Walthard, Max
Walthard-Zellinseln
herdförmige Epithelzellansammlungen in der Rinde des Ovars. Vermutl. Ausgangsbezirk der Brenner-Tumoren. Mehr zu Walthard-Zellinseln
Walzenatelektase
bei Pleuropneumonie vorkommende Hochdrängung u. Fixierung der Unterlappenkante an der Brustwand. Nach Abheilen der Pneumonie tritt die Lunge mit Ausnahme der als W. eingerollten Unterlappenkante wi... Mehr zu Walzenatelektase

Quelle: Zetkin/Schaldach - Lexikon der Medizin. Dieses Werk einschließlich aller seiner Teile ist urheberrechtlich geschützt. Jede Verwertung außerhalb der engen Grenzen des Urheberrechts ist ohne Zustimmung des Verlages unzulässig und strafbar. © Elsevier GmbH, München

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