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Buchstabe Wa - Medizinlexikon (Seite 3 von 3)
Medizinisches Lexikon - W
- Wasserbruch
- Hydrozele. Mehr zu Wasserbruch
- Wasserdiurese
- Ausscheidung eines Harns, der im Verhältnis zum Plasma hypoosmolar ist. Harnkonzentrierung. Mehr zu Wasserdiurese
- Wasserenthärtung
- Beseitigung von gelösten Stoffen, die die Wasserhärte (Wasser) verursachen. Je nach der Natur dieser Stoffe erfolgt die E. durch Erhitzen mit anschließender Filtration (temporäre Härte; Kalziumkarb... Mehr zu Wasserenthärtung
- Wasserepidemie
- Epidemie mit Wasser als Übertragungsfaktor (Infektionserregerübertragung). Die fäkale Verunreinigung des Wassers führt immer dazu, daß verschiedenste Infektionserreger ins Wasser gelangen u. nach A... Mehr zu Wasserepidemie
- Wasserfalleffekt
- engl. Starling resistor effect. Physiologischerweise zeigen die für die Aufrechterhaltung eines normalen Ventilations-Perfusions-Verhältnisses mitentscheidenden Drücke folgende abnehmende Reihenfol... Mehr zu Wasserfalleffekt
- Wasserfieber
- Feldfieber, Leptospirosen. Mehr zu Wasserfieber
- Wasserglas
- stark alkal. wäßrige Lösung von Alkalisilikaten, die aufgrund partieller Hydrolyse überwiegend als Hydrogensalze M3HSiO4, M2H2SiO4 u. MH3SiO4 mit M = Na u. K vorliegen u. sich beim längeren Stehen ... Mehr zu Wasserglas
- Wasserhärte
- Wasser. Mehr zu Wasserhärte
- Wasserhaushalt
- beim gesunden Menschen entfallen rund 60 % des Körpergewichtes auf das Wasser. Die Knochen enthalten 20 %, die Muskulatur 75 %, der Liquor cerebrospinalis 99 % Wasser. Das Fettgewebe hat nur einen ... Mehr zu Wasserhaushalt
- Wasserhygiene
- Teilgebiet der Umwelthygiene u. i. e. S. der Kommunalhygiene, befaßt sich mit den Wechselwirkungen zwischen dem Umweltmedium Wasser u. dem Menschen mit dem Ziel der Gesunderhaltung der Bevölkerung.... Mehr zu Wasserhygiene
- Wasserintoxikation
- Wasservergiftung. Mehr zu Wasserintoxikation
- Wasserkopf, angeborener
- Hydrocephalus congenitus. Mehr zu Wasserkopf, angeborener
- Wasserkur
- Kneipp-Kur. Mehr zu Wasserkur
- Wassermann, August von
- (1866–1925), dt. Serol., Berlin. Mehr zu Wassermann, August von
- Wassermann-Reaktion
- Komplementbindungsreaktion zur Serodiagnose der Syphilis. Älteste Reaktion der Syphilisserologie. 1906 von Wassermann, Neisser u. Bruck beschrieben. Ursprüngl. wurde Luesleberextrakt als Antigen ve... Mehr zu Wassermann-Reaktion
- Wassermelonen-Magen
- gastroantrale vaskuläre Ektasie. Systematisierte antrale Teleangiektasien, wie sie bei Pat. mit Leberzirrhose bes. gefunden werden. Sie können zu rezidivierenden Blutungen führen. Mehr zu Wassermelonen-Magen
- Wasserpocken
- Alastrim. Mehr zu Wasserpocken
- Wasserreabsorption, fakultative
- Anteil der Wasserreabsorption in den Nieren, der unter Beteiligung von Vasopressin (antidiuretisches Hormon) erfolgt. Die f. W. betrifft etwa 15 % des glomerulären Filtratvolumens u. erfolgt v. a. ... Mehr zu Wasserreabsorption, fakultative
- Wasserreabsorption, obligatorische
- Anteil der Wasserreabsorption in den Nieren, der ohne Beteiligung von Vasopressin (antidiuretisches Hormon) erfolgt. Die o. W. betrifft etwa 85 % des glomerulären Filtratvolumens u. erfolgt v. a. i... Mehr zu Wasserreabsorption, obligatorische
- Wasserrettungsdienst
- spez. Dienst zur Sicherung von Rettungsmaßnahmen während der Badesaison, Überwindung von Katastrophen u. a. öffentl. Notständen. Der W. stützt sich auf ein weitverzweigtes Netz von Rettungsstatione... Mehr zu Wasserrettungsdienst
- Wassersackniere
- Hydronephrose. Mehr zu Wassersackniere
- Wasserscheu
- Hydrophobie. Mehr zu Wasserscheu
- Wasserschierling
- Cicuta virosa. Mehr zu Wasserschierling
- Wasserspeiergesicht
- typ., einem mittelalterl. Wasserspeier ähnl. Gesichtsform bei Pfaundler-Hurler-Krankheit (Systemerkrankung des Skeletts bei Mukopolysaccharidose I). Mehr zu Wasserspeiergesicht
- Wasserstoff
- chem. Symbol H; Ordnungszahl 1; relative Atommasse 1,0081. W. ist Bestandteil aller organ. Verbindungen. An zahlreichen Synthesen u. Abbaureaktionen in den Lebewesen sind Wasserstoffübertragungen (... Mehr zu Wasserstoff
- Wasserstoffakzeptor
- chem. Substanz, die Wasserstoff aufnehmen kann. Dabei wird der Wasserstoffdonator durch die H-Abgabe oxidiert, der W. durch die H-Aufnahme reduziert wie NAD+ (Nikotinsäureamid-adenin-dinukleotid), ... Mehr zu Wasserstoffakzeptor
- Wasserstoffbrückenbindung
- wichtige strukturstabilisierende, nichtkovalente Bindung in Proteinen, Nukleinsäuren u. a. Molekülen. Die W. entsteht zwischen zwei Molekülen o. Molekülgruppen, wenn sich ein Wasserstoffatom zwisch... Mehr zu Wasserstoffbrückenbindung
- Wasserstoffdonatoren
- Substanzen, z. B. Substrate des Intermediärstoffwechsels (Laktat, Malat), die aus ihrem Molekül Wasserstoff meist unter enzymat. Wirkung an eine andere Verbindung (Wasserstoffakzeptor) abgeben. Der... Mehr zu Wasserstoffdonatoren
- Wasserstoffionenkonzentration
- pH. Mehr zu Wasserstoffionenkonzentration
- Wasserstoffperoxid
- Oxidationsmittel mit desinfizierenden Eigenschaften. Gibt bei Kontakt mit Gewebe (Peroxidase) atomaren Sauerstoff ab. Anwendung zur Gewebe- u. Wunddesinfektion (3%ig). In 10%iger Lösung als Desinfe... Mehr zu Wasserstoffperoxid
- Wasserstoffübertragung
- von Dehydrogenasen (Oxidoreduktasen) katalysierte Stoffwechselreaktionen, an denen Pyridinnukleotide (NAD+, NADP+) o. Flavine als Coenzyme beteiligt sind. Der Wasserstoff wird von Donatoren (Metabo... Mehr zu Wasserstoffübertragung
- Wasservenen
- von Ascher gefundene episklerale Abflußkanäle des Kammerwassers, die aus den Kollektorkanälchen des Schlemm-Kanals hervorgehen u. das Kammerwasser in die episkleralen Venen ergießen, wo es zunächst... Mehr zu Wasservenen
- Wasservergiftung
- Zustand, der bei fortgesetzter übermäßiger Wasseraufnahme u. verminderter Wasserabgabe durch gestörte Nierenfunktion o. inadäquate ADH-Sekretion (SIADH) eintreten kann. Laborchem.: Plasmahypotonie,... Mehr zu Wasservergiftung
- Wasserverlust, transepidermaler
- Wasserverlust durch die Haut (Perspiratio insensibilis). Bei Neugeborenen u. bes. Frühgeborenen in den ersten Lebenstagen deutl. erhöht. Der t. W. erhöht Wärmeverlust sowie Sauerstoffbedarf u. kann... Mehr zu Wasserverlust, transepidermaler
- Wasserversuch
- Volhard-Versuch. Mehr zu Wasserversuch
- Wasserzahl
- die Menge Wasser in Prozent, die in eine Salbengrundlage eingearbeitet werden kann. Mehr zu Wasserzahl
- Wasserzentrum
- Durstzentrum. Mehr zu Wasserzentrum
- Wasting disease
- Bei Versuchstieren nach neonataler Thymektomie Schwundsyndrom mit letalem Ausgang infolge fehlender zellvermittelter Immunabwehr. Die W. d. beginnt wenige Wochen nach vollständiger Thymektomie mit ... Mehr zu Wasting disease
- Wasting-Syndrom
- bei AIDS auftretende Kachexie mit hochgradigem Gewichtsverlust, Diarrhöen bei fortgeschrittenem Immundefekt, Enteropathie u. Fieber. Mehr zu Wasting-Syndrom
- Waterhouse, Rupert
- (1873–1958), brit. Arzt, Bath. Mehr zu Waterhouse, Rupert
- Waterhouse-Friderichsen-Syndrom
- Marchand-Waterhouse-Friderichsen-Syndrom, sog. Nebennierenapoplexie. Eine bei Meningokokkenmeningitis beobachtete, aber auch durch gramnegative Bakterien verursachte, perakut verlaufende Sepsis (Se... Mehr zu Waterhouse-Friderichsen-Syndrom
- Waterlow-Skala
- in Großbritannien entwickelte Skala zur Einschätzung u. Beurteilung der Dekubitusgefährdung eines Pat. Die Skala umfaßt zehn Variablen: 1. Körperbau/Gew. im Verhältnis zur Größe, 2. Hauttyp/opt. fe... Mehr zu Waterlow-Skala
- Waterston-Anastomose
- Anastomose, aortopulmonale. Mehr zu Waterston-Anastomose
- Watschelgang
- Entengang. Mehr zu Watschelgang
- Watson, Cecil J.
- (geb. 1901), Arzt, Minneapolis. Mehr zu Watson, Cecil J.
- Watson, James Dewey
- (geb. 1928), amerik. Biochem., Cambridge, Mass., Boston. 1962 Nobelpreis für Med./Physiol. (mit F. H. C. Crick u. M. H. F. Wilkins) „für die Entdeckung der Molekularstruktur der Nukleinsäuren und i... Mehr zu Watson, James Dewey
- Watson-Crick-Modell
- 1953 publiziertes Strukturmodell der Desoxyribonukleinsäure. Mehr zu Watson-Crick-Modell
- Watson-Kapsel
- Saugbiopsiekapsel zur peroralen Dünndarmbiopsie. Mehr zu Watson-Kapsel
- Watson-Schwartz-Test
- Methode zum Nachweis von Porphobilinogen im Harn. Porphobilinogen wird durch die Ehrlich-Aldehydreaktion angezeigt, Differenzierung von Urobilinogen durch die sog. Umkehrprobe, indem zu Ehrlich-Rea... Mehr zu Watson-Schwartz-Test
- Watson-Syndrom
- bisher wenig bekanntes Syndrom mit valvulärer Pulmonalstenose, Café-au-lait-Flecken u. geistiger Retardierung. Von Neurofibromatose abgrenzbar. Evtl. dominanter Erbgang. Mehr zu Watson-Syndrom
- Watt
- die abgeleitete, kohärente SI-Einheit der Leistung. Einheitensystem, internationales. Mehr zu Watt
- Watt, James
- (1736–1819), brit. Feinmechaniker u. Ingenieur, Glasgow, Birmingham. Mehr zu Watt, James
- Watte
- lockere, meist in Schichten (aus Floren) aufgebaute Fasermasse aus bis zur einzelnen Faser aufgeschlossenen Faserstoffen, wobei die Fasern nur durch die natürl. Haftung zusammengehalten werden. Roh... Mehr zu Watte
- Watte, blutstillende
- Eisenchloridwatte. Mit Solutio Ferri chlorati getränkte u. getrocknete Watte zur lokalen Anwendung bei kapillären Blutungen, wirkt durch Eiweißfällung blutstillend. Mehr zu Watte, blutstillende
- Wattefilter
- als dichtgepackte, heißluftsterilisierte, trockene Watte zur Filtration von Luft im Gebrauch. Mehr zu Wattefilter
- Watteverband
- Schanz-Wattekragen. Mehr zu Watteverband
- Wattkrankheit
- Pernio. Mehr zu Wattkrankheit
- Wattsekunde
- 1 Ws = 1 VAs = 1 Joule = 0,239 cal. Elektr. Energiemaß. Produkt aus Leistung in Watt u. Dauer des Stromflusses. Mehr zu Wattsekunde
- Waßmund, Martin
- (1892–1956), Kieferchirurg, Berlin. Arbeitete auf den Gebieten Frakturbehandlung u. prakt. Chir. der Kiefer. Mehr zu Waßmund, Martin
Quellen:
- Zetkin/Schaldach - Lexikon der Medizin. © Elsevier GmbH, München
- Schäffler/Menche - Gesundheit heute - Laborwerte. © Knaur Ratgeber Verlag, München
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