Adaptationsstörung - Medizinlexikon

A. des Neugeborenen: Anpassungssyndrom beim Übergang vom intra- zum extrauterinen Leben, betrifft bes. den Stoffwechsel u. das endokrine System (Hypoglykämie, Hypokalzämie), das Herz-Kreislaufsystem u. die Lunge (persistierender fetaler Kreislauf, kardiopulmonales Adaptationssyndrom, transitor. Tachypnoe), die Leber (Hyperbilirubinämie), die Nierenfunktion mit Elektrolyt- u. Wasserhaushalt (Ödeme, Neugeborenentetanie) u. das Gerinnungssystem (Morbus haemorrhagicus neonatorum), bei Frühgeborenen auch das Zentralnervensystem (Apnoen der Frühgeborenen).

Eingewöhnungsschwierigkeiten von Säuglingen, Kleinkindern u. jüngeren Kindern in Kindereinrichtungen, bes. ausgeprägt im 2. Lj. Häufige Sympt.: Nahrungsverweigerung, Erbrechen, Diarrhö, Gewichtsverlust, Infektanfälligkeit, Weinerlichkeit, Schlafstörungen, Regression. Ursache ist oft die noch nicht entwickelte Fähigkeit, sich auf den Umweltwechsel einzustellen, auch bei psych. Fehlentwicklung.

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