Äthylenoxidsterilisation - Medizinlexikon

dient der Sterilisation von hitzeempfindl. Sterilisiergut, z. B. Herz-Lungen-Maschinen, Endoskopen, Kunststoffkathetern, in keimdichten Folien mit dem keimtötenden mit Luft explosiven, giftigen Gas Äthylenoxid. Vor der Ä. muß das Sterilisiergut keimarm sein u. ggf. vorbereitet werden. In der Ä. sollten nur Materialien sterilisiert werden, für die eine Sterilisation durch trockene Hitze o. eine Dampfsterilisation nicht in Frage kommt. Im Pränatitest wird die Ä. überprüft (Sterilisationsindikator). Als Sicherheitsindikator wird Aebrolinol verwendet. Nach der Ä. sind die Stoffe, Zubereitungen u. Gegenstände als steril zu bezeichnen, wenn sie vor Rekontamination geschützt u. in verschweißten Folien nicht länger als 12 Monate gelagert wurden (Sterilgut).

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