Afferent-loop-Syndrom - Medizinlexikon

Syndrom der zuführenden Schlinge; durch Abflußbehinderung (Abknickung, Bridenbildung, Stenose des Stomas, Torquierung, engen Mesokolonschlitz, Verlegung durch Stumpfkarzinom) o./u. übermäßige Auffüllung (zu tief angesetzte Schlinge) hervorgerufenes Beschwerdebild, das gleichzeitig durch Stase mit einem Syndrom der blinden Schlingen vergesellschaftet sein kann. Die Schmerzen treten vorwiegend nach Nahrungsaufnahme im re. Oberbauch auf u. verschwinden nach explosionsartigem Erbrechen. Abb.

Afferent-loop-Syndrom. Syndrom der zuführenden Schlinge<br />a: zu tief angesetzte Schlinge; b: Abflußbehinderung aus der Schlinge
Afferent-loop-Syndrom. Syndrom der zuführenden Schlinge
a: zu tief angesetzte Schlinge; b: Abflußbehinderung aus der Schlinge

© Elsevier GmbH, München

Zurück

Verwandte Artikel

  • MELAS-Syndrom

    Das MELAS- Syndrom ist eine mitochondriale Enzephalomyopathie in Zusammenhang mit Laktatazidose und stroke-like-episodes.

  • Omenn-Syndrom

    Das Omenn - Syndrom ist eine kombinierte Störung der T-, B- und NK-Zell-Immunantwort, die zu einer inadäquaten Reaktion des Organismus bei Einwirkung immunogener Reize führt.

  • Gitelman-Syndrom

    Vererbte Tubulopathie, das Gitelman-Syndrom ist ähnlich Bartter-Syndrom; aber mit Hypomagnesiämie verminderter Kalziumausscheidung, hypokaliämischer Alkalose, Salzverlust, Hypotension

© 2007 - 2012 imedo GmbH, alle Rechte vorbehalten.
Die unter www.imedo.de angebotenen Dienste und Inhalte sind ausschließlich zu Informationszwecken bestimmt und können in keinem Fall professionelle Beratung oder die Behandlung durch einen Arzt ersetzen