Agglutination - Medizinlexikon

Zusammenballung, Verklebung, Verklumpung von partikulären Antigenen (z. B. Erythrozyten u. Bakterien) durch spezif. Antikörper, die Brücken zwischen den antigenen Determinanten bilden. Die hierbei beteiligten Antigene werden als Agglutinogene, die entsprechenden Antikörper als Agglutinine bezeichnet. Die leicht sichtbaren Agglutinationsreaktionen werden vielfältig in der Serol. eingesetzt. Sie werden auf Objektträgern, Tüpfelplatten, Mikrotiterplatten o. in kleinen Röhrchen ausgeführt. Bei der direkten A. tragen die zu agglutinierenden Partikel das Antigen direkt auf ihrer Oberfläche. Bei der indirekten bzw. passiven A. wird das Antigen auf inerte Träger, z. B. Erythrozyten, Latex, aufgebracht; z. B. Widal-Reaktion, Gruber-Widal-Reaktion, Hämagglutination.

© Elsevier GmbH, München

Zurück

Verwandte Artikel

  • Autoimmunhämolytische Anämie durch Kälteagglutinine vom Typ IgM

    Die Definition der autoimmunhämolytischen Anämie durch Kälteagglutinine vom Typ Ig M umfasst: Autoimmunkrankheit Anämie durch Autoimmunantikörper Kälteagglutinine = komplementaktivierende, bei 0 - 5o C stark agglutinierende Autoantikörper Niedrigtitrige Käl...

© 2007 - 2012 imedo GmbH, alle Rechte vorbehalten.
Die unter www.imedo.de angebotenen Dienste und Inhalte sind ausschließlich zu Informationszwecken bestimmt und können in keinem Fall professionelle Beratung oder die Behandlung durch einen Arzt ersetzen