Akrokranie - Medizinlexikon

Schädeldysmorphien, die in reiner Form o. in vielfältigen Kombinationen das Erscheinungsbild des Turmschädels (Turrizephalie) i. w. S. bestimmen. Gemeinsame Kennzeichen sind die größere Schädelhöhe im Verhältnis zum Schädelumfang u. die allmähl. Einengung des Schädelinnenraums, die zum begrenzenden Faktor der Gehirnentwicklung wird (Stenozephalie). Verformung der Schädelbasis führt zur Einengung der Durchtrittsöffnungen für Hirnnerven. Der A. liegen vorzeitige Verknöcherungen der Schädelnähte in mannigfaltigen Kombinationen zugrunde. Es gibt viele Einteilungsversuche, die durch Überschneidungen kompliziert werden:

Dolichozephaler Turmschädel: Dolichozephalie, Leptozephalie, Klinozephalie, Sphenozephalie mit der Sonderform der Skaphozephalie.

Brachyzephaler Turmschädel: Oxyzephalie, Pachyzephalie, Platyzephalie mit der Sonderform Trigonozephalie, Trochozephalie, Plagiozephalie.

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