GPT (Glutamat-Pyruvat-Transminase, AL[A]T, Alaninamino-Transferase) - Laborwerte-Lexikon

Referenzbereich Blut [GN; TLD]

  • Frauen: < 35 U/l (Messung bei 37 °C)
  • Männer: < 50 U/l (Messung bei 37 °C)
  • Kinder über ein Jahr: < 50 U/l (Messung bei 37 °C)

Hintergrund

Die GPT (Glutamat-Pyruvat-Transminase, AL[A]T, Alaninamino-Transferase) ist einer der wichtigsten Leberwerte.

Die GPT gehört zu den Transaminasen . Sie ist vorwiegend in der Leber zu finden, weshalb GPT-Erhöhungen meist durch Lebererkrankungen bedingt sind. Da die GPT frei im Zelleib schwimmt, gelangt sie schon bei relativ geringen Schädigungen ins Blut und eignet sich als Suchtest. Die GPT allein entdeckt mehr als 80 % aller Leberkranken (Sensitiviät).

Die GPT wird in der Regel zusammen mit weiteren Leberwerten betrachtet. Als Suchtest wird sie mit der AP und der Cholinesterase empfohlen . Diese Kombination hat eine Sensitivität von 95 %. Bei bekannter Lebererkrankung werden meist AP, Bilirubin , Gamma-GT , GLDH und Quickwert mitbestimmt.

Bestimmung im Blut

  • Screening (Vorsorgeunterschung) auf Lebererkrankungen
  • Diagnose und Verlaufskontrolle von Erkrankungen der Leber und Gallenwege
  • Unklare Bauchbeschwerden, unklare Bewusstlosigkeit

GPT-Erhöhung

Lebererkrankungen jeglicher Ursache

© 2008 Knaur Ratgeber Verlag, München

Alaninaminotransferase - Medizinlexikon

Synonyme: ALAT

früher Glutamat-Pyruvat-Transaminase (GPT); eine Aminotransferase, die die reversible Übertragung der Aminogruppe des Alanins auf Alphaketoglutarat katalysiert. Dabei entstehen Pyruvat u. Glutaminsäure.

© Elsevier GmbH, München

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