Albumine - Medizinlexikon

Plasmaderivate.

wichtige, formal definierte Gruppe von tier. u. pflanzl. Proteinen, die in Wasser lösl. u. durch Neutralsalzlösungen erst bei hoher Konzentration fällbar sind; wichtige tier. Vertreter sind z. B. Serum-, Milch-, Eieralbumin, ferner das Myogen der Muskulatur; wichtige pflanzl. Vertreter: Leukosin (in Weizen-, Roggen-, Gerstensamen enthalten), Legumelin (in Leguminosen), das stark giftige Ricin (im Rizinussamen).

wichtige tier. Eiweiße mit einer relativen Molmasse zwischen 17 000–80 000, wasserlösl., stark hydratisierend u. schwer aussalzbar; bestehen aus reichl. S-haltigen Aminosäuren u. wenig Glycin; sind hauptsächl. für den onkot. Druck im Gefäßsystem verantwortl. u. zuständig für den Transport endo- u. exogener Stoffe im Blut. Albuminmangel führt zu Ödemen u. Transsudaten in Körperhöhlen. Normalbereich im Serum des Menschen 536–580 ?mol/l (3,7–4,0 g/l); außerdem in Milch, Lymphe u. a. Körperflüssigkeiten enthalten.

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