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Analgetikanephropathie - Medizinlexikon
Synonyme: Phenacetinniere
nach jahrelangem Schmerzmittelmißbrauch, insbes. von phenacetinhaltigen Präparaten, entstehende chron. interstitielle Nephritis. Die A. ist gekennzeichnet durch Anämie, tubuläre Insuffizienz (Elektrolytverlust, Azidose) u. Papillennekrosen. Selten hingegen sind Proteinurie u. Erythrozyturie. Hypertonus ist ein Spätsymptom. Typ. schmutziggraue Hautfarbe der Pat. Histol. finden sich eine lympho-plasma-histiozytäre Infiltration u. Fibrosefelder der Nierenrinde. Die Glomeruli sind meist erhalten (Glomerulus corpusculi renalis). Die Tubuli renalis weisen verdickte Basalmembranen auf u. sind teils atroph., teils herdförmig erweitert. Markkegel sind überwiegend sklerosiert u. kalkig inkrustiert. Die A. ist pathognomon. Bestandteil des Analgetikasyndroms.
© Elsevier GmbH, München
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Analgetikanephropathie
Die Analgetikanephropathie ist eine chronisch tubulo-interstitielle Nephritis die mit jahrelangem Missbrauch von Mischanalgetika assoziiert ist. (Phenacetinhaltige, nichtsteroidale Analgetika wie z.B. Kombination aus Paracetamol, ASS, Coffein)

