Angioorganopathie, diabetische - Medizinlexikon

Gefäßveränderungen der kleinen Arterien, Arteriolen (Mikroangiopathie) der Organe (Niere, Auge, ZNS) u. akralen Gefäße. Diabet. Angiopathie der Extremitäten: charakterisiert durch schnellen Übergang von Stadium I zu IV (Durchblutungsstörungen, chronisch arterielle); Neigung zur „feuchten Gangrän“. Morphol. Grundlage der diabet. Mikroangiopathie sind Endothelproliferationen, die von mukopolysaccharidreichen Fibrinnetzen umgeben sind; bei Makroangiopathie häufig Kombination mit Mediaverkalkungen. Pathogenet. Abgrenzung zur Arteriosklerose unklar. Abb.

Diabetische Angioorganopathie mit Gangrän
Diabetische Angioorganopathie mit Gangrän

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