Angiotensine - Medizinlexikon

drei Peptide, von denen eine die inaktive (Angiotensin I, Dekapeptid), die anderen die aktiven Formen (Angiotensin II, Oktapeptid; Angiotensin lIl, Heptapeptid) darstellen. A. I entsteht proteolyt. aus dem Alpha-2-Globulin-Angiotensinogen, durch das proteolyt. Enzym Renin vermittelt. A. I wird durch Abspaltung von zwei Aminosäuren in A. II umgewandelt, A. III wird aus A. II unter Einwirkung von Aminopeptidasen gebildet. A. II u. A. III stimulieren die Aldosteronproduktion u. Ausschüttung, A. II ist die stärkste blutdrucksteigernde Substanz mit vasokonstriktor. Wirkung auf die präkapillären Gefäße. A. II stellt einen bedeutsamen Wachstumsfaktor dar. Bildung von A. II u. A. III auch in den Endothelzellen versch. Organe (u. a. Herz, Gehirn, Gefäßwand, Niere). A. III besitzt besondere Bedeutung i. R. organgebundener Renin-Angiotensin-Systeme. Die Wirkung von A. II erfolgt über AT I u. AT II Rezeptoren.

© Elsevier GmbH, München

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