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Antithrombine - Medizinlexikon
Hemmstoffe der Thrombinwirkung. Sie wirken einer ungehinderten Ausbreitung der lokal aktivierten Gerinnung entgegen. Die hemmende Wirkung beruht auf der Bildung von Enzym-Inaktivator-Komplexen, die rasch vom RHS (Monozyten-Makrophagen-System) phagozytiert werden. Die meisten A. sind nicht thrombinspezif., sondern hemmen mehrere proteolyt. Enzyme des Gerinnungs-, Fibrinolyse- u. anderer Systeme des Organismus. Antithrombin III (Komplexbildung mit allen Gerinnungsenzymen, v. a. Thrombin u. Faktor Xa, Heparin beschleunigt die Antithrombin III-Thrombin-Komplexbildung), Heparin-Cofaktor II (spezif. Komplexbildung mit Thrombin, Heparin aktiviert in hohen Konzentrationen), Alpha-2-Makroglobulin (Komplexbildung mit Thrombin u. Kallikrein), Alpha-1-Antitrypsin (Komplexbildung mit Thrombin, Faktor XIa, Kallikrein), Fibrinogenspaltprodukte hemmen Thrombinaktivität u. Fibrinmonomerpolymerisation.
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