Aquäduktdrainage - Medizinlexikon

Das von Torkildsen angegebene Operationsverfahren zur Wiederherstellung der freien Liquorzirkulation bei Verlegung des Aquaeductus Sylvii infolge inoperabler o. nicht total entfernbarer, mittelhirnnaher Kleinhirntumoren, Tumoren der Mittellinie u. a. mit vorgeschaltetem Hydrocephalus occlusus. Technik: Unter Umgehung des Passagehindernisses verbindet ein subkutan o. subossal geführter Kunststoff- bzw. Gummikatheter den Seitenventrikel mit der Cisterna magna. Verschluß der Foramina Monroi erfordert die Anlage einer doppelseitigen Drainage.

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