ARAS - Medizinlexikon

Abk für aszendierendes retikuläres System; umfaßt die zentralen tegmentalen Areale der Hirnstammachse, insbes. große Teile, von der Metulla bis zum thalamokortikalen System reichend. A. erfüllt seine aktivitätsregulierende Funktion durch die es charakterisierende netzartige (retikuläre) Verschaltung zahlreicher multipolarer Neurone mit kurzen Fortsätzen, von denen ein größerer Anteil exzitator. Natur ist u. dadurch das A. stark aktiviert (sog. energisierende Funktion), Formatio reticularis. Die mehr rostral, thalamuswärts befindl. Zellen besitzen längere Axone, die die postsynapt. entstandenen Erregungen der retikulären Neurone entweder in den Thalamus o. extrathalam. in versch. Regionen des limbischen Systems gelangen lassen.

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