Arbeitshyperämie - Medizinlexikon

gesteigerte Durchblutung eines Muskels während seiner Tätigkeit; bewirkt durch eine cholinerge sympath. Vasodilatation u. durch eine Erweiterung der Gefäße infolge extrazellulärer Anhäufung von Stoffwechselprodukten (Metabolite wie CO2, Milchsäure, Kalium o. Adenosinphosphate). Die gleichzeitig bestehende allg. Erhöhung des Vasokonstriktorentonus (Vasomotoren) wird hier nicht wirksam, wohl aber in der nichtarbeitenden Skelettmuskulatur (kollaterale Vasokonstriktion).

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