Biegung - Medizinlexikon

physiol. wichtige Beanspruchungsform des Skelettsystems, wobei durch äußere, zur Knochenlängsachse senkrecht wirkende Kräfte, in jedem Querschnitt infolge der Durchbiegung der Knochen Zug-, Druck- u. Tangentialspannungen entstehen. Die Zug- bzw. Druckspannungen sind in den Randzonen des Querschnitts am stärksten. Dazwischen gibt es eine gedachte Linie (neutrale Faser), auf der die Zugbeanspruchung in eine Druckbeanspruchung übergeht u. keine Längenänderung erfolgt. Die Durchbiegung der Knochen hängt von der Kraft, dem Elastizitätsmodul der Knochensubstanz, von der Knochenlänge u. der geometr. Form des Querschnitts (Widerstandsmoment) ab.

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