Blastenschub - Medizinlexikon

Blastenphase, Blastenkrise: bei 89 von 100 Pat. mit chron. myelo. Leukämie im Krankheitsverlauf auftretende exzessive Vermehrung von Myeloblasten (seltener Lymphoblasten), womit das Krankheitsbild einer unreifzelligen Leukämie entspricht, jedoch sich durch ausgeprägte Therapieresistenz auszeichnet. B. ist als terminales Geschehen aufzufassen. Die Diagn. B. ist dann zu stellen, wenn Myeloblasten, Promyelozyten u. Blutbasophile zusammen 30 % der Zellen bei der Leukozytendifferentialzählung überschreiten. Abb.

Blastenschub bei chronischer myeloischer Leukämie, Blutausstrich, Pappenheim-Färbung
Blastenschub bei chronischer myeloischer Leukämie, Blutausstrich, Pappenheim-Färbung

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