von Septumi
Blutgerinnung - Medizinlexikon
plasmat. Teil der Blutstillung, gehört zum Schutzmechanismus des Organismus gegen den Verlust von Blut. Nach endogener (intravaskulärer) o. exogener (extravaskulärer) Auslösung der B. wird über eine Kaskade versch. proteolyt. Enzyme (Gerinnungsfaktoren: Tab.) Prothrombin (II) in die Protease Thrombin umgewandelt. Diese bildet durch limitierte Proteolyse aus dem lösl. Faserprotein Fibrinogen unter Mitwirkung des Enzyms XIIIa vernetztes unlösl. Fibrin zur Abdichtung verletzter Gefäße. Der komplexe Vorgang der B. wird durch spezif. Hemmstoffe, z. B. Antithrombine, u. Wechselwirkung mit proteolyt. Systemen (Protein C, Protein S, Thrombomodulin, Kallikrein-Kinin-System, Fibrinolyse) in Form eines labilen Gleichgewichts gesteuert. Erworbene u. genet. bedingte Störungen der B. sind Anlaß der Koagulopathien. Tab. Abb.
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Ein Thrombus (auch:Blutgerinnsel, Embolus, Gefäßverschluß) ist der medizinische Begriff für einen Blutpfropf in einem Blutgefäß. Dagegen wird für das Blutgerinnsel der Begriff Koagulum verwendet. Thromben können sowohl im venösen als auch im arteriellen Teil des Blutkreislaufs entstehen. Ein Thrombus kann das Gefäß als festsitzender Thrombus an seiner Entstehungsstelle verstopfen, oder er kann sich lösen, vom Blutstrom mitgerissen werden und an anderer Stelle Verstopfungen verursachen,...
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