Bronchopneumonie - Medizinlexikon

häufigste Form der Pneumonien beim Erwachsenen, die aus einer absteigenden Infektion der Luftwege entsteht (Tracheobronchitis) u. eine intraalveoläre Herdpneumonie darstellt. Die dorsalen u. basalen Anteile der Lungen sind bevorzugt. Da die Herde nicht gleichzeitig entstehen, histol. wechselnd eitriges, fibrinöses o. seröszelliges Exsudat. Meist fibrinöse o. fibrinös-eitrige Begleitpleuritis. Erreger meist Pneumokokken, Streptokokken o. Staphylokokken, Haemophilus influenzae. B. ist röntg. durch multiple weichfleckige Infiltrate darstellbar. Die B. ist meist ein sek. Leiden. Kann sich entwickeln aus akuter o. chron. Bronchitis, bei schlechtem Allgemeinzustand mit Infektabwehrschäden, bei chron. Linksherzinsuffizienz (hypostat. B.) u. bei direkter Schädigung (Aspirationsbronchopneumonie, Respiratorbeatmung) des Bronchialsystems.

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