Bulimia nervosa - Medizinlexikon

zu den Eßstörungen gehöriges psychosomat. Krankheitsbild, das durch Eßanfälle u. anschließende Kontrollmaßnahmen (selbstinduziertes Erbrechen, Laxanzien o. Diuretika, strenge Diäten, Fastenkuren o. übermäßige körperl. Betätigung) gekennzeichnet ist. Im Ggs. zur Anorexia nervosa besteht meistens Normgewicht. Auslösend: Episoden der Einsamkeit, Verstimmung o. seel. Spannung. Organ. Folgeschäden: Elektrolytstörungen, Zahnschäden, sek. Amenorrhö. Ther.: Neben einem psychoanalyt. orientierten Vorgehen werden verhaltenstherapeut. Ansätze zur Modifikation des Eßverhaltens u. system.-familientherapeut. Verfahren eingesetzt. Anorexia nervosa.

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