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Caissonkrankheit - Medizinlexikon
Synonyme: Druckfallkrankheit Druckluftkrankheit
Form der Dekompressionskrankheit (Taucherkrankheit). Als Folge der Entwicklung von Gasblasen entsteht eine Gasembolie (Hauptanteil Stickstoff bei Luftatmung) mit Durchblutungsstörungen o. Gewebezerreißungen (z. B. durch Druckabfall bei zu schneller Dekompression, d. h. Ausschleusen o. Auftauchen). Typ I bei Manifestation der Erscheinungen im Stütz- u. Bindegewebesystem, Typ II beim Auftreten von Hirn- u. Rückenmarksymptomen. Ther. durch Rekompression, bei der der Pat. in einer Druckkammer erneut erhöhtem Luftdruck ausgesetzt u. anschließend (z. T. unter Sauerstoffbeatmung) langsam ausgeschleust wird. Eine chron. C. kann sich an eine akute C. anschließen o. nach einem beschwerdefreien Intervall entwickeln. Typ. Veränderungen dann am Skelett (z. B. asept. Knochennekrosen im Humeruskopfbereich, kniegelenknah o. Femurkopfbereich). C. tritt auch bei plötzl. Druckabfall in Flugzeugen u. bei Weltraumunfällen auf. Berufskrankheiten, Dekompressionskrankheit.
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Bei der Caisson-Krankheit entstehen Schäden durch Gasembolien durch zu schnelle Dekompression nach Aufenthalt in Bereichen mit hohem Umgebungsdruck.

