Chalone - Medizinlexikon

ihrer chem. Natur nach Peptide, Proteine u. Glykoproteine (relative Molmasse 4 000–40 000), die gewebespezif., aber artunspezif. reversibel die Zellteilung hemmen, indem sie im Zellzyklus den Übergang von der G1-Phase in die S-Phase o. von der G2-Phase in die Mitosephase blockieren. Die proliferationshemmende Wirkung könnte Bedeutung in der Tumortherapie sowie in der Immunsuppression erlangen. Anti-Chalone heben die Hemmung wieder auf.

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