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Charpie - Medizinlexikon
gezupfte Leinwand, die in versch. Formen (trockene Charpiebäuschchen, Charpiekugeln etc.) zum Verbinden u. auch zum Ausstopfen der Wunden u. Geschwüre angewandt wurde. Der Gebrauch der C. war schon bei den gr. u. röm. Ärzten bekannt (motós bzw. linamentum). Zur Zeit der arab.-islam. Med. des Mittelalters u. später bediente man sich der trockenen C. nur selten u. bevorzugte Salben u. Pflaster.
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