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Cholelithiasis - Medizinlexikon
Gallensteinerkrankung, i. e. S. Cholezystolithiasis. In allen Industrieländern sehr häufig vorkommende Erkrankung (etwa 15 % der Erwachsenen), die bei Frauen, Übergewichtigen, Diabetikern bes. oft beobachtet wird. Eine entscheidende Rolle bei der Steinentstehung spielt ein Mißverhältnis von Cholesterin zu Gallensäuren u. Phospholipiden, weniger häufig ein Überangebot an Gallenfarbstoffpigmenten, wobei genet. Faktoren u. Umweltfaktoren (Ernährung) beteiligt sind. Die C. kann mit typ. Gallenkoliken o. auch unbestimmten Druckschmerzen verbunden sein bzw. ganz stumm bleiben. Häufige Folgen sind: Cholezystitis, Cholangitis, Steinperforation, Gallenblasenkarzinom.
© Elsevier GmbH, München
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