Cocain - Medizinlexikon

Benzoesäureester des Methylekgonins, in den Blättern von Erythroxylun coca vorkommend; sicher wirkendes Schleimhautoberflächenanästhetikum. Lähmt sensible Nervenendigungen u. entsprechende Reizleitung. Anästhesie hält 1/2–1 h an. C. sensibilisiert gegenüber Adrenalin. Nach Resorption ZNS-Wirkungen; Erregung, Euphorie. C. ist Rauschgift (Cocainismus); v. a. starke psych. Abhängigkeit, C. unterliegt dem Betäubungsmittelgesetz.

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