Coenzym - Medizinlexikon

niedrigmolekulare, organ., nichtproteinartige Substanz, die über hochspezif. Wechselwirkung in stöchiometr. Menge an das Enzymprotein gebunden wird u. für den katalyt. Prozeß essentiell ist. Cosubstrate sind locker (dissoziabel) gebundene C. (Nikotinsäureamid-adenin-dinukleotid, Nikotinsäureamid-adenin-dinukleotidphosphat, Coenzym A); prosthetische Gruppen sind fest gebundene C. (Flavine, Häm, Pyridoxal-5-phosphat). In der Zelle durchläuft jedes C. Kreisprozesse, in denen es regeneriert wird. Viele C. sind Vitamine o. werden im Stoffwechsel aus Vitaminen synthetisiert (Biotin; NAD u. NADP aus Nikotinsäure, Flavine aus Riboflavin, Tetrahydrofolsäure aus Folsäure, Thiaminpyrophosphat aus Thiamin, Vitamin B1).

© Elsevier GmbH, München

Zurück

Verwandte Artikel

  • Migräne: Migräneanfälle vermeiden und effektiv behandeln

    Migräne ist eine der häufigsten Kopfschmerzformen mit Schwerpunkt zwischen dem 35. und 45. Lebensjahr. Etwa sechs bis acht Prozent aller Männer und sogar 12 bis 14 Prozent aller Frauen leiden unter einer Migräne. Während des Lebens erleidet jede vierte Fra...

© 2007 - 2012 imedo GmbH, alle Rechte vorbehalten.
Die unter www.imedo.de angebotenen Dienste und Inhalte sind ausschließlich zu Informationszwecken bestimmt und können in keinem Fall professionelle Beratung oder die Behandlung durch einen Arzt ersetzen