Cor pulmonale - Medizinlexikon

über der Norm liegende Druckbelastung des re. Ventrikels durch Einschränkung des kapillären Gesamtquerschnitts. Akutes C. p. bei plötzl. Verlegung von mehr als 50 % des Gesamtgefäßquerschnitts infolge Embolisation, seltener bei akuter Bronchialobstruktion. Wegen fehlender Adaptationszeit meist irreversible Herzinsuffizienz u. letaler Ausgang. Beim chron. C. p. kommt es über längere Zeit zu einer Adaptation des re. Ventrikels an den erhöhten pulmonalen Gefäßwiderstand in Form einer Myokardhypertrophie. Hauptursache des chron. C. p. sind chronische unspezifische Lungenkrankheiten, prim. pulmonale, parenchymatöse o. vaskuläre Erkrankungen. Klin. Zeichen: Herzinsuffizienz mit Anfällen von Kurzatmigkeit bis zum asthmoiden Anfall.

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