Deckglaspräparate - Medizinlexikon

nach Ehrlich, ursprüngl. morphol. Blutuntersuchungsmethode. Zwei über Eck gelegte Deckgläschen, zwischen denen sich ein vorher aufgetragenes Bluttröpfchen spontan ausbreitet; da die Blutflüssigkeit durch Oberflächenattraktion den Gläschen fest anhaftet, entsteht bei dem Auseinanderziehen der Gläschen eine optimal dünne Blutschicht mit minimaler Reibung innerhalb der Flüssigkeit. Vorzug: die vortreffl. Erhaltung der Blutzellen in dünnster Ausbreitung. Nachteil: die oft ungleiche Verteilung auf beiden Gläschen. Heute meist durch Objektträger-Blutausstrich ersetzt.

© Elsevier GmbH, München

Zurück

© 2007 - 2012 imedo GmbH, alle Rechte vorbehalten.
Die unter www.imedo.de angebotenen Dienste und Inhalte sind ausschließlich zu Informationszwecken bestimmt und können in keinem Fall professionelle Beratung oder die Behandlung durch einen Arzt ersetzen