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Deckglaspräparate - Medizinlexikon
nach Ehrlich, ursprüngl. morphol. Blutuntersuchungsmethode. Zwei über Eck gelegte Deckgläschen, zwischen denen sich ein vorher aufgetragenes Bluttröpfchen spontan ausbreitet; da die Blutflüssigkeit durch Oberflächenattraktion den Gläschen fest anhaftet, entsteht bei dem Auseinanderziehen der Gläschen eine optimal dünne Blutschicht mit minimaler Reibung innerhalb der Flüssigkeit. Vorzug: die vortreffl. Erhaltung der Blutzellen in dünnster Ausbreitung. Nachteil: die oft ungleiche Verteilung auf beiden Gläschen. Heute meist durch Objektträger-Blutausstrich ersetzt.
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