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Defibrinierung - Medizinlexikon
1. D. in vivo: Pharmaka mit fibrogenolyt. Enzymaktivität (z. B. Fraktion aus Viperngift) bewirken die Bildung defekter Fibrinmoleküle aus dem Plasmafibrinogen. Die Fibrinogenkonzentration sinkt dadurch dosisabhängig, u. die Fließeigenschaften des Blutes verbessern sich. Die defekten Fibrinmoleküle werden von Plasmin abgebaut, die Spaltprodukte im Harn ausgeschieden. Kontrolle der Defibrinierungstherapie Antikoagulanzienüberwachung. 2. D. in vitro: zur Gewinnung ungerinnbaren Blutes für labordiagnostische Untersuchungen. Entfernung des Fibrins aus dem frischen Blut durch Schlagen mit Stäbchen, Schütteln mit Glasperlen usw. zur Verhinderung der Gerinnung.
© Elsevier GmbH, München
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