Depersonalisation - Medizinlexikon

Störungen des Persönlichkeitsbewußtseins (Ich-Erlebens), bei ausreichender Bewußtseinshelligkeit, die einzelne Gefühle o. auch die Gesamtpersönlichkeit erfassen können. Das „eigene Verändertsein“ o. die „eigene Fremdheit“ wird erlebt, z. B. „Gefühl der Gefühlslosigkeit“ (bei Depressionen). Störung der Ich-Qualität. Das Körperschema kann betroffen sein. Einzelne Gliedmaßen o. Körperteile werden als nicht mehr zum eigenen Leib o. außerhalb des Körpers befindl. empfunden, z. T. in Verbindung mit abnormen Leibgefühlen, bei schizophrenen Erkrankungen u. auch bei hirnorgan. Erkrankungen sowie bei deliranten Bildern u. Intoxikationen.

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