Diafiltration - Medizinlexikon

Hämodiafiltration. Kombination von Hämofiltrationen u. Hämodialyse. Benutzt werden sog. Highflux-Membranen mit einer hohen Ultrafiltrationsrate. Pro Behandlung werden 8–10 l Ultrafiltrat, das während der Diafiltration abfiltriert wird, durch eine sterile Substituatlösung ersetzt, deren Zusammensetzung dem Dialysat ähnl. ist u. die in den Blutkreislauf des Pat. nach dem Dialysator infundiert wird. Vorteile der D. sind eine hohe Clearancerate für niedermolekulare Substanzen, wie Harnstoff u. Kreatinin u. Mittelmoleküle.

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