Diagnostikröntgengenerator - Medizinlexikon

Röntgengenerator für Aufnahmen u. Durchleuchtungen. Wegen der kurzen Schaltzeit bei hoher Leistung im Aufnahmebetrieb sind bes. Baugruppen wie Überlastungsschutz, Kompensationseinrichtungen für den strom- u. leistungsbedingten Spannungsabfall, elektron. Zeitschalter, Belichtungsautomaten u. a. erforderl. Vielfach können mehrere Röntgenstrahler bzw. Arbeitsplätze angeschlossen werden. Die Kurzzeitleistung eines D. liegt zwischen etwa 20 u. 100 kW (z. T. bei 150 kW, sehr selten darüber). Max. Stromstärken: 2 000 mA, im prakt. Betrieb überwiegend bei 150–400 mA. Spannung für die Röntgenröhre: meist 40–125 o. 150 kV. Kürzeste erreichbare Schaltzeiten: 1–3 ms, im prakt. Betrieb überwiegend zwischen 25 u. 300 ms. Je nach der verwendeten Gleichrichterschaltung werden die D. in 1-, 2-, 6- u. 12-Pulsgeneratoren eingeteilt. Von Dental- u. Bettaufnahmegeräten abgesehen überwiegen bei weitem die 6-Pulsgeneratoren.

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