DNA, mitochondriale - Medizinlexikon

zirkulär, z. T. auch superhelikal organisierte, doppelsträngige DNA, die im Matrixraum der Mitochondrien in etwa 5–10 Kopien vorkommt; codiert u. a. Proteine des Elektronentransportsystems, der oxidativen Phosphorylierung sowie Transfer-RNA u. ribosomale RNA der Mitochondrien. Die mitochondriale DNA des Menschen ist mit 16 569 Basenpaaren sehr klein im Vergleich zur chromosomalen DNA (im haploiden Satz 3,9 · 109 Basenpaare). Sie besitzt keine Introns u. keine genet. Reparatursysteme. Ihre Mutationsrate ist 10mal höher als die der Kern-DNA. Mitochondriale DNA wird streng mütterl. vererbt.

© Elsevier GmbH, München

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