DNA, repetitive - Medizinlexikon

im Ggs. zur nichtrepetitiven DNA mehrfach in einem Genom vorkommende ident. (o. sehr ähnl.) Nukleotidsequenzen, z. B. 103- bis 106fache Kopien. R. D. finden sich vor allem in nichtcodierenden Sequenzen zwischen Genen (in der Satelliten-DNA), können aber auch in codierenden Genen in versch. Organismen bzw. Zellen auftreten (z. B. Transfer-RNA-Gene; Gene ribosomaler RNA; proteincodierende Gene, z. B. Histon- u. Immunglobulingene). Kurze r. D. kommen an beiden Termini von Alusequenzen sowie von Transposonen vor. Beim Menschen beträgt der Anteil r. D. etwa 35 %, bezogen auf den DNA-Gehalt einer Zelle.

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