Drainage - Medizinlexikon

Ableitung von Wundsekreten, Eiter, Ergüssen u. a. aus Körperhöhlen o. Geweben durch Röhren o. Laschen aus Gummi, Kunststoffen u. a. Materialien. Lymphovenöse D.: D. der Leberlymphe durch Anlegen einer zervikalen lymphovenösen Fistel zur Behandlung eines konservativ nicht beeinflußbaren Aszites. Torkildsendrainage: Aquäduktdrainage. D. bei Liquorzirkulationsstörungen mit Ableitungen in die Blutbahn (ventrikulovenöse Ableitung) o. in die Bauchhöhle (ventrikuloabdomineller Shunt) unter Verwendung eines Kunststoffkatheters mit zwischengeschaltetem druckgesteuertem Ventilsystem, Hydrozephalustherapie.

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