Druckluftwerkzeugerkrankung - Medizinlexikon

durch langjährige Arbeiten mit druckluftbetriebenen, von Hand mit aktivem Andruck geführten Werkzeugen (z. B. Bohrer, Hämmer, Meißel, Stampfer) o. durch gleichartiges Führen mechan. Schwingungen emittierender Maschinen (z. B. Boden- o. Betonverdichter) verursachte Abnutzungskrankheit an den oberen Gliedmaßen. Bevorzugt sind: Ellenbogengelenk, Schultereckgelenk, Handgelenk, Handwurzel; gelegentl. asept. Nekrose des Os lunatum, Pseudarthrose des Os naviculare u. Osteochondrosis dissecans des Ellenbogengelenks. Ggf. Berufskrankheit, betroffen sind v. a. Beschäftigte im Bergbau, in der Bauindustrie u. in Schiffswerften.

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