Echinococcus hydatidosus - Medizinlexikon

Echinococcus cysticus, Echinococcus unilocularis, Hülsenwurm, Hydatide; Finne des Hundebandwurms (Echinococcus granulosus). Bis faustgroße, flüssigkeitsgefüllte (Hydatidenflüssigkeit) Blase, an deren nach innen gelegener Keimschicht durch Knospung Brutkapseln mit jeweils mehreren Skolexanlagen sowie Tochterblasen u. von diesen Enkelblasen entstehen, die, von der Blasenwand losgelöst, den Hydatidensand bilden. Es werden fertile (mit Skolizes) u. sterile (ohne Skolizes, Azephalozysten) Echinokokkenblasen unterschieden; Disseminierung in die Umgebung durch Platzen der Mutterblase ist mögl. Sitz: Leber u. Lungen; auch Gehirn, Herz, Nieren, Bauchfell, Muskulatur; befallen werden pflanzenfressende Säugetiere (u. a. Schaf, Schwein, Pferd, Ziege, Rind, Wildwiederkäuer) sowie der Mensch. Es gibt mehrere E .h.-Stämme mit unterschiedl. Virulenz.

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