Echinokokkose - Medizinlexikon

durch Finnen des Hundebandwurms (Echinococcus granulosus) bzw. Fuchsbandwurms (Echinococcus multilocularis) hervorgerufene Erkrankung des Menschen (als Zwischenwirt). Je nach Sitz, Größe u. Form des Parasiten, d. h. zyst. unilokuläre o. alveoläre multilokuläre Formen, kann eine tödl. verlaufende Zerstörung der besiedelten Organe resultieren. E. granulosus befällt in 60–70 % der Fälle die Leber, in 10 % die Lunge, in den übrigen Fällen ZNS u. a. Organe; E. alveolaris wird in 90 % der Fälle in der Leber gefunden; er kann auch infiltrativ „bösartig“ wachsen. Gefahr der tödl. Aussaat der Kopfanlagen in die Bauchhöhle. Diagn. serol. ELISA, indirekte Immunfluoreszenz, indirekte Hämagglutination. Bluteosinophilie.

© Elsevier GmbH, München

Zurück

Verwandte Artikel

  • Echinokokkose

    Bei der Echinokokkose handelt es sich um eine parasitäre Erkrankung, die vorwiegend durch Hunde und Füchse vermittelt wird und zur Verkalkung neigende Zysten aufweist.

  • Zystische Echinokokkose

    Die zystische Echinokokkose wird durch eine Infektion durch den Hundebandwurm (Echinococcus granulosus) ausgelöst.

  • Echinokokkose

    Bei der Echinokokkose handelt es sich um eine parasitäre Erkrankung, die vorwiegend durch Hunde und Füchse vermittelt wird und zur Verkalkung neigende Zysten aufweist.

© 2007 - 2012 imedo GmbH, alle Rechte vorbehalten.
Die unter www.imedo.de angebotenen Dienste und Inhalte sind ausschließlich zu Informationszwecken bestimmt und können in keinem Fall professionelle Beratung oder die Behandlung durch einen Arzt ersetzen