EDTA - Medizinlexikon

Abk für Äthylendiamintetraessigsäure; Chelatbildner mit Ca2+ u. Schwermetallen. In-vivo-Gabe kann zu Ca2+-Mangel führen (Tetaniegefahr). Hemmung der Blutgerinnung. Komplexbindungskonstante höher für Schwermetalle als für Ca2+. Deshalb Ca-Na-EDTA Antidot bei Schwermetallvergiftungen, z. B. mit Pb, Cr, Fe, Co, Cu. Mn. EDTA wird als sog. Komplexon bzw. Chepalex in der Maßanalyse eingesetzt, wobei die Herstellung der Komplexonlösung exakt bekannter Konzentration i. a. durch EDTA-Einwaage ohne Abgleich gegen eine Urtitersubstanz erfolgt. Gebräuchl. sind z. B. Ca2+- u. Mg2+-Bestimmungen mit EDTA.

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