Eigenfilterung - Medizinlexikon

Die von der Anode einer Röntgenröhre emittierte Strahlung wird bereits durch das Anodenmaterial selbst (Aufrauhungen), durch die Röhrenwandung, durch das Fenster im Röhrenschutzgehäuse u. das Öl im Schutzgehäuse geschwächt (Aufhärtung). Diese Schwächung entspricht im Spannungsbereich unterhalb 120 kV der Wirkung eines Aluminiumfilters von etwa 1–2,5 mm Dicke. Der Begriff ist auch auf andere Strahlenquellen anwendbar.

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