Einheit, motorische - Medizinlexikon

Funktionsverband eines Motoneurons mit den von ihm innervierten Fasern eines Skelettmuskels. Die m. E. folgt erregungsphysiolog. dem Alles-oder-Nichts-Gesetz. Bei großen m. E., wie sie z. B. in Beinmuskeln zu finden sind, werden von einer efferenten Nervenfaser (Axon des Motoneurons) über deren Aufzweigungen 500–2 000 einzelne Muskelfasern annähernd gleichzeitig erregt. Die Kraft des Gesamtmuskels ist über die Anzahl von Erregungen pro Zeiteinheit der einzelnen m. E. (Frequenzmodulation) sowie über die Zahl der jeweils tätigen m. E. abstufbar. Rekrutierung.

© Elsevier GmbH, München

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